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Elektro-Limousinen 2026: Alle Modelle und Preise

Von BMW i3 und Mercedes C-Klasse bis Lucid Air und BMW i7: Alle Elektro-Limousinen in Deutschland im Überblick

Collage mit 4 Elektro-Limousinen

Bild von: Hersteller

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

Aktualisiert: 2. Okt. um 16:53 Uhr

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Mit dem BMW i3, der Mercedes C-Klasse und dem Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé gibt es drei attraktive Neuzugänge bei den Elektrolimousinen. Aber auch Neulinge wie der Xpeng P7+ oder der MG IM5 sind hochinteressant. Wir haben unsere Übersicht über das Segment nun komplett aktualisiert. Dabei kamen der Lexus ES, der Denza Z9GT, der Ferrari Luce und der Rolls-Royce Spectre II hinzu.

Wir zeigen alle in Deutschland angebotenen Modelle, geordnet nach Größe. Dabei starten wir beim noch recht handlichen Polestar 2 und steigern uns bis zu den über fünf Meter langen Brummern von Mercedes und BMW. Reine Schräghecklimousinen wie der VW ID.3 Neo bleiben außen vor – wir beschränken uns auf Modelle, die optisch wie Stufenheck-Autos wirken, ob sie nun einen kleinen Kofferraumdeckel haben oder eine große Heckklappe.

Polestar 2 (4,61 Meter)

Polestar 2 Facelift (2023)

Der 4,61 Meter lange Polestar 2 ist das kleinste Modell in unserer Übersicht. Er sieht aus wie ein klassisches Stufenheckmodell, hat aber eine große Heckklappe, was den Transport von größeren Dingen deutlich erleichtert. Anfang 2023 wurde das Auto von Front- auf Heckantrieb umgestellt; daneben gibt es einen Allradler. Die reichweitenstärkste Version bietet 220 kW und schafft 659 km mit einer Ladung. Diese Variante namens Long Range Single Motor kostet 57.690 Euro. Das Basismodell mit 200 kW mit kleiner Batterie wird nicht mehr angeboten. (Stand: 2.10.26)

Peugeot E-408 Facelift (4,69 Meter)

Peugeot E-408 (2026): Das Exterieur

Bild von: Peugeot

Wie der Polestar 2 ist auch der Peugeot E-408 eine Liftback-Limousine, also ein Auto mit großer Heckklappe, aber flachem Heck. Als Mildhybrid und Plug-in-Hybrid gibt es ihn schon länger, die Elektroversion ist seit Herbst 2024 bestellbar. Im März 2026 bekam das Auto ein Facelift, mit dem das Exterieur an den E-308 angeglichen wurde. An der Technik änderte sich nichts: Eingebaut werden die 157-kW-Maschine, die im Peugeot E-3008 debütierte, und eine Batterie mit 58 kWh netto. Damit sollen bis zu 456 WLTP-Kilometer möglich sein, die maximale Ladeleistung liegt bei 120 kW. Die Preise beginnen bei 46.300 Euro. (Stand: 2.10.26)

Tesla Model 3 (4,69 Meter)

Tesla Model 3 Standard (2026)

Bild von: Tesla

Das Tesla Model 3 bietet nur eine kleine Kofferraumklappe. Die Ende 2023 gestartete Facelift-Version wird in vier Motor-Akku-Kombinationen offeriert. Die Basisversion mit 208 kW starkem Heckantrieb bietet seit Kurzem 572 km Reichweite. Dank abgespeckter Ausstattung gibt es sie schon für 36.990 Euro. Die reichweitenstärkste Variante Premium Long Range RWD schafft 750 km und ist mit knapp 45.000 Euro auch noch recht günstig. Außerdem gibt es einen normalen Allradler und einen Performance-Allradler mit 3,1-Sekunden-Sprint. (Stand: 2.10.26)

Mercedes CLA (4,72 Meter)

Mercedes CLA (2025)

