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Für eine persönlichere Erfahrung

Elektro-Limousinen 2026: Alle Modelle im großen Überblick

Aktualisierte Marktübersicht mit BMW i3, Mercedes C-Klasse EQ, Xpeng P7+, MG IM5, Tesla Model 3 und vielen weiteren Modellen

Collage mit 4 Elektro-Limousinen
Bild von: Hersteller

Mit dem BMW i3 und der Mercedes C-Klasse gibt es zwei sehr attraktive Neuzugänge bei den Elektro-Limousinen. Aber auch weniger im Fokus stehende Neulinge wie der Xpeng P7+ oder der MG IM5 sind hochinteressant. Wir haben unsere Übersicht über das Segment nun komplett aktualisiert. 

Wir zeigen alle in Deutschland angebotenen Modelle, geordnet nach Größe. Dabei starten wir beim noch recht handlichen Polestar 2 und steigern uns bis zu den über fünf Meter langen Brummern von Mercedes und BMW. Reine Schräghecklimousinen wie der VW ID.3 bleiben außen vor – wir beschränken uns auf Modelle, die optisch wie Stufenheck-Autos wirken, ob sie nun einen kleinen Kofferraumdeckel haben oder eine große Heckklappe.

Polestar 2 (4,61 Meter)

Polestar 2 Facelift (2023)

Der 4,61 Meter lange Polestar 2 ist das kleinste Modell in unserer Übersicht. Er sieht aus wie ein klassisches Stufenheckmodell, hat aber eine große Heckklappe, was den Transport von größeren Dingen deutlich erleichtert. Anfang 2023 wurde das Auto von Front- auf Heckantrieb umgestellt; daneben gibt es einen Allradler. Die reichweitenstärkste Version bietet 220 kW und schafft 659 km mit einer Ladung. Diese Variante namens Long Range Single Motor kostet 57.690 Euro. Das Basismodell mit 200 kW mit kleiner Batterie wird nicht mehr angeboten.

Peugeot E-408 Facelift (4,69 Meter)

Peugeot E-408 (2026): Das Exterieur
Bild von: Peugeot

Der Peugeot E-408 ist eine Liftback-Limousine, also ein Auto mit großer Heckklappe, aber flachem Heck. Als Mildhybrid und Plug-in-Hybrid gibt es ihn schon länger, die Elektroversion ist seit Herbst 2024 bestellbar. Im März 2026 bekam das Auto ein Facelift, mit dem das Exterieur an den E-308 angeglichen wurde. An der Technik änderte sich nichts: Eingebaut werden die 157-kW-Maschine, die im Peugeot E-3008 debütierte, und eine Batterie mit 58 kWh netto. Damit sollen bis zu 456 WLTP-Kilometer möglich sein, die maximale Ladeleistung liegt bei 120 kW. Die Preise beginnen bei 46.300 Euro.

Tesla Model 3 (4,69 Meter)

Tesla Model 3 Standard (2026)
Bild von: Tesla

Das Tesla Model 3 bietet anders als der Polestar 2 und der Peugeot E-408 nur eine kleine Kofferraumklappe. Die Ende 2023 gestartete Facelift-Version wird in vier Motor-Akku-Kombinationen offeriert. Die Basisversion mit 208 kW starkem Heckantrieb und 534 km Reichweite kostet dank abgespeckter Ausstattung nur 36.990 Euro. Die reichweitenstärkste Variante Premium Long Range RWD schafft 750 km und ist mit knapp 45.000 Euro auch noch recht günstig. Außerdem gibt es einen normalen Allradler und einen Performance-Allradler mit 3,1-Sekunden-Sprint.

Mercedes CLA EQ (4,72 Meter)

Mercedes CLA (2025)
Bild von: Mercedes-Benz

Der CLA mit EQ-Technologie ist das neue technische Meisterstück von Mercedes. Mit bis zu 792 Kilometern liegt er auf Platz vier der reichweitenstärksten Elektroautos (nach dem Lucid Air, dem Mercedes EQS und dem neuen BMW iX3), beim Stromverbrauch rangiert er mit nur 12,3 kWh/100 km ebenfalls weit vorn. Nur beim Laden ist er trotz 800-Volt-System nicht ganz so schnell wie erhofft. Die genannten Daten beziehen sich auf den Star der Palette, den 250+ mit 200-kW-Heckantrieb. Daneben werden auch der 350 4Matic mit 260-kW-Allradantrieb, der CLA 200 mit LFP-Akku für rund 47.000 Euro und der CLA 250 (ohne Plus) für rund 50.000 Euro angeboten.

Kia EV4 Fastback (4,73 Meter)

Kia EV4 Limousine (2025)
Bild von: Kia

Ein wenig seltsam sieht er schon aus, der Kia EV4 Fastback, aber als Limousine kann man ihn wohl bezeichnen. Die Fastback-Version ist 30 Zentimeter länger als der normale EV4. Technische Basis ist die Plattform E-GMP in der Version mit Frontantrieb und 400 Volt. Für den Antrieb sorgt stets ein 150-kW-Motor, wählen kann man bei der Batterie. Mit dem kleineren Akku gibt es das Auto ab 41.490 Euro, mit der größeren ab 47.140 Euro. Die Maximalreichweite liegt bei 633 Kilometern.

