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Für eine persönlichere Erfahrung

Fiat 600 Elektro: Derzeit mit 3.000 Euro Rabatt erhältlich

Kleines Elektro-SUV mit 115 kW und über 400 km Reichweite schon ab 28.990 Euro verfügbar

Fiat 600 Sport
Bild von: Fiat
Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Dramatisch günstiger ist derzeit der Fiat 600 Elektro. Mit seinen 115 kW und 409 km Reichweite kostet der Wagen vor einem Jahr noch 36.490 Euro, inzwischen steht er mit einem Preis von 31.990 Euro in der Liste. Doch es kommt noch besser: Derzeit wird ein Fiat- und Händlerbonus in Höhe von 3.000 Euro gewährt. Damit bekommt man das kleine Elektro-SUV schon für 28.990 Euro.

Der 3.000-Euro-Rabatt wird unabhängig zur staatlichen Förderung von bis zu 6.000 Euro gewährt. Nach den Angaben auf der Website gilt das Angebot bis Ende September und nur für Neufahrzeuge. Ob sich das Enddatum 30.09.2026 auf das Datum des Kaufvertrags oder den Tag der Auslieferung bezieht, geht aus den Informationen nicht hervor:

Der rabattierte Preis des 600 Elektro steht auf der Fiat-Website, die Details erscheinen, wenn man mit der Maus über das "i" rollt (Screenshot)
Bild von: Fiat

Im Konfigurator erscheinen die normalen Preise. Für den genannten Basis-Listenpreis von 31.990 Euro gibt es die Basisversion Pop. Ob die anderen Ausstattungsvarianten (Icon, La Prima und Sport) im gleichen Maßen gefördert werden, bleibt offen. 


Exterieur | Interieur | Antrieb/Batterie | Preise


Exterieur

Im Juli 2023 vorgestellt, wird der Fiat 600 Elektro im polnischen Tichy gebaut, wo auch der technisch eng verwandte Jeep Avenger entsteht. Der Wagen, der manchmal auch als 600e bezeichnet wird, ist 4,17 Meter lang und 1,52 Meter hoch. Wir würden den Wagen als kleines SUV einstufen, doch die Grenzen sind fließend: Der Kompaktwagen VW ID.3 hat mit 4,26 m Länge und 1,56 m Höhe ähnliche Proportionen. Die Optik ist jedenfalls dem rundlichen Look des kleineren Fiat 500 Elektro nachempfunden.

  Länge Breite Höhe Radstand
Fiat 600 Elektro 4.171 mm 1.781 mm 1.523 mm 2.562 mm

Die Basisversion des Fiat 600 Elektro hat 16-Zoll-Stahlräder, optional gibt es Leichtmetallfelgen mit 17 und 18 Zoll. Außerdem werden acht Farben angeboten, darunter Weiß und Schwarz sowie viele bunte Lackierungen, zum Beispiel in Rot, Orange, "Acqua Blau" und "Acid Grün". Die Außenspiegel gibt es nur in Schwarz; bei der Basisversion in Matt, bei allen anderen glänzend lackiert.

Bildergalerie: Fiat 600e Red (2023) im Test

Interieur

Im Cockpit dient wie beim Exterieur der 500 Elektro als Vorbild. Zur Ausstattung gehören ein (in einer runden Rühre verborgenes) 7-Zoll-Instrumentendisplay und ein 10,25-Zoll-Touchscreen. Auffällig ist die ovale Zierleiste am Armaturenbrett, die ab der Version Icon in Wagenfarbe gehalten ist.

Ansonsten bietet der 600 Elektro Platz für fünf Personen und 360 Liter Gepäck. Die Rücksitze lassen sich wie üblich im Verhältnis 40 zu 60 umklappen. Klappt man sie komplett um, soll man 1.231 Liter verstauen können.

Fiat 600 Rote Innenausstattung
Fiat 600e RED (2023) im Test

Antrieb und Batterie

Das Modell basiert auf der Stellantis-Plattform eCMP und ist damit technisch eng verwandt mit dem Abarth 600e, Alfa Romeo Junior, Jeep Avenger, Citroën e-C4, Peugeot E-2008 und Opel Mokka Electric. Wie bei den Schwestermodellen sorgt ein 115-kW-Motor an der Vorderachse für den Vortrieb; bei der Permanentmagnet-Synchronmaschine handelt es sich um den M3 von Emotors, dem Joint Venture zwischen Stellantis und Nidec, wie ItalPassion berichtete.

