Wer will, kann den Mercedes EQS nun auch abonnieren. Für Normalverdiener ist die Oberklasse-Limousine aber auch im Abo nicht wirklich geeignet. Denn die monatlichen Raten beginnen bei knapp 2.700 Euro.

Die vollelektrische Luxuslimousine erweitert das Portfolio der im Abo verfügbaren Mercedes-EQ-Modelle, das bisher den EQA, den EQC und den EQV umfasst. Zudem ermöglicht es maximale Flexibilität beim Einstieg in die Elektromobilität, so der Hersteller. "Bereits ein Drittel unserer Kundinnen und Kunden in Deutschland entscheiden sich bei einem Elektrofahrzeug für das Abonnement", so der Chef der Mercedes-Benz Bank, Benedikt Schell.

Bildergalerie: Mercedes EQS (2021)

Bei den teilnehmenden Mercedes-Benz-Rent-Partnern kann man den EQS ab sofort abonnieren. Nach dem Entrichten einer Startgebühr von  400 Euro stehen zur Wahl:

  • eine Comfort-Rate für monatlich 2.699 Euro
  • eine Premium-Rate für monatlich 2.999 Euro

Dabei bezieht sich das Comfort-Abo auf Fahrzeuge bis 119.000 Euro Brutto-Listenpreis, für Fahrzeuge bis 138.000 Euro gilt das Premium-Abo. Demnach bekommt man den EQS 350 (nackt für knapp 98.000 Euro) und den 450+ (nackt ab etwa 106.000 Euro) im Comfort-Abo, während man für den 580 4Matic (rund 135.000 Euro) die höhere Rate zahlt. Die beiden AMG-Versionen kosten über 150.000 Euro und sind demnach wohl nicht im Abo verfügbar.

Im Abonnement eingeschlossen sind Wartung, Garantie-Reparaturen, jeweils ein Satz Sommer- und Winterreifen, Vollkaskoversicherung mit einer Selbstbeteiligung von 1.500 Euro sowie die kostenlose Nutzung von Mercedes me Charge. Zusätzlich ist die Nutzung von Ionity Unlimited für ein Jahr inklusive. Damit kann man europaweit die Schnelllader von Ionity nutzen.

Die reguläre Abo-Laufzeit beträgt 24 Monate. Das Abonnement kann nach einer Mindesthaltedauer von einem halben Jahr mit einer Kündigungsfrist von einem Monat beendet werden. Eine Laufleistung von jährlich 10.000 Kilometern ist inklusive, mehr Kilometer gibt es gegen Aufpreis.

Elektroautos im Abo gibt es unter anderem auch von Volkswagen, von Volvo und bald auch von Genesis sowie von vielen markenunabhängigen Anbietern.