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Fisker Ocean: Drei Versionen mit Reichweiten bis 563 Kilometer

Ein Fronttriebler mit LFP-Batterie und zwei Allradler mit NMC-Akku werden angeboten

Fisker Ocean: Vorstellung auf der Los Angeles Auto Show

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

18. Nov. 2021 um 09:21 Uhr

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Am gestrigen Mittwoch enthüllte Henrik Fisker das Serienmodell des Ocean, nun folgen die versprochenen technischen Daten. Sie wurden in einer gestreamten Pressekonferenz auf der Los Angeles Auto Show von Firmengründer Henrik Fisker verkündet.

Drei Versionen gibt es, darunter einen Fronttriebler mit 202 kW und zwei Allradler mit 397 bzw. 404 kW. Die Speicherkapazitäten der Batterien wurden noch nicht verraten, wohl aber die Reichweiten:

Fisker Ocean: Technsiche Daten (November 2021)

Wie bereits bekannt, kommen die Batterien von CATL, doch bei der Basisversion hat sie eine Lithium-Eisenphosphat-Chemie (LFP), die anderen beiden eine NMC-Chemie (Nickel, Mangan, Cobalt).

  Sport Ultra Extreme Preis (umgerechnet in Euro) ca. 33.000 Euro ca. 44.000 Euro ca. 61.000 Euro Reichweite 402 km 547 km 563 km Antrieb FWD / 202 kW AWD / 397 kW  AWD / 404 kW 0-96 km/h 6,9 Sek. 3,9 Sek. 3,6 Sek.

Das Thema Aufladen wurde in der Veranstaltung nicht berührt, doch es ist bereits bekannt, dass mit bis zu 150 kW Gleichspannung geladen werden kann. Auch die genauen Maße wurden nicht genannt; bisher war von 4,64 Meter Länge die Rede. 

Fisker entschied sich für Front- statt Heckantrieb, weil das Handling im Schnee besser ist. Die Allradversionen haben etwa doppelt so hohe Leistungen wie der Fronttriebler; vermutlich haben also alle drei Varianten 202-kW-Motoren. Alle drei Versionen besitzen zudem Siliciumcarbid-Wechselrichter für einen geringeren Stromverbrauch. Die beiden Allradvarianten haben Torque Vectoring; damit soll man auf der Rennstrecke etwa 15 Kilometer schneller fahren als ohne, so Henrik Fisker.

Bildergalerie: Fisker Ocean (Bilder vom 18.11.21)

Fisker Ocean

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Die Topversion verfügt über ein großes Solardach, das bis zu 2.400 Zusatz-Kilometer ermöglicht – in welcher Zeit, sagte Henrik Fisker nicht. Zu den Besonderheiten gehören der California Mode (zum gleichzeitigen Öffnen der Seitenfenster und der Heckscheibe) und ein rotierender Monitor: Der Touchscreen dreht sich auf Knopfdruck, so dass man zwischen Hoch- und Querformat wechseln kann.

Fisker Ocean: Der drehbare Monitor

Der umgerechnete Basispreis von rund 33.000 Euro wäre wirklich günstig. Denn den VW ID.4 bekommt man erst ab knapp 39.000 Euro, und dann bekommt man nur 345 km Reichweite und 125 kW Antriebsleistung. Doch Fisker hat bereits bekannt gegeben, dass das Auto in Deutschland etwa 42.000 Euro kosten wird. 

Die Entwicklungszeit für den Ocean betrug nur zweieinhalb Jahre (statt der üblichen 4 Jahre). Viele Komponenten erst dieses Jahr festgelegt; so konnte man auf die aktuellste Technologie zurückgreifen. Die Skateboard-Plattform besteht aus Aluminium, doch die Karosserie ist aus Stahl – aus Kostengründen und weil Reparaturen so günstiger sind.

Gebaut wird der Wagen wie bekannt bei Magna in Österreich, ausgeliefert wird er ab November 2022. Neben dem Kauf wird ein Leasing angeboten für 379 Dollar pro Monat, wobei 30.000 Meilen (48.000 km) pro Jahr enthalten sind. Dabei kann man das Fahrzeug jederzeit zurückgeben - schon nach einem Monat. Nach 12 Jahren nimmt Fisker das Auto ebenfalls zurück, doch dann wird es recycelt, und zwar zu 100 Prozent, so der Firmenchef.   

Mehr zu Fisker und zur Konkurrenz:

Codename Pear: Zweites Fisker-Modell kostet unter 30.000 Dollar (Update)

Elektro-SUVs (2021/2022): Alle Modelle auf dem Markt (Update)

Hier sehen Sie die etwa viertelstündige Veranstaltung als Video:

YouTube video player

Bildergalerie: Fisker Ocean (2021) Teaserbilder

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