VW ID. Cross: Die Serienversion zeigt sich fast ohne Tarnung
Die offizielle Weltpremiere soll im Sommer 2026 stattfinden
2026 steht bei Volkswagen im Zeichen der Elektro-Offensive im Kleinwagensegment. Den Auftakt macht der Cupra Raval, im April folgt die Vorstellung des VW ID. Polo. Später kommen mit dem Skoda Epiq und dem VW ID. Cross zwei kompakte Elektro-SUVs hinzu. Der ID. Cross ist nun fast ungetarnt als Erlkönig gesichtet worden.
Optisch zeigt der ID. Cross deutliche Parallelen zum T-Cross mit Verbrennungsmotor und zum ID. Cross Concept, die Volkswagen auf der IAA 2025 in München präsentierte. Am Heck lassen sich Elemente des neuen T-Roc erkennen. Mit der Namenswahl kehrt VW zu klassischen Bezeichnungen zurück. Der ID. Cross übernimmt damit die Position des bisherigen T-Cross und soll diesen langfristig ersetzen. Fest steht auch: Die Designsprache orientiert sich nicht mehr an experimentellen Formen wie beim ID.3.
Bildergalerie: VW ID. Cross (2026) Erlkönig
Bereits auf der IAA gab VW erste technische Details bekannt. Die Serienversion des ID. Cross wird im Sommer 2026 vorgestellt. Die Studie misst 4.161 mm in der Länge, 2.601 mm im Radstand, 1.839 mm in der Breite und 1.588 mm in der Höhe – vergleichbar mit dem aktuellen T-Cross. Die 21-Zoll-Felgen des Concept Cars werden in Serie durch maximal 20-Zoll-Räder ersetzt; 18 Zoll dürften der Standard werden. Laut VW-Chefdesigner Andreas Mindt entspricht etwa 80 Prozent des Konzepts dem geplanten Serienfahrzeug.
Im Innenraum bietet der fünfsitzige ID. Cross ein durchdachtes Raumkonzept. Das Kofferraumvolumen liegt bei 450 Liter, ergänzt durch einen 25-Liter-Frunk unter der Fronthaube. Die Breite des Fahrzeugs und die offene Innenraumgestaltung sollen ein großzügiges Raumgefühl erzeugen.
VW ID. Cross Concept
VW ID. Cross (2026) Erlkönig
VW ID. Cross Concept (2025): Das Cockpit
Physische Tasten für zentrale Funktionen kehren zurück, ebenso ein neu gestaltetes Multifunktionslenkrad. Die beiden zentralen Displays – digitale Instrumente mit 11 Zoll und das Infotainment-Display mit 13 Zoll – sind auf einer Sichtachse angeordnet.
Die Antriebstechnik und die Akkus dürften sich stark am ID. Polo orientieren, beide Fahrzeuge nutzen die MEB+-Plattform. Zum Marktstart im Frühjahr 2026 wird der ID. Polo in drei Leistungsstufen angeboten: 85 kW (116 PS), 99 kW (135 PS) und 155 kW (211 PS). Später folgt der ID. Polo GTI mit 166 kW (226 PS).
VW ID. Cross und ID. Polo testen gemeinsam
Die beiden schwächeren Varianten sind mit einem 37-kWh-LFP-Akku ausgestattet, der an DC-Schnellladestationen bis zu 90 kW aufnimmt. Die leistungsstärkeren Versionen erhalten eine 52-kWh-NMC-Batterie, die Reichweiten bis 450 km ermöglicht und DC-Ladeleistungen bis 130 kW zulässt. Diese Technik wird auch im ID. Cross zum Einsatz kommen. Eventuell wird hier aber auf den kleinen Akku verzichtet.
Für den in Spanien produzierten ID. Cross wird ein Einstiegspreis von rund 27.000 Euro erwartet. Zum Vergleich: Der aktuelle T-Cross liegt bei mindestens 25.000 Euro.
Quelle: Automedia
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