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Lightyear 2 bekommt offenbar Technik von Koenigsegg
Möglicherweise geht es um den Raxialfluss-Motor von Koenigsegg

Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
29. Jul. 2022 um 12:34 Uhr
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Der Lightyear 0 kommt Ende 2022 auf den Markt. Daher kann sich das niederländische Startup nun allmählich seinem nächsten Modell zuwenden. Anders als der sündteure Lightyear 0 soll der Lightyear 2 ein Modell für den Massenmarkt werden. Und das Auto soll offenbar Technologie von Koenigsegg erhalten.
Man sei eine Partnerschaft mit dem Megacar-Hersteller Koenigsegg eingegangen und habe Koenigsegg auch als Investor gewonnen, so die holländische Firma. Gemeinsam wolle man "Spitzeninnovationen" entwickeln.
Koenigsegg habe bisher nicht nur innovative Technik für Verbrenner, sondern auch Technologie für nachhaltige Mobilität. Der neue Partner solle helfen, die Technologie beim Lightyear 2 voranzutreiben, schreibt Lightyear:
"The company also has a long history of developing sustainable mobility tech, and will help to advance technologies in our second and mass-market model, Lightyear 2." (Lightyear)
Um welche Technologie es sich handelt, lässt Lightyear offen. Im Februar hatte Koenigsegg einen technisch interessanten "Raxialfluss"-Elektromotor vorgestellt, also ein Zwischending aus konventionellem Radialfluss-Motor und Axialfluss-Aggregaten, wie sie die Yasa für Mercedes entwickelt.

Der von Koenigsegg entwickelte Raxialfluss-Elektromotor ist besonders kompakt

Der "Quark" getaufte Motor ist mit 250 kW Peakleistung für den Lightyear 2 wohl zu stark
Der von Koenigsegg vorgestellte Raxialfluss-Motor wurde für den Plug-in-Hybrid-Sportwagen Gemera konzipiert, der 2023 startet. Allerdings hieß es im Februar, Koenigsegg wolle das Aggregat auch anderen Herstellern anbieten. Mit 250 kW dürfte der vorgestellte Motor für ein Massenmarkt-Modell überdimensioniert sein; vielleicht denkt Lightyear an eine weniger leistungsstarke Version.
Eine andere Möglichkeit wären Carbonteile, denn solche baut Koenigsegg für seine Sportwagen und kennt sich daher mit der anspruchsvollen Technologie aus. Allerdings dürfte Carbon als Werkstoff für ein 30.000-Euro-Auto zu teuer sein. Denn so viel soll der Lightyear 2 kosten. Produziert werden soll das neue Modell ab Ende 2024/Anfang 2025 – vermutlich wie der Lightyear 0 beim finnischen Auftragsfertiger Valmet. Um welche Art von Auto es sich handeln wird, ist noch nicht bekannt.
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Quelle: Lightyear
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