Bild von: Mercedes-Benz

Der elektrische CLA gehört mit bis zu 792 km WLTP-Reichweite zu den Elektroautos mit der größten Reichweite. Auch beim Stromverbrauch rangiert er mit bestenfalls nur 12,3 kWh/100 km weit vorn. Nur beim Laden ist er trotz 800-Volt-System nicht ganz so schnell wie erhofft. Die genannten Daten beziehen sich auf den Star der Palette, den 250+ mit 200-kW-Heckantrieb für 50.228 Euro. Daneben werden auch der CLA 200 mit LFP-Akku für 46.950 Euro, der CLA 250 (ohne Plus) für 52.940 Euro, der 350 4Matic mit 260-kW-Allradantrieb für 57.271 Euro und der AMG CLA 45 mit drei Axialflussmotoren für 75.088 Euro angeboten. (Stand: 2.10.26)

Kia EV4 Fastback (4,73 Meter)

Kia EV4 Limousine (2025)

Bild von: Kia

Ein wenig seltsam sieht er schon aus, der Kia EV4 Fastback, aber als Limousine kann man ihn wohl bezeichnen. Die Fastback-Version ist stattliche 30 Zentimeter länger als der normale EV4. Technische Basis ist auch hier die Plattform E-GMP in der Version mit Frontantrieb und 400 Volt. Für den Antrieb sorgt stets ein 150-kW-Motor, wählen kann man bei der Batterie. Mit dem kleineren Akku gibt es das Auto ab 41.490 Euro, mit der größeren ab 47.140 Euro. Die Maximalreichweite liegt bei 633 Kilometern. (Stand: 2.10.26)

BMW i3 (4,76 Meter)

BMW i3 50 xDrive (2026) First Edition

Bild von: BMW

Der neue BMW i3 ist nun in den Allradversionen 40 xDrive und 50 xDrive bestellbar. Wie der iX3 erhält er die 800-Volt-Technik der Neuen Klasse. Die Basisversion bietet 275 kW und einen 83-kWh-Akku für bis zu 710 km Reichweite. Die 50er-Variante ist mit 345 kW stärker und hat durch ihren 109-kWh-Akku bis zu 912 km Reichweite. Dazu kommt schnelles Laden mit bis zu 300 bzw. 400 kW. Die Basisversion kostet 59.900 Euro, den 50 xDrive gibt es ab 65.900 Euro. (Stand: 2.10.26)

BMW i4 (4,78 Meter)

BMW i4 eDrive40 (2025)

Der BMW i4 dürfte bald auslaufen – der neue i3 mit 800-Volt-Technik tritt an seine Stelle. Noch aber ist das Modell konfigurierbar. Im Frühsommer 2026 spendierte BMW sogar noch ein Update. Seither gibt es dank SiC-Invertern mehr Reichweite und das Topmodell M50 wurde durch den stärkeren M60 ersetzt. Die Palette beginnt beim i4 eDrive35 mit 210-kW-Heckantrieb und 514 km Reichweite für 58.200 Euro. Dank größerem Akku bietet der i4 eDrive40 rund 100 km mehr Reichweite. Außerdem gibt es zwei Allradler: den i4 xDrive40 mit 295 kW und den M60 mit 442 kW. (Stand: 2.10.26)

Nio ET5 (4,79 Meter)

Nio ET5 (2023): Exterieur

Schon 2025 wurden nur 325 Nio-Fahrzeuge in Deutschland zugelassen, im ersten Halbjahr 2026 waren es nur noch 15 Stück. Mit sechs Stück entfallen die meisten Exemplare auf den Nio ET5, den es als Limousine mit kleinem Kofferraumdeckel und als Kombi gibt. Der serienmäßige 360-kW-Allradantrieb kann wahlweise mit einem 75-kWh- und einem 100-kWh-Akku kombiniert werden. Damit ergeben sich 456 bzw. 590 km Reichweite. Die Preise begannen zuletzt bei 47.500 Euro ohne Batterie, mit Akku wurden 59.500 bzw. 68.500 Euro verlangt. Inzwischen ist das Auto aber nur noch im Abo oder mit Kurzzeitzulassung erhältlich. (Stand: 2.10.26)

