Zum Hauptinhalt springen

Elektro-Limousinen 2026: Alle Modelle auf dem Markt

Wir haben unsere Übersicht aktualisiert. Sie umfasst nun mehr als 25 Modelle.

Collage: Vier Elektro-Limousinen, von Mazda, Hyundai, Polestar und Xpeng
Bild von: Hersteller

SUVs bilden nach wie vor die größte Gruppe unter den Elektroautos, doch inzwischen gibt es auch immer mehr Elektro-Limousinen. Zuletzt kamen die elektrische C-Klasse von Mercedes und die 800-Volt-Version des EQS sowie das BMW i7 Facelift hinzu. Zuvor haben wir den Xpeng P7+, den Polestar 5 und den Mazda 6e hinzugefügt, genauso wie die Facelifts des Hyundai Ioniq 6, Peugeot E-408, BMW i4, Genesis Electrified G80 und anderen. Komplett aktualisiert haben wir unsere Liste zuletzt im Januar 2026.

Das nicht mehr angebotene Tesla Model S haben wir entfernt. Wir zeigen alle Modelle für Deutschland, geordnet nach Größe. Dabei starten wir beim noch recht handlichen Polestar 2 und steigern uns bis zu den über fünf Meter langen Brummern von Mercedes und BMW. Auch Modelle, die nur angekündigt sind, aber noch nicht bestellbar sind, haben wir aufgenommen. Reine Schräghecklimousinen wie der VW ID.3 bleiben jedoch außen vor – wir beschränken uns auf Modelle, die optisch wie Stufenheck-Autos wirken, ob sie nun einen kleinen Kofferraumdeckel haben oder eine große Heckklappe.

Polestar 2 (4,61 Meter)

Polestar 2 Facelift (2023)

Der 4,61 Meter lange Polestar 2 ist das kleinste Modell in unserer Übersicht. Er sieht aus wie ein klassisches Stufenheckmodell, hat aber eine große Heckklappe, was den Transport von größeren Dingen deutlich erleichtert. Mit dem Facelift Anfang 2023 wurde das Auto von Front- auf Heckantrieb umgestellt; daneben gibt es einen Allradler. Die reichweitenstärkste Version schafft 659 km mit einer Ladung. Diese Variante namens Long Range Single Motor kostet 52.690 Euro. Das Basismodell mit rund 100 km weniger Reichweite ist für knapp 49.000 Euro zu haben. 

Peugeot E-408 Facelift (4,69 Meter)

Peugeot E-408 (2026): Das Exterieur
Bild von: Peugeot

Der Peugeot E-408 ist eine Liftback-Limousine, also ein Auto mit großer Heckklappe, aber flachem Heck. Als Mildhybrid und Plug-in-Hybrid gibt es ihn schon länger, die Elektroversion ist seit Oktober 2024 bestellbar. Das nun angekündigte Facelift gleicht das Exterieur an den E-308 an, wie unser Bild zeigt. An der Technik ändert sich nichts. Eingebaut werden die 157-kW-Maschine, die im Peugeot E-3008 debütierte, und eine Batterie mit 58 kWh netto. Damit sollen 456 WLTP-Kilometer möglich sein, die maximale Ladeleistung liegt bei 120 kW. Die Preise der alten Version beginnen bei 46.600 Euro, die der neuen sind noch nicht bekannt.

Tesla Model 3 (4,69 Meter)

Tesla Model 3 Standard (2026)
Bild von: Tesla

Das Tesla Model 3 bietet anders als der Polestar 2 und der E-408 nur eine kleine Kofferraumklappe. Die im Herbst 2023 eingeführte Facelift-Version wird in vier Motor-Akku-Kombinationen offeriert. Zuletzt kam eine "Standard"-Variante hinzu, die dank abgespeckter Ausstattung nur 36.990 Euro kostet. Wie das alte Basismodell bietet sie einen 208-kW-Heckantrieb, die Reichweite liegt mit 543 km sogar etwas höher. Die reichweitenstärkste Variante namens Premium schafft 750 km und ist mit knapp 45.000 Euro auch noch recht günstig. Außerdem gibt es einen bürgerlichen Allradler und die Performance-Version mit 3,1-Sekunden-Sprint.

