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Volvo: 22 Prozent Elektroautos, 42 Prozent Plug-in-Hybride

Premium-Marke ist bei der Elektrifizierung weiter als Audi, BMW oder Mercedes

Volvo-Emblem auf dem EX90
Bild von: Volvo

Fast zwei Drittel der 2024 in Deutschland verkauften Volvos sind aufladbar. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 44 Prozent. Allerdings machen Plug-in-Hybride nach wie vor noch den Großteil der aufladefähigen Fahrzeuge aus.

Insgesamt verzeichnete Volvo 62.326 Neuzulassungen in Deutschland – ein stattliches Plus von 39 Prozent in einem leicht rückläufigen Gesamtmarkt und ein neuer Rekordwert: Erstmals knackte das schwedische Fabrikat die 60.000er-Marke.

Diesen Erfolg führt Volvo insbesondere auf seine extern aufladbare Modelle zurück. 22 Prozent aller verkauften Fahrzeuge verfügen über einen reinen Elektroantrieb, 42 Prozent sind dank Plug-in-Hybridantrieb zumindest zeitweise elektrisch. Bis 2030 sollen 90 bis 100 Prozent des weltweiten Absatzes auf aufladefähige Fahrzeuge entfallen, der Rest auf Mildhybride. Das Ziel der kompletten Elektrifizierung bis 2030 wurde jüngst gestrichen.

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Volvo-Bestseller ist und bleibt der Volvo XC60 mit 21.832 Neuzulassungen. Der Volvo XC40 mitsamt der Elektroversion EX40 folgen mit 11.308 Einheiten auf Platz zwei. Der große XC90, der zu Jahresbeginn aufgewertet auf die deutschen Straßen rollt, komplettiert das Treppchen mit 9.458 Neuzulassungen.

Die detaillierten Verkaufszahlen will das Kraftfahrtbundesamt am morgigen 8. Januar verkünden. Geht man von den Zulassungszahlen von Januar bis November aus, so liegt der im Sommer 2023 gestartete EX30 mit rund 8.300 Stück auf Platz eins bei den Elektroautos. Es folgt der EX40, der es inklusive seiner coupéhaften Variante EC40 auf etwa 4.400 Stück brachte. Vom dritten Elektromodell, dem EX90, wurden bis November erst 54 Stück verkauft.

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Bild von: Volvo

Im Jahr 2025 will die schwedische Automobilmarke weitere Elektrofahrzeuge präsentieren. Schon bekannt ist, dass im März die große Elektro-Limousine ES90 vorgestellt wird. Möglicherweise wird auch eine Elektroversion des XC60 enthüllt, zumindest als Studie. Der EX60 wird auf einer neuen Plattform namens SPA3 basieren, wie Volvo schon offiziell verkündete. Diese Plattform soll vor allem extrem skalierbar sein und sowohl Fünf-Meter-Modelle als auch Autos unterhalb des 4,23 Meter langen EX30 tragen können.

Unter dem Strich

Mit einer Elektroquote von 22 Prozent in Deutschland liegt Volvo gut, um nicht zu sagen ganz vorne: Sieht man von reinen Elektromarken wie Tesla, Smart oder Polestar und von "fast reinen Elektromarken" wie MG ab, so kommt kein anderer Hersteller auf eine so hohe Quote (auf Basis der Zahlen bis November). BMW liegt bei 18 Prozent, Mercedes bei 13 Prozent und Audi bei 11 Prozent. Auch stark elektrifizierte Volumenhersteller wie Hyundai und Kia schaffen nur knapp 18 Prozent, Opel oder Ford gar nur 5 Prozent.