Polestar 4 startet 2023 auf Basis einer Geely-Plattform
2024 folgt dann die Precept-Serienversion namens Polestar 5, so Polestar-Chef Ingenlath
Vor zwei Tagen veröffentliche Polestar Teaser-Bilder von drei kommenden Modellen. Dass eines davon der Polestar 3 ist, war anhand der Silhouette leicht zu erahnen. Nun wissen wir auch, wie die übrigen Modelle heißen werden, und Polestar-Chef Thomas Ingenlath verriet gegenüber Autocar und AutoExpress noch einiges mehr.
Den Anfang macht, wie bereits bekannt, der 2022 startende Polestar 3. Er basiert wie der kommende Volvo XC90 auf einer neuen Version der Scalable Platform Architecture (SPA2), doch soll er aerodynamischer und kraftvoller ausfallen, so die Berichte. Mit Preisen über 75.000 Euro wird der Wagen das künftige Flaggschiff der Marke Polestar sein und mit fossilen Modellen wie dem Porsche Cayenne konkurrieren.
Keine hellseherischen Fähigkeiten nötig waren für die Einsicht, dass auf den Polestar 3 ein Polestar 4 und ein Polestar 5 folgen würden. Aber was das für Autos sein werden, war nicht bekannt. Laut Ingenlath handelt es sich beim Polestar 5 um die Serienversion des Precept. Bisher hieß es, das Auto würde spätestens 2025 starten, Autocar erfuhr nun, dass es schon 2024 so weit sein soll.
Davor aber startet logischerweise noch der Polestar 4, und der bleibt noch ein wenig rätselhaft. Das Auto liegt von der Größe her zwischen dem Polestar 3 (einem großen SUV) und dem Polestar 5 (einer Sportlimousine). Preislich soll das Modell aber günstiger als diese beiden Modelle sein.
Der Polestar 4 ist also kleiner als der Polestar 3, und die Karosserie geht noch mehr in Richtung Coupé. Die Silhouette des Modells erinnert ein wenig an den Volvo C40 Pure Electric, doch die Basis soll laut Autoexpress nicht die Compact Modular Architecture (CMA) sein, sondern eine Plattform namens PMA, offenbar eine Variante der Sustainable Experience Architecture (SEA) von Konzernmutter Geely.
Die Preise sollen bei ungefähr 45.000 bis 47.000 Euro liegen. Das Interieur wird (passend zu den günstigeren Preisen) etwas einfacher sein als beim Top-Modell Polestar 3, der Antrieb soll jedoch der gleiche "Polestar drivetrain" sein – vermutlich der 300-kW-Antrieb aus dem Polestar 2.
"This car is slightly smaller, yes, but we will not compromise much on the interior length. It's slightly more ground-hugging and has a bit more of a coupé type of roofline". (Polestar-Chef Ingenlath)
Quelle: Autocar, Autoexpress
Auch interessant
Polestar bietet ein Jahr kostenloses Laden oder kostenlose Wallbox
Jeep Avenger (2027): Neues Modelljahr mit beleuchtetem Grill
Polestar 4 (2025) im Langstreckentest: Ambivalente Reiselimousine
"Pleos Connect": Neues Infotainment für Hyundai, Kia, Genesis
Polestar 3 und 4: Die Rabatte sind ausgelaufen
Leapmotor B05 Ultra: Startet die Sportversion bald bei uns?
Polestar: Arctic Circle Modelle starten beim Ice Race 2025