Mercedes CLA EQ (4,72 Meter)

Mercedes CLA (2025)
Bild von: Mercedes-Benz

Der CLA mit EQ-Technologie ist das neue technische Meisterstück von Mercedes. Mit bis zu 792 Kilometern qualifiziert er sich für Platz drei der reichweitenstärksten Elektroautos (nach dem Lucid Air und dem Mercedes EQS), beim Stromverbrauch liegt er mit nur 12,2 kWh/100 km sogar auf Platz eins. Nur beim Laden ist er trotz 800-Volt-System nicht ganz so schnell wie erhofft. Die genannten Daten beziehen sich auf den Star der Palette, den 250+ mit 200-kW-Heckantrieb. Angeboten werden auch ein 350 4Matic mit 260-kW-Allradantrieb und ein Basismodell mit LFP-Akku, den CLA 200 für rund 47.000 Euro mit Herstellerrabatt.

BMW i4 (4,78 Meter)

BMW i4 eDrive40 (2025)

Auch der BMW i4 ist mit 4,78 Meter Länge noch handlich. Anders als der Tesla und der Mercedes hat er auch eine große Heckklappe. Seit Frühsommer gibt es mehr Reichweite dank einer stromsparenden SiC-Leistungselektronik und das Topmodell M50 wurde durch den stärkeren M60 ersetzt. Die Palette beginnt beim i4 eDrive35 mit 210-kW-Heckantrieb und 514 km Reichweite für 57.600 Euro – das technisch vergleichbare Model 3 Standard ist über 20.000 Euro günstiger. Der i4 eDrive40 bietet dank größerem Akku bis zu 613 km Reichweite. Außerdem gibt es zwei Allradler: den i4 xDrive40 mit 295 kW und den M60 mit 442 kW.

Nio ET5 (4,79 Meter)

Nio ET5 (2023): Exterieur

Nio fristet mit gerade mal 325 Neuzulassungen im ganzen Jahr 2025 nur noch ein Nischendasein. Bestseller ist der Nio ET5, den es als Limousine mit kleinem Kofferraumdeckel und Kombi gibt. Der serienmäßige 360-kW-Allradantrieb kann wahlweise mit einem 75-kWh- und einem 100-kWh-Akku kombiniert werden. Damit ergeben sich 456 bzw. 590 km Reichweite. Die Preise begannen zuletzt bei 47.500 Euro ohne Batterie, mit Akku wurden 59.500 bzw. 68.500 Euro verlangt. Inzwischen ist das Auto aber nur noch im Abo oder als Bestandsfahrzeug erhältlich.  

BYD Seal (4,80 Meter)

BYD Seal (2023)

Bereits seit 2023 ist der BYD Seal auf dem deutschen Markt. Die Verkaufszahlen sind zuletzt deutlich gestiegen: Waren es 2024 noch knapp 600 Stück, so wurden 2025 schon über 1.900 Stück abgesetzt. Drei Varianten werden angeboten, allesamt mit der LFP-Blade-Batterie von BYD. Der Comfort mit 170-kW-Heckmotor und dem kleineren Akku schafft 460 km und kostet 46.990 Euro. Daneben gibt es noch die 230 kW starke Design-Variante, die dank größerer Batterie 570 km schafft und einen 390 kW starken Allradler mit 3,8-Sekunden-Sprint. Zu den Nachteilen des Seal gehören die kleine Heckklappe und das eher langsame Laden.