  Fiat 600 Elektro
Antrieb FWD 115 kW, 260 Nm
0–100 km/h / Höchstgeschwindigkeit 8,0 Sek. / 150 km/h
WLTP-Verbrauch 15,1–15,2 kWh/100 km
Akku netto / brutto 51 / 54 kWh NMC
WLTP-Reichweite bis 409 km

Der Strom kommt aus einer Batterie mit 50,8 kWh netto und 54,0 kWh brutto. Laut EV-Database bestehen die Akkus aus NCM811-Zellen (Nickel, Cobalt und Mangan im Verhältnis 8:1:1). Soweit wir wissen ist die Batteriekonfiguration 102s1p, das heißt, die 102 Zellen werden sämtlich in Reihe geschaltet.

Der Fiat 600 Elektro soll 409 WLTP-Kilometer schaffen, in der Stadt sollen 604 km möglich sein. Aufgeladen wird serienmäßig mit 11 kW Wechselstrom oder bis zu 100 kW Gleichstrom. Zur Ladedauer macht Fiat zwar keine Angaben im Preis-Datenblatt, aber im Konfigurator unter "Details". Demnach dauert der (unübliche) Standard-Ladehub von 20 auf 80 Prozent 27 min. Daraus errechnet sich eine durchschnittliche Ladeleistung von etwa 68 kW (50,8 kWh × 0,6 / 27 min × 60 min/h). Fürs Reichweite-Nachladen erhalten wir 409 km × 0,6 / 27 min = 9,1 km/min. Das heißt, in einer Minute Ladezeit wird durchschnittlich Strom für etwa neun Kilometer nachgeladen. 

Preise und Ausstattung

Die Basisversion Pop bietet LED-Licht, elektrisch einstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorne, Sitzheizung, eine Klimaautomatik, Parksensoren hinten, einen Tempomaten und einen Spurhalteassistenten. Die hinteren Fenster müssen noch per Hand gekurbelt werden und es fehlt das Navi.

  Pop Icon La Prima Sport
Fiat 600 Elektro 31.990 Euro 33.990 Euro 36.990 Euro 36.990 Euro

Für 2.000 Euro Aufpreis gibt es die Variante Icon, die 17-Zoll-Alufelgen, Nebelscheinwerfer, LED-Blinker, Ambientelicht, Apple CarPlay und Android Auto, Sitzheizung, einen Motor-Startknopf, eine elektrische Parkbremse, einen Kofferraum-Einlegeboden und eine dritte Kopfstütze hinten bietet.

Dann folgen noch die gleich teuren Topversionen: La Prima bietet 18-Zoll-Alufelgen, einen Fernlichtassistenten, elektrisch beheizbare Spiegel, ein Navigationssystem, kabelloses Handy-Laden, Abstandsregeltempomat, Stauassistent, Totwinkelwarner, eine Rückfahrkamera, ein Rundumsicht-System, getönte Scheiben und eine elektrisch bediente "Hands-free Access"-Heckklappe.

Bildergalerie: Fiat 600 Sport (2026)

Die Version Sport schließlich hat schwarze 18-Zöller, einen schwarzen Sport-Schriftzug und ein dunkles Interieur. Ansonsten ist die Ausstattung ähnlich wie bei La Prima. Statt des Navis gibt es hier aber einen Fahrersitz mit elektrischer Einstellung und Massagefunktion. Die Sport-Version ist auch die einzige, die es in Acid Grün gibt.

Unter dem Strich

Den Fiat 500 Elektro kennt fast jedes Kind, der größere Fiat 600 Elektro jedoch ist ziemlich wenig bekannt. Dabei gehört er zu den günstigsten kleinen Elektro-SUVs. Die Technik ist von den Stellantis-Modellen auf der gleichen Plattform bekannt und keinen Deut schlechter als bei Opel oder Alfa Romeo. Zu den Argumenten für den 600 Elektro gehören für uns die bunten und teils recht extravaganten Farben und Besonderheiten wie die schwarzen Felgen der Sport-Variante.

Zudem gibt es das Modell derzeit mit 3.000 Euro Rabatt. Ob dieser über den September hinaus verlängert wird, wissen wir nicht. Aber wenn man die allgemeine Marktsituation mit den vielen Preisnachlässen betrachtet, erscheint es durchaus möglich. 

Letzte Änderung am 9. September 2026: Rabatt, Daten und Preise aktualisiert.