Home

Tesla

News

Tesla Giga Berlin: Am Produktionsstart im Juli wird festgehalten

Model Y soll schon in vier Monaten in Grünheide gebaut werden

Gigafactory 4 in Grünheide: Tesla hält am Produktionsbeginn im Juli fest

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

12. Mär. 2021 um 12:40 Uhr

Als bevorzugte Quelle InsideEVs auf Google hinzufügen

Teilen

Nur wenige Monate bleiben Tesla zur Fertigstellung seiner neuen Gigafactory in Grünheide bei Berlin, wenn es nach dem Zeitplan gehen soll. Aber auch wenn Proteste von Umweltschützern den Bau immer wieder verzögert hatten, geht Elon Musk immer noch von einem Produktionsstart im Juli aus, so das Handelsblatt unter Berufung auf Branchenkreise.

Im November 2019 kündigte Elon Musk den Bau der Gigafactory 4 im Südosten Berlins an. Seit dem ersten Quartal 2020 wird gebaut. In dem neuen Werk soll ab Juli das Model Y gebaut werden, später wird das Model 3 folgen. Außerdem ist noch eine Batteriefertigung geplant. In der ersten Ausbaustufe sollen bis zu 12.000 Beschäftigte im Dreischichtbetrieb arbeiten. Dabei sollen eine halbe Million Autos jährlich entstehen.

Nach einer Klage von Umweltschützern gegen die Rodungen verfügte ein Verwaltungsgericht im Dezember 2020 einen vorläufigen Stopp der Arbeiten. Nach einer Aufhebung des Stopps legten die Kläger Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht ein, hatten aber nur teilweise Erfolg. Für den Großteil der Fläche konnten die Naturschutzverbände nicht darlegen, dass es sich um Reptilienlebensräume handle. Naturschützer und Anwohner befürchten negative Auswirkungen auf geschützte Zauneidechsen und Schlingnattern, darüber hinaus aber auch für das Trinkwasser.

Mehr zu Grünheide und zur Batteriefertigung in Deutschland:

Teslas Batteriefabrik in Grünheide könnte in zwei Jahren fertig sein

Deutschland fördert Batteriezellfertigung mit drei Milliarden

Eine abschließende Genehmigung für die Fabrik hat Tesla immer noch nicht. Darüber könnte eine Entscheidung Ende März oder Anfang April erfolgen, so der Bericht. Tesla baut einstweilen auf eigenes Risiko weiter. Dabei geht das US-Unternehmen schrittweise mit Teil-Genehmigungen vor. So wurden schon das Roden, Fundament-Arbeiten und die Erstellung von tragenden Außenwänden erfolgreich beantragt. Genehmigungen zum Einebnen von Geländeteilen und zum Erstellen von Leitungen im Untergrund stehen jedoch noch aus. 

Laut Brandenburgs grünem Umweltminister Axel Vogel ist das Vorgehen von Tesla mit den Teilgenehmigungen statthaft. Auch Probeläufe seien möglich, so der Minister kürzlich gegenüber Märkischen Oderzeitung. Es werden aber "keine Autos auf den Markt kommen aus einer Fabrik, die noch nicht genehmigt ist."

Quelle: Handelsblatt

Diesen Artikel teilen

Meistgelesen

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen

Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen

VW ID. Cross jetzt ab 27.995 Euro: Neue Versionen mit 37-kWh-Akku bestellbar

VW ID. Cross jetzt ab 27.995 Euro: Neue Versionen mit 37-kWh-Akku bestellbar

AKTUELLSTE ARTIKEL

Auch interessant



Mehr zur Technik des Tesla Roadster: Bis zu 1.000 kW, 500 km Reichweite und Düsenantrieb



Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten



Tesla Roadster hebt mit Kaltgastriebwerken ab: Produktion soll 2028 starten



BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer



Tesla Model 3: Mehr Reichweite und schnellerer Sprint



Retro-Charme auf vier Rädern: Microlino präsentiert exklusive 55 Edition



Tesla Model Y (2026): Facelift wird bei Intax zum Taxi