Hyundai Ioniq 6 Facelift (4,86 Meter)

Hyundai Ioniq 6 N-Line (2026)
Bild von: Hyundai

Der Hyundai Ioniq 6 erhielt ein Facelift. Die neue Optik mit den schlitzartigen Tagfahrleuchten wirkt deutlich schicker und sportlicher. Aber vor allem gibt es nun die vom Ioniq 5 Facelift bekannten größeren Batterien mit 63 bzw. 84 kWh brutto. Statt maximal 614 sind damit nun bis zu 680 km am Stück möglich. Das 800-Volt-System sorgt außerdem für schnelles Laden. Die Basisversion mit nun 125 kW kostet 45.500 Euro, die Long-Range-Variante mit den genannten 680 km bereits 55.300 Euro. Zudem gibt es einen 239-kW-Allradler und die N-Version mit bis zu 478 kW.

GWM Ora 07 (4,87 Meter)

GWM Ora 07 (2024): Fahraufnahme von schräg vorne

Der GWM Ora 07 gehört mit nur 59 Neuzulassungen im Jahr 2025 zu den Exoten. Die Front erinnert vage an den Porsche Panamera, die Rückansicht ist – nun, sagen wir mal: eigenständig. Die Limousine mit kleinem Kofferraumdeckel wurde im Juni 2024 vorgestellt. Die Basisversion hat einen 150-kW-Frontantrieb sowie einen LFP-Akku für 440 km Reichweite. Anfang 2025 wurden dafür 41.990 Euro verlangt, inzwischen sind die Preise von der Website verschwunden. Das gehobene Modell hat eine bessere Ausstattung, einen Allradantrieb mit zwei 150-kW-Motoren und einen NMC-Akku für 520 km, kostet aber 53.490 Euro – ziemlich viel für diese Reichweite. 

Mercedes C-Klasse EQ (4,88 Meter)

2027 Mercedes-Benz C-Klasse EV
Bild von: Mercedes-Benz

Die elektrische C-Klasse von Mercedes ist seit Anfang Mai bestellbar. Zum Start gibt es einen C 400 4Matic EQ mit 360-kW-Allradsystem und einer WLTP-Reichweite von 753 Kilometern sowie 800 Volt. Das ist die gleiche Motor-Akku-Kombination wie beim elektrischen GLC. Ein Hecktriebler mit 800 km Reichweite soll folgen. Das wird auch den Einstiegspreis senken; die Startversion ist für 67.711 Euro zu haben, mit Mercedes-Rabatt sind es 64.325 Euro.

Mazda 6e (4,92 Meter)

Mazda 6e (2025): Das Exterieur
Bild von: InsideEVs

Der Mazda 6e wird in China als EZ-6 verkauft und von einem Joint Venture zwischen Mazda und Changan in Nanjing produziert. Er hat eine große Heckklappe und einen 70-Liter-Frunk. Zwei Hecktriebler mit 190 bzw. 180 kW sind konfigurierbar. Seltsamerweise wird der stärkere Antrieb mit der  kleineren Batterie kombiniert: Der LFP-Akku sorgt für schmale 479 km WLTP-Reichweite. Alternativ gibt es eine NMC-Batterie für auch nicht gerade berühmte 552 km. Vorteil der kleinen Batterie: Sie lädt deutlich schneller, beim großen Akku dauert der Standard-Ladehub gleich 45 Minuten. Die Preise beginnen bei 44.900 Euro. 

Audi A6 Sportback e-tron (4,93 Meter)

Audi A6 Sportback e-tron (2024)

Die Limousinenversion des A6 e-tron heißt Audi A6 Sportback e-tron; sie bietet eine große Heckklappe und wahlweise vier Motorisierungen. Schon das Basismodell mit 210 kW und 75-kWh-Akku für bis zu 600 km Reichweite kostet knapp 63.000 Euro. Die interessanteste Version ist jedoch der Performance mit beeindruckenden 756 km Reichweite für happige 75.600 Euro. Die beiden Allradler mit 315 bzw. 370 kW sind noch teurer. Allerdings bietet der Audi 800-Volt-Technik. So kann der größere Akku mit 95 kWh der drei höherwertigen Varianten in nur 21 min aufgeladen werden (10-80%).

