Cupra zeigt mit dem UrbanRebel Concept einen Ausblick "auf das zukünftige vollelektrische Stadtauto des Unternehmens". Die Designstudie soll auf der IAA in München enthüllt werden. Einstweilen zeigt der Seat-Ableger nur ein Teaser-Bild und ein Video (siehe oben).

Das Concept Car gibt einen Ausblick auf die zukünftige Designsprache eines urbanen Elektrofahrzeugs, das 2025 auf den Markt kommt, so die Marke. Die Studie repräsentiere "Cupras radikalste Interpretation eines urbanen Elektro-Performance-Autos". Bei dem düsteren Teaser-Bild fällt zunächst der riesige Heckflügel mit integrierter LED-Lichtleiste und einem ebenfalls illuminierten Markenlogo auf.

Bildergalerie: Cupra UrbanRebel Concept (Teaserbilder)

Hellt man das Bild auf, kommen zumindest auch die Konturen des Fahrzeugs in der Heckansicht zum Vorschein. Zu sehen sind die breiten Hüften des Autos:

Cupra UrbanRebel Concept (aufgehellt)

Wir würden das Fahrzeug als Klein- oder Kleinstwagen einstufen – zumal es einen Elektro-Kompaktwagen von Cupra ja schon gibt, den Born. Möglicherweise handelt es sich auch um einen B-Segment-Crossover, allerdings einen sportlichen. Im Video ist die Seite zu sehen und da sieht es so aus, als gäbe es nur zwei Seitentüren. Ziemlich gewiss ist, dass bei der Serienversion der gigantische Heckspoiler gestrichen wird. Nicht so sicher sind wir bei den breiten Hüften. 

Mehr zu dem Fahrzeug ist bislang nicht bekannt. Auf der IAA werden wir zumindest das Äußere richtig sehen können. Ob es dann schon zur Leistung verlässliche Daten geben wird, darf bezweifelt werden. Schließlich sind es ja auch noch vier Jahre bis zum Serienstart.

Gerüchte zu einem Elektro-Kleinwagen aus dem VW-Konzern gibt es schon länger. Zuerst gab es im März 2020 Mutmaßungen über einen VW ID.1. Im März 2021 gab Seat dann offiziell bekannt, dass man 2025 einen Elektro-Kleinstwagen bringen will. Damals gab es auch eine Silhouette zu sehen, die zu dem nu angeteaserten Modell passen könnte (wenn man den Heckspoiler streicht):

Seat kündigt urbanes Elektrofahrzeug an

Und vor zwei Wochen berichtete Automotive News Europe erneut über solche Stadt-Winzlinge. Sie sollten auf einer verkürzten MEB-Plattform basieren, die gleichen Batterien nutzen wie die bekannten MEB-Fahrzeuge und ab 2024 zu Preisen ab 19.000 Euro auf den Markt kommen. 

Die Website berichtete sogar schon über die Modellnamen: Zunächst soll danach Mitte 2024 ein Skoda Elroq starten. Bei VW soll es gleich zwei kleine Elektroautos geben, ein Crossover namens ID.1 und später ein Kleinwagen namens ID.2. Seat schließlich werde ein Modell namens Acandra bringen, und zwar Anfang 2025. Das passt gut zu dem von Cupra angegebenen Zeitrahmen. Möglicherweise ist das jetzt angeteaserte Modell also nichts anderes als ein Ausblick auf diesen Acandra oder seine Cupra-Variante.