BYD Seal Facelift (4,80 Meter)

BYD Seal (2026): Das Exterieur

Bild von: BYD

Der 2023 gestartete BYD Seal erhielt im Sommer 2026 ein Facelift, das vor allem mehr Kofferraum bringt. Nach wie vor werden drei Varianten angeboten. Der Comfort mit 170-kW-Heckmotor und 61-kWh-Akku schafft 460 km nach WLTP. Daneben gibt es die 230 kW starke Design-Variante mit 83-kWh-Batterie und 570 km Reichweite sowie einen 390-kW-Allradler mit 3,8-Sekunden-Sprint. Die Preise beginnen bei 47.990 Euro, aber derzeit gewährt BYD zwischen 9.000 und 10.000 Euro Rabatt. Zu den Nachteilen des Seal gehören die kleine Heckklappe und das eher langsame Laden. (Stand: 2.10.26)

Togg T10F (4,83 Meter)

Togg T10F: Das Exterieur

Bild von: Motor1.com

Der Togg T10F ist das zweite Modell des türkischen Herstellers nach dem SUV namens T10X. Mit zusammen knapp 200 Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2026 sind beide in Deutschland nicht gerade ein Renner. Dabei sind die Autos attraktiv. Angeboten werden ein 160-kW-Heckantrieb, der mit einer kleinen oder einer großen Batterie kombiniert werden kann, sowie ein 320-kW-Allradler mit großem Akku. Die Reichweiten betragen bis zu 623 km. Für diese Version namens V1 RWD Große Reichweite zahlt man 40.118 Euro. Aufgeladen wird mit bis zu 180 kW. Zu den Besonderheiten gehören die drei großen Bildschirme im Cockpit und die große Heckklappe. (Stand: 2.10.26)

Polestar 4 Coupé (4,84 Meter)

Polestar 4 Coupé (2026): Das Exterieur

Bild von: Polestar

Aus dem Polestar 4 wurde im Mai 2026 das Polestar 4 Coupé. Trotz der Bezeichnung kann man den Wagen auch als Limousine betrachten. Ein 200-kW-Hecktriebler und ein 400-kW-Allradler werden angeboten, beide haben eine 100-kWh-Batterie für bis zu 620 km WLTP-Reichweite. Das Aufladen erfolgt mit bis zu 200 kW und damit schnell für ein 400-Volt-Modell. Zu den Besonderheiten gehört die fehlende Heckscheibe. Stattdessen soll man einen kamerabasierten Innenspiegel benutzen. Die Preise beginnen bei 61.900 Euro. (Stand: 2.10.26)

Hyundai Ioniq 6 Facelift (4,86 Meter)

Hyundai Ioniq 6 N-Line (2026)

Bild von: Hyundai

Der Hyundai Ioniq 6 erhielt Anfang 2026 ein Facelift. Die neue Optik mit den schlitzartigen Tagfahrleuchten wirkt deutlich schicker und sportlicher. Aber vor allem gibt es nun die vom Ioniq 5 Facelift bekannten größeren Batterien mit 63 bzw. 84 kWh brutto. Damit ergeben sich WLTP-Reichweiten von bis zu 680 km. Das 800-Volt-System sorgt außerdem für schnelles Laden. Die Basisversion mit nun 125 kW kostet 45.750 Euro, die Long-Range-Variante bereits 55.600 Euro. Zudem gibt es einen 239-kW-Allradler und die N-Version mit bis zu 478 kW. (Stand: 2.10.26)

GWM Ora 07 (4,87 Meter)

GWM Ora 07 (2024): Fahraufnahme von schräg vorne

Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Deutschland nur 16 Neuzulassungen von Ora-Modellen verzeichnet. 10 davon entfielen auf den Ora 07. Die Front erinnert vage an den Porsche Panamera, die Rückansicht ist – nun, sagen wir mal: eigenständig. Die Limousine mit kleinem Kofferraumdeckel wurde im Juni 2024 vorgestellt. Die Basisversion hat einen 150-kW-Frontantrieb und schmale 440 km Reichweite. Anfang 2025 wurden dafür 41.990 Euro verlangt, inzwischen sind die Preise von der Website verschwunden. Alternativ gibt es eine Allradversion mit zwei 150-kW-Motoren und 520 km Reichweite. (Stand: 2.10.26)