Mercedes EQE (4,95 Meter)

Mercedes EQE 350

Der Mercedes EQE ist mit einem Basispreis von etwas mehr als 67.000 Euro noch teurer als der Audi, bietet aber nur 400-Volt-Technik. Damit sieht er auch im Vergleich zum neuen CLA EQ reichlich alt aus. Zudem besitzt der EQE auch nur eine kleine Heckklappe. Die Reichweiten aber sind mehr als ordentlich. Schon die Einstiegsversion mit 180 kW schafft 664 km. Dank etwas größerer Batterie bewältigt der 350+ sogar 691 km am Stück. Außerdem gibt es drei Allradler bis hin zum EQE 53 4Matic+ mit 460 kW für über 110.000 Euro. 

VW ID.7 (4,96 Meter)

VW ID.7 (2024): Das Exterieur

Der VW ID.7 ist mit 4,96 Metern Länge sogar noch minimal länger als der Mercedes EQE, mit Listenpreisen ab rund 54.000 Euro aber deutlich günstiger. Davon kann man dank des derzeit gültigen VW-Rabatts noch 5.000 Euro abziehen. Dabei können sich die Daten durchaus sehen lassen. Der 210 kW starke Pro mit 77-kWh-Batterie schafft 619 km, der Pro S mit gleichem Antrieb, aber 86 kWh glänzt mit 708 km Reichweite und der GTX hat den gleichen Akku, aber einen 250-kW-Allradantrieb. Zu den Stärken des ID.7 gehören neben dem günstigen Preis und den hohen Reichweiten auch die große Heckklappe und der große Kofferraum.

Porsche Taycan (4,96 Meter)

Porsche Taycan (2024): Das Exterieur

Der Porsche Taycan gehört wohl zu den sportlichsten Elektro-Limousinen. Ein Facelift im Frühjahr 2025 brachte zwar kaum optische Änderungen, aber deutliche Technik-Verbesserungen. So gibt es mehr Leistung, vor allem aber stieg die bislang dürftige Reichweite auf bis zu 678 km. Das ist noch immer kein Top-Wert, aber das versucht Porsche durch die kurze Ladedauer auszugleichen. Dank 800-Volt-System dauert der Standard-Ladevorgang (10-80%) nur 18 Minuten. All das hat seinen Preis: Schon die Basisversion mit 300-kW-Heckantrieb kostet unfassbare 102.600 Euro.

Lucid Air (4,98 Meter)

Lucid Air Pure (2023): Das Exterieur

Der Lucid Air gehört für uns zu den technisch interessantesten Elektroautos überhaupt. Denn kein anderes Serien-Elektroauto bietet so viel Reichweite und lädt dazu auch noch so schnell. Mit dem Grand Touring sollen wirklich erstaunliche 960 km möglich sein. Zudem soll man in nur 15 Minuten Strom für 400 km nachladen können. Möglich machen das ein 900-Volt-System und der geringe Stromverbrauch. Die Basisversion Pure mit bis zu 831 km Reichweite und 325-kW-Heckantrieb ist mit 85.900 Euro vergleichsweise günstig, die 960-km-Variante kostet dagegen schon über 130.000 Euro.

Audi e-tron GT (4,99 Meter)

Audi S e-tron GT (2024)

Der Audi e-tron GT ist das Schwestermodell des Porsche Taycan und erhielt im Sommer 2024 ebenfalls ein Technik-Update. Durch die größere Batterie mit nun 97 kWh netto stieg die Reichweite auf bis zu 622 Kilometer, die Wartezeit für den Standard-Ladehub (10-80%) liegt wie beim Taycan bei 18 min. Wie der Porsche hat auch der e-tron GT ein Zweigang-Getriebe an der Hinterachse. Durch eine neue Einstiegsversion stieg die Zahl der Motorisierungen im Mai 2025 auf vier, ein Hecktriebler wird aber anders als beim Taycan nicht offeriert. Die Preise starten bei 108.900 Euro.  

