VW ID.4 mit Facelift erwischt: Fährt hier der ID. Tiguan?
Alternativ könnte das Elektro-SUV analog zum ID.3 auch den Zusatz "Neo" erhalten
Der VW ID.4 bekommt einen neuen Namen – und der rückt deutlich näher an die vertraute Verbrenner-Welt: ID. Tiguan. Was in der Branche bislang hauptsächlich als Gerücht kursierte, wurde nun von der IG Metall auf einer Veranstaltung in Emden offiziell bestätigt.
Damit rückt das anstehende Facelift des Elektro-SUVs nicht nur optisch, sondern auch beim Branding näher an einen der bekanntesten Namen von Volkswagen. Eine ähnliche Strategie verfolgt man bereits beim Polo, dort gibt es ganz neu den ID. Polo. Ebenso beim T-Cross mit Verbrenner, der in Kürze vom ID. Cross flankiert wird. Beim ID.3 beschränkte man sich auf den Zusatz "Neo", einen ID. Golf wird es nicht vor 2028 geben.
Bildergalerie: VW ID.4 Facelift, Erlkönig vom Juni 2026
Die Namensänderung zum ID. Tiguan soll bereits mit dem ID.4-Facelift im Laufe dieses Jahres umgesetzt werden, wobei passende Erlkönigfotos des überarbeiteten Modells bereits die Runde machen. Laut IG Metall ist die Produktion in Emden bis Ende 2031 gesichert, während ein direkter elektrischer Nachfolger für die Mittelklasse danach noch abzuwarten bleibt.
VW verfolgt damit offensichtlich konsequent den Plan, seine Elektromodelle emotionaler aufzuladen, da ein nüchternes Nummernsystem wie ID.3 oder ID.4 bei vielen Kunden schlicht weniger Emotionen weckt als ein Name mit Historie. Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass auch der ID.4 erstmal "nur" zum ID.4 Neo mutiert.
VW ID. Polo (2026)
VW ID.3 Neo (2026)
VW ID.4 Facelift, Erlkönig vom Juni 2026
Mehr als nur ein neuer Name
Das Facelift bringt optisch eine neue Frontpartie im Stil von ID. Polo und ID.3 Neo. Zudem werden die bisherigen versenkten Türgriffe für einen besseren Alltagskomfort durch klassische Bügelgriffe ersetzt. Innen dürfte es wie im ID.3 Neo endlich wieder viele echte Tasten geben, die umstrittenen Touchslider verschwinden.
VW ID.3 Neo (2026)
Optisch nähert sich das Elektro-SUV damit zwar dem klassischen Tiguan an, soll aber dennoch als eigenständiges Modell erkennbar bleiben. denn Volkswagen überarbeitet auch die Technik spürbar. Neben dem Wechsel auf die modifizierte MEB+-Plattform und einem neuen Einstiegsmotor kommen in der Basisvariante voraussichtlich kostengünstigere LFP-Batteriezellen zum Einsatz.
Quelle: Automedia
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