Mercedes C-Klasse (4,88 Meter)

2027 Mercedes-Benz C-Klasse EV

Bild von: Mercedes-Benz

Die elektrische C-Klasse von Mercedes ist seit Mai 2026 bestellbar. Technische Basis ist wie beim GLC die 800-Volt-Plattform MG.EA-M. Zum Start gab es einen C 400 4Matic mit 360-kW-Allradsystem und 94-kWh-Batterie mit einer WLTP-Reichweite von bis zu 762 km. Inzwischen gibt es auch einen C 300 4Matic mit 310 kW und kleinerer Batterie mit einer Reichweite von bis zu 690 km. Ein Hecktriebler mit 800 km Reichweite soll folgen. Den C 300 4Matic gibt es für Privatleute ab 59.803 Euro. (Stand: 2.10.26)

Mazda 6e (4,92 Meter)

Mazda 6e (2025): Das Exterieur

Bild von: InsideEVs

Der Mazda 6e startete erst 2025. Für 2027 erhielt das Auto bereits ein Update. Statt zwei Motorisierungen mit verschiedenen Akkus gibt es nun nur noch eine: einen Hecktriebler mit 190 kW und neuer LFP-Batterie mit 78 kWh. Die Maximalreichweite nach WLTP steigt aber nur von 552 auf 560 km. Deutlicher ist das Plus beim Schnellladen: Statt mit bis zu 165 kW kann nun mit 200 kW geladen werden. Ansonsten bleibt es bei der schicken Karosserie und dem edlen Interieur. Durch die große Heckklappe und einen 70-Liter-Frunk ist der 6e auch alltagstauglich. Die Preise beginnen bei 47.490 Euro. (Stand: 2.10.26)

Audi A6 Sportback e-tron (4,93 Meter)

Audi A6 Sportback e-tron (2024)

Die Limousinenversion des A6 e-tron heißt Audi A6 Sportback e-tron; sie bietet eine große Heckklappe und wahlweise vier Motorisierungen. Das Basismodell mit 210 kW und 75-kWh-Akku für bis zu 600 km Reichweite kostet 62.800 Euro. Die interessanteste Version ist jedoch der Performance mit beeindruckenden 777 km Reichweite. Er kostet happige 75.600 Euro, die beiden Allradler mit 315 bzw. 370 kW sind noch teurer. Allerdings bietet der Audi 800-Volt-Technik. So lassen sich beide Akkus in nur 21 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen. (Stand: 2.10.26)

MG IM5 (4,93 Meter)

MG IM5 (2025)

Bild von: MG

Den MG IM5 dürften erst wenige Elektroauto-Fans auf der Liste haben, dabei ist das neue China-Modell durchaus attraktiv: Die nur 1,47 Meter hohe Limousine bietet eine große Heckklappe und ein 800-Volt-System für schnelles Laden mit bis zu 396 kW. Wählen kann man zwischen einem 300-kW-Hecktriebler für 53.990 Euro und einem Allradler mit 553 kW für 58.990 Euro. Die 100-kWh-Batterie sorgt für Reichweiten bis zu 710 km. (Stand: 2.10.26)

Mercedes EQE (4,95 Meter)

Mercedes EQE 350

Der Mercedes EQE ist mit einem Basispreis von 65.171 Euro noch teurer als der Audi, bietet aber nur 400-Volt-Technik. Damit sieht er auch im Vergleich zur elektrischen C-Klasse oder zum elektrischen CLA reichlich alt aus. Zudem besitzt der EQE auch nur eine kleine Heckklappe. Die Reichweiten aber sind mehr als ordentlich. Schon die Einstiegsversion mit 195 kW schafft 664 km. Dank etwas größerer Batterie bewältigt der 350+ sogar 691 km am Stück. Außerdem gibt es drei Allradler – bis hin zum AMG EQE 53 4Matic+ mit 460 kW für über 100.000 Euro. (Stand: 2.10.26)