Volvo ES90 (5,00 Meter)

Volvo ES90 (2025)
Bild von: Volvo

Der genau fünf Meter lange Volvo ES90 ist das erste Modell der Marke mit 800-Volt-System. Damit lädt der Neuling zwar nicht so schnell wie der Taycan, aber doch viel schneller als 400-Volt-Konkurrenten. Zu den weiteren Pluspunkten gehört für uns die große Heckklappe des Volvo. Zwei Batterien und drei Antriebe werden angeboten; am interessantesten ist für uns die Basisversion für knapp 72.000 Euro, die mit 650 km schon eine gute Reichweite bietet. Wer mehr will, bekommt für knapp 89.000 Euro einen 330-kW-Allradler für 700 km am Stück oder für fast 95.000 Euro das Topmodell mit 500 kW.    

Genesis Electrified G80 (5,01 Meter)

Genesis Electrified G80 (2025) im Test
Bild von: InsideEVs

Der Genesis Electrified G80 ist genau das, was der Modellname besagt: die elektrifizierte Version des G80. Die Fünf-Meter-Limousine wird stets von einem 272 kW starken Allradsystem angetrieben. Seit der Überarbeitung im Juni 2025 hat der Electrified G80 einen größeren Radstand und eine größere Batterie (94,5 statt 87,2 kWh), wodurch die WLTP-Reichweite auf 570 km steigt. Das ist für diese Klasse enttäuschend, aber das 800-Volt-System sorgt für schnelles Laden: In 25 Minuten soll man den Akku von 10 auf 80 Prozent bringen. Die Preise beginnen inzwischen bei 76.180 Euro.

BMW i5 (5,06 Meter)

BMW i5 eDrive40 (2023) im Test

Der BMW i5 ist die Elektroversion des BMW 5er; wie dieser hat das Auto nur eine kleine Heckklappe. Die Preise beginnen bei rund 70.000 Euro für einen 250-kW-Hecktriebler. Diese Variante ist mit einem WLTP-Wert von inzwischen 627 km auch die reichweitenstärkste Version. Alternativ werden noch zwei Allradler mit 290 bzw. 442 kW offeriert. Zu den Besonderheiten des Wagens gehört, dass man auf der Autobahn zeitlich unbegrenzt die Hände vom Steuer wegnehmen kann.

Xpeng P7+ (5,07 Meter)

Xpeng P7+ (2026): Das Exterieur
Bild von: Xpeng

Der Xpeng P7 mit 400-Volt-Technik und kleinem Kofferraumdeckel ist tot, dafür gibt es nun den Xpeng P7+. Er ist deutlich länger, bietet entsprechend mehr Platz und zudem eine große Heckklappe sowie 800-Volt-Technik für Ladeleistungen bis zu sagenhaften 446 kW. Die Preise beginnen bei 46.600 Euro; damit ist die 180 kW starke Basisversion sogar günstiger als der alte P7. Auch die Long-Range-Version mit 530 km Reichweite bleibt noch unter 50.000 Euro. Der Allradler mit 370 kW Systemleistung schließlich bietet einen 4,3-Sekunden-Sprint.

Polestar 5 (5,09 Meter)

Polestar 5 (2026)
Bild von: Polestar

Zu den neuesten Zugängen bei den Elektro-Limousinen gehört der Polestar 5. Der offiziell als Grand Tourer bezeichnete Viertürer mit kleiner Heckklappe wurde erst auf der IAA 2025 präsentiert. Seither sind zwei Varianten des 800-Volt-Modells konfigurierbar, beide mit Allradantrieb und 106-kWh-Batterie. Die Basisversion bietet 550 kW und einen 3,9-Sekunden-Sprint, die Performance-Variante hat 100 kW mehr und braucht nur 3,2 Sekunden. Die DC-Ladedauer wird mit 22 Minuten angegeben und die Preise beginnen bei knapp 119.000 Euro.  

