Auch der neue Renault 5 wird zu sehen sein

Renault zeigt auf der IAA Mobility in München (6.-12. September 2021) den neuen Elektro-Mégane. Der Mégane E-Tech Electric feiert auf dem ersten Pressetag am 6. September Premiere und wird am Stand der Marke enthüllt. Ein weiteres Highlight wird der R5 Prototype sein. Der Elektro-Kleinwagen wird am zweiten Pressetag (7. September) am Stand zu sehen sein.

Der Elektro-Mégane wurde im Juni vorgestellt, allerdings nur mit schwarz-weiß-gelbem Tarnkleid. Auf der IAA dürfte er nun mit normaler Lackierung zu sehen sein. Auf den Markt kommt das neue Elektroauto im März 2022. Technische Basis ist (wie beim Nissan Ariya) die Plattform CMF-EV. Für den Antrieb sorgt ein 160-kW-Elektromotor. Die 60-kWh-Batterie sorgt für eine Reichweite von 450 Kilometern.

Bildergalerie: Renault Mégane E-Tech Electric (2021)

Schon im Januar, bei der Renaulution-Pressekonferenz, stellte Renault den neuen R5 vor. Die Studie orientiert sich deutlich am Design des Klassikers, wirkt aber viel bulliger. Der Kleinwagen wird auf der Plattform CMF-BEV basieren und Ende 2023 starten. Nach Aussagen eines Insiders soll er einen 100-kW-Elektromotor bekommen, der vom Elektromotor des Mégane abgeleitet ist. Daneben soll es eine Alpine-Version mit Dachspoiler und dem 160-kW-Elektroantrieb des Mégane geben. Sie soll 2024 starten und ist in München wohl nicht zu sehen. 

Bildergalerie: Renault 5 (Designstudie, 2021)

Renault will bis 2025 sieben neue Elektroautos auf den Markt bringen. Dazu gehören der Mégane und der R5, aber auch ein Renault 4 mit Elektroantrieb wird offenbar entwickelt. Noch spekulativ ist zudem ein Mégane E-Tech Grandtour, also eine Kombiversion des Elektro-Mégane. Das wären vier Modelle; die restlichen drei werden wohl leichte Nutzfahrzeuge sein, darunter der neue Elektro-Kangoo.

Einen guten Überblick über die Renault-Pläne gibt nach wie vor diese Grafik, in der die sieben Elektroautos mit Blitz gekennzeichnet sind:

Elektro-Mégane und R5 Prototype reihen sich ein in eine Reihe von Elektro-Neuheiten, die auf der Messe zu sehen sein werden. Zu den Highlights dürfte der EQE gehören, der laut Mercedes im September (also zur Zeit der IAA) vorgestellt wird. Außerdem hat Audi die Designstudie Grand Sphere angekündigt.

Eventuelle Messekandidaten sind das neue Elektro-SUV Toyota bZ4X, das im April als Studie enthüllt wurde und Mitte 2022 starten soll, und – wirklich nur gerüchteweise – ein Elektro-Kleinwagen von VW, der ID.1 heißen dürfte. 

An der IAA teilnehmen wollen auch Cupra, Dacia, Ford, Hyundai, Microlino, Polestar, Porsche, Smart und die chinesischen Marken Nio, Ora und Wey. Nicht auf der IAA vertreten sein wird wohl der gesamte Stellantis-Konzern inklusive Opel, berichtet Automotive News Europe.

Bildergalerie: Renault Mégane E-Tech Electric