VW ID.7 (4,96 Meter)

VW ID.7 (2024): Das Exterieur

Der VW ID.7 ist mit 4,96 Metern Länge ein klein wenig länger als der Mercedes EQE, mit Listenpreisen ab 54.505 Euro aber deutlich günstiger. Davon kann man derzeit noch eine ID-Kaufprämie von 5.000 bis 6.000 Euro abziehen. Die Daten können sich durchaus sehen lassen. Der 210 kW starke Pro mit 77-kWh-Batterie schafft 599 km, der Pro S mit gleichem Antrieb, aber 86 kWh glänzt mit 709 km Reichweite und der GTX hat den gleichen Akku, aber einen 250-kW-Allradantrieb. Zu den Stärken des ID.7 gehören neben dem günstigen Preis und den hohen Reichweiten auch die große Heckklappe und der große Kofferraum. (Stand: 2.10.26)

Porsche Taycan (4,96 Meter)

Porsche Taycan (2024): Das Exterieur

Der Porsche Taycan gehört wohl zu den sportlichsten Elektro-Limousinen. Ein Facelift im Frühjahr 2025 brachte zwar kaum optische Änderungen, aber deutliche Technik-Verbesserungen. So gibt es mehr Leistung, vor allem aber stieg die Reichweite auf bis zu 700 km (beim Basismodell mit "Performance-Batterie Plus"). Zudem bietet der Taycan dank 800-Volt-System kurze Ladezeiten: Der Standard-Ladevorgang (10–80 %) dauert nur 18 Minuten. All das hat seinen Preis: Schon die Basisversion mit 300-kW-Heckantrieb kostet 102.600 Euro. Und die Topversion Turbo GT mit 760 kW gibt es erst ab 241.100 Euro. (Stand: 2.10.26)

Lucid Air (4,98 Meter)

Lucid Air Pure (2023): Das Exterieur

Der Lucid Air ist schon seit längerer Zeit das Elektroauto mit der größten Reichweite und lädt dazu auch noch schnell. Mit dem Grand Touring sollen erstaunliche 960 km nach WLTP möglich sein. Zudem soll man in nur 15 Minuten Strom für 400 km nachladen können. Möglich machen das ein 900-Volt-System und der geringe Stromverbrauch. Die Basisversion Pure mit bis zu 831 km Reichweite und 325-kW-Heckantrieb ist mit 85.900 Euro vergleichsweise günstig, die 960-km-Variante kostet dagegen schon 130.900 Euro. (Stand: 2.10.26)

Audi e-tron GT (4,99 Meter)

Audi S e-tron GT (2024)

Der Audi e-tron GT ist das Schwestermodell des Porsche Taycan und erhielt im Sommer 2024 ebenfalls ein Technik-Update. Durch die größere Batterie mit nun 97 kWh netto stieg die Reichweite auf bis zu 622 Kilometer, die Wartezeit für den Standard-Ladehub (10–80 %) beträgt seitdem nur noch 18 Minuten (wie beim Taycan). Wie der Porsche hat auch der e-tron GT ein Zweigang-Getriebe an der Hinterachse. Durch eine neue Einstiegsversion stieg die Zahl der Motorisierungen im Mai 2025 (inklusive RS und RS Performance) auf fünf. Ein Hecktriebler wird anders als beim Taycan nicht offeriert. Die Preise starten bei 108.900 Euro. (Stand: 2.10.26)

Volvo ES90 (5,00 Meter)

Volvo ES90 (2025)