BMW i3 (4,76 Meter)

BMW i3 50 xDrive (2026) First Edition
Bild von: BMW

Auch wenn der eigentliche Marktstart erst im Herbst stattfindet: Der neue Elektro-Dreier ist als BMW i3 First Edition bereits bestellbar. Wie der iX3 erhält er die 800-Volt-Technik der Neuen Klasse. Zum Start gibt es den vom iX3 bekannten Allradantrieb mit 345 kW und eine 109-kWh-Batterie sowie schnelles Laden mit bis zu 400 kW. Damit schafft die Limousine aber bis zu 906 Kilometer am Stück, also rund 100 mehr als das SUV. Die First Edition kostet 75.340 Euro, die Serienversion des 50 xDrive wird 65.900 Euro kosten.

BMW i4 (4,78 Meter)

BMW i4 eDrive40 (2025)

Der BMW i4 soll offenbar mit dem Jahr 2026 auslaufen – der neue i3 mit 800-Volt-Technik tritt an seine Stelle. Noch aber ist das Modell konfigurierbar. Im Frühsommer 2026 spendierte BMW sogar noch ein Update. Seither gibt es dank SiC-Invertern mehr Reichweite und das Topmodell M50 wurde durch den stärkeren M60 ersetzt. Die Palette beginnt beim i4 eDrive35 mit 210-kW-Heckantrieb und 514 km Reichweite für 58.200 Euro. Rund 100 km mehr Reichweite bietet der i4 eDrive40 dank größerem Akku. Außerdem gibt es zwei Allradler: den i4 xDrive40 mit 295 kW und den M60 mit 442 kW.

Nio ET5 (4,79 Meter)

Nio ET5 (2023): Exterieur

Schon letztes Jahr wurden nur 325 Nio-Fahrzeuge in Deutschland zugelassen, im ersten Halbjahr 2026 waren es nur noch 15 Stück. Mit sechs Stück entfallen die meisten Exemplare auf den Nio ET5, den es als Limousine mit kleinem Kofferraumdeckel und als Kombi gibt. Der serienmäßige 360-kW-Allradantrieb kann wahlweise mit einem 75-kWh- und einem 100-kWh-Akku kombiniert werden. Damit ergeben sich 456 bzw. 590 km Reichweite. Die Preise begannen zuletzt bei 47.500 Euro ohne Batterie, mit Akku wurden 59.500 bzw. 68.500 Euro verlangt. Inzwischen ist das Auto aber nur noch im Abo oder als Bestandsfahrzeug erhältlich.  

BYD Seal (4,80 Meter)

BYD Seal (2023)

Der 2023 gestartete BYD Seal verkauft sich immer besser: Waren es 2024 noch knapp 600 Stück, so wurden 2025 schon über 1.900 Stück abgesetzt und nur im ersten Halbjahr 2026 schon 1.600 Exemplare. Drei Varianten werden angeboten, allesamt mit der LFP-Blade-Batterie von BYD. Der Comfort mit 170-kW-Heckmotor und kleinerem Akku schafft 460 km und kostet 47.990 Euro. Daneben gibt es noch die 230 kW starke Design-Variante, die dank größerer Batterie 570 km schafft und einen 390 kW starken Allradler mit 3,8-Sekunden-Sprint. Zu den Nachteilen des Seal gehören die kleine Heckklappe und das eher langsame Laden.

Togg T10F (4,83 Meter)

Togg T10F: Das Exterieur
Bild von: Motor1.com

Der Togg T10F ist das zweite Modell des türkischen Herstellers nach dem SUV namens T10X. Mit zusammen knapp 200 Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2026 sind beide in Deutschland nicht gerade ein Renner. Dabei sind die Autos attraktiv. Angeboten werden ein 160-kW-Heckantrieb, der mit einer kleinen oder einer großen Batterie kombiniert werden kann, sowie ein 320-kW-Allradler mit dem großen Akku. Die Maximalreichweite beträgt über 600 Kilometer. Für diese Version namens V1 RWD Große Reichweite zahlt man 40.118 Euro. Aufgeladen wird mit bis zu 180 kW. Zu den Besonderheiten gehören die drei großen Bildschirme im Cockpit und die große Heckklappe.    

Polestar 4 Coupé (4,84 Meter)

Polestar 4 Coupé (2026): Das Exterieur
Bild von: Polestar

Aus dem Polestar 4 wurde im Mai 2026 das Polestar 4 Coupé. Genauer wäre die Bezeichnung Viertürer-Coupé, aber man kann den Wagen durchaus auch als Limousine auffassen, finden wir. Ein 200-kW-Hecktriebler und ein 400-kW-Allradler werden angeboten, beide haben eine 100-kWh-Batterie für bis zu 620 km WLTP-Reichweite. Das Aufladen erfolgt mit bis zu 200 kW und damit schnell für ein 400-Volt-Modell. Zu den Besonderheiten gehört, dass es keine Heckscheibe gibt. Stattdessen soll man einen kamerabasierten Innenspiegel benutzen. Die Preise beginnen bei 61.900 Euro.  

