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Dacia Spring nun schon für unter 13.000 Euro erhältlich
Dacia führt neuen 10.000-Euro-Elektrobonus ein

Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
9. Jan. 2024 um 12:01 Uhr
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10.000 Euro Rabatt für den Dacia Spring: Nach dem Auslaufen des Umweltbonus gewährt der die rumänische Renault-Tochter einen Elektrobonus für des kleinen Elektro-SUVs. Das Angebot gilt für alle im Handel verfügbaren Versionen. Es ist auf "mit Zulassung bis zum 31. März zeitlich begrenzt", wie Dacia schreibt.
Der Dacia Spring ist normalerweise ab 22.750 Euro zu haben. Nach Abzug der 10.000 Euro dürften nur noch 12.750 Euro zu zahlen sein. Dafür gibt es die Version Essential Electric 45, wobei die Zahl die ungefähre Leistung in PS angibt. Alternativ gibt es den Dacia Spring Extreme Electric 65 zum Listenpreis von 24.550 Euro. Nach Abzug des Rabatts werden wohl 14.550 Euro daraus.
Spring Essential Electric 45 Spring Extreme Electric 65 Antrieb FWD mit 33 kW und 125 Nm FWD mit 48 kW und 113 Nm 0-100 km/h / Höchstgeschwindigkeit 19,1 Sek. / 125 km/h 13,7 Sek. / 125 km/h WLTP-Stromverbrauch 13,9 kWh/100 km 14,5 kWh/100 km Akku / WLTP-Reichweite 27 kWh / 230 km 27 kWh / 220 km Max. Ladeleistung 4,6 kW AC 4,6 kW AC, optional 30 kW DC Ladedauer AC 8h28 mit 3,7 kW AC 8h28 mit 3,7 kW AC Ladedauer DC - optional, 56 min (0-80%) Preis 22.750 Euro 24.550 Euro Preis nach Abzug von 10.000 Euro 12.750 Euro 14.550 Euro
Der neue Rabatt ist wirklich großzügig. Auch mit der Staatsförderung, die bis Ende letzten Jahres galt, wurden nur 7.178 Euro vom Listenpreis abgezogen – 4.500 Euro kamen vom Staat, vom Hersteller nochmal 2.250 Euro plus Mehrwertsteuer. 2022 wurde das Auto allerdings noch mit fast 10.000 Euro gefördert.
Schon zum Listenpreis von 22.750 Euro war der Dacia Spring in der Einstiegsversion das günstigste Elektroauto auf dem deutschen Markt; wenn man nun noch 10.000 Euro abziehen darf, wird das Auto geradezu zum Schnäppchen. Auf Platz zwei der preiswertesten E-Autos folgt der VW e-Up, den es als neues Lagerfahrzeug ab 24.980 Euro gibt. Für den Renault Twingo Electric zahlt man schon 28.000 Euro.
Bildergalerie: Dacia Spring Electric (2024, vor dem Facelift)

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Der Dacia Spring ist seit Frühjahr 2021 bestellbar und wird seit Herbst 2021 ausgeliefert. Gebaut wird der Wagen soweit wir wissen in China – wie die chinesische Version Renault City K-ZE (Wikipedia). Das 3,73 Meter lange Auto bietet immerhin vier Sitzplätze und 290-1.100 Liter Kofferraum.
Der Antrieb der Basisversion ist allerdings hauptsächlich für die Stadt gedacht, denn es dauert 19 Sekunden, bis Tempo 100 erreicht sind. Auch die Reichweite ist mit maximal 230 km nur stadttauglich. Dafür braucht der Wagen eine Batterie mit 27 kWh (26,8 kWh netto / 27,4 kWh brutto).
Aufgeladen wird bei der Basisversion nur mit Wechselstrom, was angesichts des Einsatzprofils aber wohl auch ausreicht. Der Stromverbrauch ist niedrig: 13,9 kWh/100 km werden angegeben, damit gehört der kleine Dacia auch zu den sparsamsten Elektroautos auf dem Markt. Dabei hilft das geringe Gewicht von nur 1.045 Kilo nach EU-Norm. Davon entfallen 186 Kilo auf den Akku.

Das Cockpit: Den 7-Zoll-Touchscreen samt Navi gibt es nur bei der gehobenen Version Extreme Electric 65
Für den Dacia Spring sprechen laut Hersteller auch die langen Wartungsintervalle von 30.000 Kilometer und die Batteriegarantie von acht Jahren bzw. 120.000 Kilometer bei einer garantierten Speicherkapazität von mindestens 75 Prozent. Außerdem erhielt der Wagen fünf Sterne und eine Gesamtnote von 9,9 im GreenNCAP-Test, was dem Modell eine vorbildliche Umweltfreundlichkeit, niedrige Schadstoffemissionen und einen geringen Energieverbrauch bescheinige, so Dacia.
Zu den Nachteilen des Dacia Spring gehört (neben der geringen Motorleistung und der kleinen Reichweite) die schlechte Crash-Sicherheit: Das Auto erhielt 2021 nur einen einzigen Stern im EuroNCAP-Crashtest – obwohl die Anforderungen damals deutlich niedriger waren als heute.
Wohl wegen des Preises gehört der Dacia Spring in manchen europäischen Ländern zu den beliebtesten Elektroautos. So steht er in Frankreich und Ungarn auf Platz zwei der Verkaufsstatistik. In Deutschland verkauft er sich nicht ganz so gut: Im Jahr 2023 kam er auf rund 12.400 Verkäufe, was nicht ganz für die Top Ten der meistverkauften Elektroautos reichte. 2022 wurden noch rund 14.400 Stück abgesetzt, wobei der hohe Umweltbonus half. Vielleicht verhilft der neue Rabatt dem Auto nun also zu neuen Verkaufsrekorden.
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Unterm Strich
Ein nigelnagelneues Elektroauto für unter 13.000 Euro – das gab es schon lange nicht mehr. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass der Wagen nur marginale Sicherheitsbedürfnisse erfüllt. Geschützter als auf einem Elektroroller oder einem Lasten E-Bike ist man im Dacia Spring Electric allemal. Wer aber lieber auf Nummer sicher geht, muss 12.000 Euro mehr anlegen und einen der letzten VW e-Up kaufen. Der erhielt 2019 immerhin drei EuroNCAP-Sterne.
Quelle: Dacia
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