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Mercedes-AMG GT 4-Türer als Elektroauto im Rendering

So könnte die Elektrolimousine auf Basis von AMG.EA mit Axialflussmotoren aussehen

Mercedes-AMG GT 4-Türer EQ als Rendering von Motor1
Bild von: Motor1

Das Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé ist ein viertüriges Coupé (man kann auch sagen, eine Sportlimousine), die seit 2018 mit Sechs- und Achtzylindermotoren auf dem Markt ist. Doch 2025 oder vielleicht auch erst 2026 soll eine rein elektrische Version auf Basis der neuen Plattform AMG.EA starten. Nun gibt es ein Rendering auf Basis von Erlkönigbildern.

Im März 2024, also vor knapp einem Jahr, zeigte Mercedes selbst schon Bilder eines getarnten Autos auf Basis von AMG.EA bei der Wintererprobung in Schweden. Im August 2024 folgten dann Erlkönigbilder von Automedia. Beide zeigten offenbar das gleiche Modell, den elektrischen Mercedes-AMG GT 4-Türer. 

Bildergalerie: Mercedes-AMG GT 4-Türer EQ als Erlkönig (8/24)

Die AMG-Version der Electric Architecture (AMG.EA) wurde von der Mercedes-Sportabteilung in Affalterbach selbst entwickelt. Die Optik lehnt sich wohl an die Studie Vision AMG von 2022 an, die wiederum dem ebenfalls 2022 präsentierten Versuchsträger EQXX ziemlich ähnlich sieht. Unser Rendering (beziehungsweise das Rendering unserer Schwesterseite Motor1) orientiert sich mehr am Vision AMG.

Mercedes Vision AMG (2022)

Mercedes Vision AMG (2022)

Mercedes Vision EQXX auf der Fahrt von Riad nach Dubai

Mercedes Vision EQXX (2022)

Demnach ist eine sternförmige Lichtsignatur ähnlich wie beim Mercedes CLA EQ zu erwarten, die von einer waagerechten Lichtleiste verbunden werden. Dazu ein geschlossener Grill mit senkrechten Chromelementen wie beim Vision AMG.

Die Abmessungen dürften ähnlich wie beim aktuellen GT 4-Türer Coupé ausfallen, das 5,05 Meter in der Länge misst und einen Radstand von fast drei Metern hat. Dementsprechend groß könnten die Batterien ausfallen; etwa 100 kWh erscheinen realistisch. Möglicherweise kommt auch der Akku von Sila mit erhöhtem Siliciumanteil in der Anode zum Einsatz, der für den Mercedes G 580 EQ angekündigt ist, und der nochmal 20 bis 40 Prozent mehr Energiedichte bringen soll – was dann mindestens 120 kWh bedeuten würde.

Dazu wird der Wagen die neuen Axialfluss-Motoren von Yasa erhalten, die für ein besonders hohes Drehmoment sorgen sollen. Da das AMG-Modell gegen den 815 kW starken Porsche Taycan Turbo GT, den ähnlich starken Audi RS e-tron GT, das Tesla Model S Plaid mit 750 kW und den Lucid Air Sapphire mit 920 kW antritt, sind ebenfalls extreme Antriebsleistungen zu erwarten. Auch bei den Sprintdaten wird Mercedes-AMG darauf achten, nicht hinter die Rivalen zurückzufallen. Beim Porsche dauert die Pflichtübung 2,3 Sekunden (mit Weissach-Paket 2,2 Sekunden), beim Tesla mit Rollstart 2,1 Sekunden und beim Sapphire 2,0 Sekunden. Deshalb wären Werte über 2,5 Sekunden eine Enttäuschung.  

Bildergalerie: Mercedes-AMG auf AMG.EA-Plattform bei der Wintererprobung

Unter dem Strich

Das Highlight von Mercedes im Jahr 2025 wird wohl der CLA EQ sein; vorgestellt wird das Modell angeblich schon im März, auf den Markt kommen soll es im Sommer. Ob Mercedes auch noch eine elektrische Sportlimousine bringen wird? Wir müssen es abwarten, aber eigentlich halten wir einen Start im Jahr 2026 schon aus Marketing-Gründen für plausibler.