Bild von: Volvo

Der genau fünf Meter lange Volvo ES90 war das erste Modell der Schwedenmarke mit 800-Volt-System. Der Neuling lädt zwar nicht so schnell wie der Taycan, aber doch viel schneller als 400-Volt-Konkurrenten. Zu den weiteren Pluspunkten gehört die große Heckklappe. Zwei Batterien und drei Antriebe werden angeboten; am interessantesten ist für uns die Basisversion für 71.490 Euro, die mit 667 km schon eine gute Reichweite bietet. Wer mehr will, bekommt für knapp 89.000 Euro einen 330-kW-Allradler mit größerer Batterie für 706 km am Stück oder für fast 95.000 Euro das Topmodell mit 500 kW. (Stand: 2.10.26)

Genesis Electrified G80 (5,01 Meter)

Genesis Electrified G80 (2025) im Test

Bild von: InsideEVs

Der Genesis Electrified G80 ist genau das, was der Modellname besagt: die elektrifizierte Version des G80. Die Fünf-Meter-Limousine wird stets von einem 272 kW starken Allradsystem angetrieben. Seit der Überarbeitung im Juni 2025 hat der Electrified G80 einen größeren Radstand und eine größere Batterie (94,5 statt 87,2 kWh), wodurch die WLTP-Reichweite auf 570 km steigt. Das ist für diese Klasse enttäuschend, aber das 800-Volt-System sorgt für schnelles Laden: In 25 Minuten soll man den Akku von 10 auf 80 Prozent bringen. Die Preise beginnen bei 76.180 Euro. (Stand: 2.10.26)

Ferrari Luce (5,03 Meter)

Ferrari Luce (2026)

Bild von: Ferrari

Das erste Elektroauto der Marke mit dem Cavallino Rampante ist der Ferrari Luce. Die Optik des1,54 Meter hohen Viertürers zog vom ersten Tag an Kritik auf sich, aber die Technik ist ohne Frage hochinteressant: Vier Motoren sorgen für eine Systemleistung von 772 kW. Damit dauert der Sprint auf 100 km/h nur 2,5 Sekunden. Die 122-kWh-Batterie sorgt für eine WLTP-Reichweite von nur etwa 530 km. Die maximale Ladeleistung liegt bei 350 kW. Bei der Zahl und Größe der Monitore hat sich Ferrari sehr zurückgehalten. Die Preise beginnen bei 550.000 Euro. (Stand: 2.10.26)

BMW i5 (5,06 Meter)

BMW i5 eDrive40 (2023) im Test

Der BMW i5 ist die Elektroversion des BMW 5er; wie dieser hat das Auto nur eine kleine Heckklappe. Die Preise beginnen bei 70.900 Euro für einen 250-kW-Hecktriebler. Diese Variante ist mit einem WLTP-Wert von 627 km auch die Version mit der größten Reichweite. Damit und mit dem 400-Volt-System sieht der i5 im Vergleich zum neuen i3 alt aus. Alternativ zum Hecktriebler werden noch Allradler mit 290 bzw. 442 kW offeriert. Zu den Besonderheiten des Wagens gehört, dass man auf der Autobahn zeitlich unbegrenzt die Hände vom Steuer wegnehmen kann. (Stand: 2.10.26)

Xpeng P7+ (5,07 Meter)

Xpeng P7+ (2026): Das Exterieur

Bild von: Xpeng

Der Xpeng P7+ ist deutlich länger als der Vorgänger P7, bietet eine große Heckklappe sowie 800-Volt-Technik für Ladeleistungen bis zu sagenhaften 446 kW. Dazu kommen günstige Preise ab 46.600 Euro. Der Nachteil am P7+ sind die höchstens mittelprächtigen Reichweiten. Die Long-Range-Version schafft 530 km nach WLTP. Auch diese Variante bleibt noch unter 50.000 Euro. Der Allradler mit 370 kW Systemleistung schließlich bietet einen 4,3-Sekunden-Sprint. (Stand: 2.10.26)

Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé (5,09 Meter)

Mercedes-MG GT 4-Türer Coupé 2026)