Nio ET7 (5,10 Meter)

Nio ET7

Mit 5,10 Metern noch ein Stückchen größer als der BMW i5 ist der Nio ET7. Wie der kleine Bruder ET5 hat er nur eine kleine Heckklappe, Antriebe und Akkus sind identisch. Der ET7 ist derzeit nur im Abo für 701 Euro monatlich oder als Gebrauchtwagen verfügbar, also nicht einmal als neues Bestandsfahrzeug wie der ET5. 

Mercedes EQS Facelift (5,32 Meter)

Mercedes EQS (2026), hier als EQS 580 4Matic in schwarzem Manufaktur-Lack
Bild von: Mercedes-Benz

Die größte Elektrolimousine mit Stern, der Mercedes EQS, wurde im April 2026 auf 800 Volt umgestellt. Dadurch kann nun mit bis zu 350 kW geladen werden. Dank neuer Batterien legt der Wagen auch bei der Reichweite nochmal zu. Jetzt sind nun bis zu 926 Kilometer nach WLTP möglich – nur der Lucid Air kommt weiter. Zu den praktischen Vorteilen des Flaggschiffs gehört die große Heckklappe, die in der Oberklasse eine Seltenheit ist. Zu den Neuheiten gehören eine optionale Steer-by-Wire-Lenkung und die Optik mit Leuchtsternen in den Scheinwerfern. Die Preise starten bei und 94.000 Euro, die leistungsstärkste Version kostet 134.732 Euro.

BMW i7 (5,39 Meter)

2022 BMW i7

5,39 Meter: Junge, Junge, das ist ein Brummer. Der BMW i7 sprengt bei den Limousinen alle Dimensionen. Obwohl er nur ein 400-Volt-System hat, ist er auch preislich ziemlich avanciert: Bei knapp 116.000 Euro geht es los, das Topmodell kostet über 182.000 Euro. Alle drei Motorisierungen bekommen die gleiche Batterie mit 101,7 kWh netto. Damit schafft die Grundversion mit 355-kW-Heckmotor 611 km, der 400 kW starke Allradler liegt bei 624 km.

BMW i7 Facelift (5,40 Meter)

BMW i7 60 xDrive (2026)
Bild von: BMW

Ab Ende Mai 2026 ist das Facelift des i7 bestellbar. Neben einer neuen Optik erhält die Limousine die zylindrischen Batteriezellen aus der Neuen Klasse. Auch das Panoramic-Vision-Display aus dem neuen iX3 und i3 sowie der "schiefe" Touchscreen ziehen ein. Wie gehabt werden drei Motorisierungen mit 335, 400 und 500 kW angeboten. Allerdings werden nun ausschließlich Allradler offeriert, statt des Hecktrieblers i7 eDrive50 gibt es nun den i7 50 xDrive. Die Akkus sind auf rund 112 kWh gewachsen, wodurch sich die Maximalreichweite auf 728 km erhöht. Nach wie vor arbeitet das System aber mit 400 Volt. Der Basispreis steigt auf 121.400 Euro.

Unter dem Strich

Das Angebot an Elektro-Limousinen wächst. Unsere Übersicht umfasst nun schon mehr als 25 Fahrzeuge, von denen allerdings die meisten über 60.000 Euro kosten. Das Tesla Model 3 Standard für knapp 37.000 Euro beweist, dass es auch günstig geht, doch die teuersten Modelle kosten über 180.000 Euro.

Neben dem Preisschild ist auch das Karosseriekonzept ein Entscheidungskriterium: Wollen Sie auch mal etwas Größeres transportieren, sollte es ein Modell mit großer Heckklappe sein. Da Elektro-Limousinen oft zu Reisezwecken gekauft werden, sollten zudem Reichweite und Ladedauer beachtet werden. Es gibt schon etliche Modelle, die über 700 km schaffen und sich dank 800-Volt-Technik in rund 20 min aufladen lassen. 

Letzte Änderung am 17. Mai 2026: Mercedes C-Klasse EQ, Mercedes EQS Facelift und BMW i7 Facelift hinzugefügt.