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Piaggio Porter NPE (2026) nun auch mit Aufbau beim Händler

Elektro-Kleintransporter ist nun auch als Kipper oder mit Festbett bei den Händlern bestellbar, nicht nur als Fahrgestell.

Piaggio Porter (2026): Das Exterieur
Bild von: Piaggio Group

Piaggio, bekannt vor allem als Hersteller der Vespa und des inzwischen ausgelaufenen Dreirads Ape, stellt eine neue Version des elektrischen Kleintransporters Piaggio Porter NPE vor. Sie ist ab sofort bei den Händlern erhältlich.

Der Piaggio Porter (Wikipedia) ist ein Kleintransporter, der bereits vor einem Jahr präsentiert wurde. Es gibt ihn als NP6 mit Verbrenner und als NPE mit Elektroantrieb. Die neue Version ist erstmals auch mit Aufbau direkt bei den Händlern erhältlich. Neben der Fahrgestellversion, die sich an jeden Bedarf anpassen lässt, sind dort nun auch die Varianten Festbett, Kipper und Kipper mit höheren Seitenwänden verfügbar. Die Nutzlasten liegen bei 880 Kilogramm (Festbett), 790 kg (Kipper) bzw. 730 kg (Kipper mit höheren Seitenwänden).

Piaggio Porter (2026) als Fahrgestell

Der Piaggio Porter (2026) als Fahrgestell ...

Bilder von: Piaggio Group
Piaggio Porter (2026): Das Exterieur

.. und als Kipper

Bilder von: Piaggio Group

Die Daten von Antrieb und Akku sind unverändert. Der Heckantrieb liefert 150 kW, die Dauerleistung beträgt 60 kW. Für das Drehmoment werden maximal 342 Nm bzw. 128 Nm Dauerdrehmoment genannt. Damit sind bis zu 90 km/h möglich. Für den Strom sorgt eine 42 kWh große Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP), die bis zu 250 km im WLTP-Stadtzyklus ermöglichen soll. Aufgeladen wird mit Wechselstrom (AC) oder Gleichstrom (DC). Zu den Ladeleistungen macht Piaggio keine Angaben, aber mit DC soll man den Akku in 30 Minuten von 20 auf 70 Prozent bringen. 

Auf den Akku gewährt Piaggio die übliche Garantie von acht Jahren oder maximal 160.000 km. Die genauen Maße des Fahrzeugs gibt Piaggio nicht an, aber des Fahrzeug hat eine Grundfläche von nur 6,9 Quadratmetern. Zur Orientierung: Ein VW Golf mit 4,28 Meter Länge und 1,79 Meter Breite kommt hier auf 7,7 Quadratmeter.

Piaggio Porter (2026): Das Cockpit

Das Cockpit ist dem Bilde nach unverändert.

Bild von: Piaggio Group

Außerdem ist das Fahrerhaus nur 1,64 m breit und damit 50 cm schmaler als bei für leichte Nutzfahrzeuge typisch, so der Hersteller. Der Porter NPE besitzt eine Stahlkonstruktion mit Aluminium-Seitenwänden, die sich an drei Seiten öffnen lassen. Die Kipper-Varianten haben ein elektrohydraulisches Kippsystem mit mobilem Bedienfeld. Die Ladefläche ist bis zu 2.800 mm lang und 1.620 mm breit, die Seitenwände sind 40 cm hoch, bei der Version mit den verlängerten Seitenwänden sind es 60 cm. Optional gibt es auch Gitter zur Verlängerung der Seitenwände:

Piaggio Porter (2026): Das Exterieur

Es gibt auch Varianten mit 60 cm hohen Gittern an der Seite, zum Beispiel zum Abtransportieren von Herbstlaub.

Bild von: Piaggio Group

Zu den Assistenzsystemen gehören unter anderem ein Notbremssystem, ein Notfall-Spurhaltesystem und ein Anti-Schlinger-System für Anhänger (TSM). Die neue Porter NPE ist ab sofort über das Piaggio-Nutzfahrzeugnetz erhältlich. Bei den Lackierungen kann man zwischen Weiß, Orange, Grün und Blau wählen. Zu den Preisen gibt es keine Angaben, sie finden sich auch nicht auf der Piaggio-Website.

Unter dem Strich

Piaggios Elektro-Kleintransporter war bisher offenbar nur als Fahrgestell bei den Händlern erhältlich, die Aufbauten wurde dann wohl von Spezialfirmen daraufgesetzt. Die neue Version gibt es nun auch mit Aufbau bei den Händlern – in den Versionen Festbett, Kipper und Kipper mit höheren Seitenwänden.