Bild von: Mercedes-AMG

Auch das Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé kann man als Limousine betrachten. Drei Motorisierungen werden angeboten. Die Basisversion GT 53 mit 400-kW-Allradantrieb hat zwei konventionelle Permanentmagnet-Synchronmotoren, die stärkeren Varianten dagegen besitzen drei Axialflussmotoren – einen vorn und zwei hinten. Der GT 55 leistet 600 kW, der GT 63 sogar 860 kW. Alle Varianten haben den gleichen 106-kWh-Akku mit zylindrischen Zellen und Direktkühlung. Das Basismodell schafft damit 794 Kilometer. Aufgeladen wird mit 350 kW, optional mit 600 kW. Die Preise für die Privatkundschaft beginnen bei 115.430 Euro mit Mercedes-Rabatt. (Stand: 2.10.26)

Polestar 5 (5,09 Meter)

Polestar 5 (2026)

Bild von: Polestar

Der Polestar 5 ist das Topmodell der schwedisch-chinesischen Marke. Den Grand Tourer mit kleiner Kofferraumklappe und mit 800-Volt-Technik gibt es in zwei Varianten. Beide haben Allradantrieb und eine 106-kWh-Batterie. Die Basisversion bietet 550 kW und einen 3,9-Sekunden-Sprint, die Performance-Variante mit 650 kW braucht nur 3,2 Sekunden. Die DC-Ladedauer wird mit 22 Minuten angegeben und die Preise beginnen bei 118.600 Euro. (Stand: 2.10.26)

Nio ET7 (5,10 Meter)

Nio ET7

Mit 5,10 Metern noch ein Stückchen größer als der Polestar 5 ist der Nio ET7. Wie der kleine Bruder ET5 hat er nur eine kleine Heckklappe, Antriebe und Akkus sind identisch. Der ET7 ist derzeit nur im Abo ab 595 Euro monatlich oder als Gebrauchtwagen verfügbar. (Stand: 2.10.26)

Lexus ES (5,14 Meter)

Lexus ES 350e (2026)

Bild von: Lexus

Der neue Lexus ES ist erstmals auch als Elektroauto bestellbar. Bisher gibt es die große Elektrolimousine mit kleinem Kofferraumdeckel nur als Fronttriebler mit 165 kW und bis zu 581 km WLTP-Reichweite. Aufgeladen wird mit maximal 150 kW, die Ladedauer wird mit 28 min für den Standard-Ladehub von 10 auf 80 Prozent angegeben. Diese Variante verfügt über eine sehr umfangreiche Ausstattung und kostet mindestens 59.600 Euro. Die Allradversion ES 500e soll ab Anfang 2027 bestellbar sein. (Stand: 2.10.26)

Lotus Emeya (5,14 Meter)

Lotus Emeya S (2025) im Test

Bild von: InsideEVs

Der Lotus Emeya ist die Elektrolimousine der britisch-chinesischen Marke. Offiziell wird der Wagen als Gran Turismo eingestuft, aber Limousine ist auch nicht falsch. Der Emeya 600 bietet einen 450 kW starken Allradantrieb und eine Batterie mit 99 kWh netto. Die maximale Reichweite liegt bei eher enttäuschenden 580 km. Aber aufgeladen wird mit bis zu 420 kW, denn das Auto hat eine 800-Volt-Architektur. Der Emeya 900 bietet mit 675 kW noch mehr Leistung. Für die Basisversion 600 GT werden 107.990 Euro verlangt. (Stand: 2.10.26)

Denza Z9GT (5,18 Meter)

Denza Z9GT (2026): Das Exterieur

Bild von: BYD

Der Denza Z9GT ist ein Gran Turismo aus dem BYD-Konzern. Hier zeigt der chinesische Hersteller, was er kann: Der Bolide bietet einen 850-kW-Allradantrieb, 600 Kilometer Reichweite und extrem schnelles Flash Charging mit mit bis zu 1.500 kW. Zu den Besonderheiten gehören auch eine Luftfederung, Torque Vectoring sowie eine Hinterradlenkung. Die Preise beginnen bei 142.000 Euro. (Stand: 2.10.26)

Mercedes EQS Facelift (5,32 Meter)

Mercedes EQS (2026), hier als EQS 580 4Matic in schwarzem Manufaktur-Lack

Bild von: Mercedes-Benz

Die größte Elektrolimousine mit Stern, der Mercedes EQS, wurde im April 2026 auf 800 Volt umgestellt. Dadurch kann nun mit bis zu 350 kW geladen werden. Dank nochmals größerer Batterie (122 kWh netto) steigt die Maximalreichweite auf 920 km nach WLTP – nur der Lucid Air kommt noch weiter. Zu den praktischen Vorteilen gehört die große Heckklappe, die in der Oberklasse eine Seltenheit ist. Zu den Neuheiten gehören eine optionale Steer-by-Wire-Lenkung und die Optik mit Leuchtsternen in den Scheinwerfern. Die Preise mit Mercedes-Rabatt für Privatleute starten bei 91.570 Euro, die teuerste Version kostet über 130.000 Euro. (Stand: 2.10.26)

BMW i7 Facelift (5,40 Meter)

BMW i7 60 xDrive (2026)

Bild von: BMW

Seit Ende Mai 2026 ist das Facelift des BMW i7 bestellbar. Neben einer neuen Optik erhält die Limousine nun die zylindrischen Batteriezellen der Neuen Klasse. Auch das Panoramic-Vision-Display aus dem neuen iX3 und i3 sowie der Touchscreen in Parallelogrammform ziehen ein. Wie bisher werden Motorisierungen mit 335, 400 und 500 kW angeboten. Allerdings sind nun alle drei Allradler. Statt des Hecktrieblers eDrive50 mit 335 kW gibt es nun den 50 xDrive. Der Akku wuchs auf 112,5 kWh, wodurch sich die Maximalreichweite auf 727 km erhöht. Nach wie vor arbeitet das System aber mit 400 Volt. Der Basispreis steigt auf 121.400 Euro. (Stand: 2.10.26)

Rolls-Royce Spectre II (5,49 Meter)

Rolls-Royce Spectre Series II (2026)

Bild von: Rolls-Royce

Die neue Version des Rolls-Royce Spectre startete erst diesen Frühsommer. Zu den wichtigsten Änderungen gehört die größere Reichweite: Nun sind 628 km nach WLTP möglich. Gleichzeitig verkürzen sich die Ladezeiten laut Rolls-Royce um 14 Prozent. Hintergrund dürfte sein, das das Auto die neue 112,5-kWh-Batterie aus dem BMW i7 Facelift erhält. Neben einem 442 kW starken Modell wird noch eine "Black Badge"-Variante mit einer Systemleistung von 500 kW angeboten. Die Preise gibt Rolls-Royce nicht öffentlich bekannt. (Stand: 2.10.26)

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Unter dem Strich

Das Angebot an Elektro-Limousinen wächst und wächst. Unsere Übersicht umfasst nun über 30 Fahrzeuge, von denen allerdings die meisten über 60.000 Euro kosten. Das Tesla Model 3 mit Heckantrieb für knapp 37.000 Euro ist eine löbliche Ausnahme. Das teuerste Modell kostet über 500.000 Euro.

Neben dem Preisschild ist auch das Karosseriekonzept ein Entscheidungskriterium: Wollen Sie auch mal etwas Größeres transportieren, sollte es ein Modell mit großer Heckklappe sein. Da Elektrolimousinen oft zu Reisezwecken gekauft werden, sollten zudem Reichweite und Ladedauer beachtet werden. Es gibt schon etliche Modelle, die über 700 km schaffen und sich dank 800-Volt-Technik in rund 20 Minuten aufladen lassen. Zu den spannendsten neuen Modellen gehören wohl der BMW i3, die elektrische C-Klasse und das Mercedes AMG GT 4-Türer Coupé.

Letzte Änderung am 2. Oktober 2026: Lexus ES, Denza Z9GT, Rolls-Royce Spectre II und Ferrari Luce hinzugefügt, Alle Daten und Preise aktualisiert

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