Hyundai Ioniq 6 Facelift (4,86 Meter)

Hyundai Ioniq 6 N-Line (2026)
Bild von: Hyundai

Der Hyundai Ioniq 6 erhielt Anfang 2026 ein Facelift. Die neue Optik mit den schlitzartigen Tagfahrleuchten wirkt deutlich schicker und sportlicher. Aber vor allem gibt es nun die vom Ioniq 5 Facelift bekannten größeren Batterien mit 63 bzw. 84 kWh brutto. Damit ergeben sich WLTP-Reichweiten von bis zu 680 km. Das 800-Volt-System sorgt außerdem für schnelles Laden. Die Basisversion mit nun 125 kW kostet 45.750 Euro, die Long-Range-Variante bereits 55.600 Euro. Zudem gibt es einen 239-kW-Allradler und die N-Version mit bis zu 478 kW.

GWM Ora 07 (4,87 Meter)

GWM Ora 07 (2024): Fahraufnahme von schräg vorne

Was wir über die Verkaufszahlen von Nio gesagt haben, gilt ähnlich auch für GWM: Nur 16 Neuzulassungen wurden im ersten Halbjahr 2026 verzeichnet. 10 davon entfielen auf den Ora 07. Die Front erinnert vage an den Porsche Panamera, die Rückansicht ist – nun, sagen wir mal: eigenständig. Die Limousine mit kleinem Kofferraumdeckel wurde im Juni 2024 vorgestellt. Die Basisversion hat einen 150-kW-Frontantrieb und schmale 440 km Reichweite. Anfang 2025 wurden dafür 41.990 Euro verlangt, inzwischen sind die Preise von der Website verschwunden. Alternativ gibt es eine Allradversion mit zwei 150-kW-Motoren und 520 km Reichweite. 

Mercedes C-Klasse EQ (4,88 Meter)

2027 Mercedes-Benz C-Klasse EV
Bild von: Mercedes-Benz

Die elektrische C-Klasse von Mercedes ist seit Anfang Mai 2026 bestellbar. Technische Basis des Mittelklassemodells ist wie beim GLC die 800-Volt-Plattform MG.EA. Zum Start gibt es einen C 400 4Matic EQ mit 360-kW-Allradsystem und 95-kWh-Batterie. Das ist die gleiche Motor-Akku-Kombination wie beim elektrischen GLC. Die WLTP-Reichweite der Limousine liegt bei 753 km. Ein Hecktriebler mit 800 km Reichweite soll folgen. Das wird auch den Einstiegspreis senken. Die Startversion ist für 67.711 Euro zu haben, mit Mercedes-Rabatt sind es 64.325 Euro.

Mazda 6e (4,92 Meter)

Mazda 6e (2025): Das Exterieur
Bild von: InsideEVs

Der Mazda 6e hat eine schicke Karosserie und ein edles Interieur. Durch die große Heckklappe und einen 70-Liter-Frunk ist er auch alltagstauglich. Doch die Modellpalette ist seltsam: Es gibt zwei Hecktriebler mit 190 bzw. 180 kW, wobei seltsamerweise die stärkere Version die kleinere Batterie erhält. Diese bietet nur 479 km WLTP-Reichweite. Die größere Batterie mit dem schwächeren Antrieb ermöglicht eher akzeptable 552 km. Vorteil der kleinen Batterie: Sie lädt deutlich schneller, beim großen Akku dauert der Standard-Ladehub gleich 45 Minuten. Die Preise beginnen bei 44.900 Euro. 

Audi A6 Sportback e-tron (4,93 Meter)

Audi A6 Sportback e-tron (2024)

Die Limousinenversion des A6 e-tron heißt Audi A6 Sportback e-tron; sie bietet eine große Heckklappe und wahlweise vier Motorisierungen. Schon das Basismodell mit 210 kW und 75-kWh-Akku für bis zu 600 km Reichweite kostet knapp 63.000 Euro. Die interessanteste Version ist jedoch der Performance mit beeindruckenden 777 km Reichweite. Er kostet happige 75.600 Euro, die beiden Allradler mit 315 bzw. 370 kW sind noch teurer. Allerdings bietet der Audi 800-Volt-Technik. So lässt sich der größere Akku (95 kWh) in nur 21 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen.

MG IM5 (4,93 Meter)

MG IM5 (2025)
Bild von: MG

Den MG IM5 dürften erst wenige Elektroauto-Fans auf der Liste haben, dabei ist das neue China-Modell durchaus attraktiv: Die 1,47 Meter hohe Limousine bietet eine große Heckklappe und ein 800-Volt-System für schnelles Laden mit bis zu 396 kW. Wählen kann man zwischen einem 300-kW-Hecktriebler für 53.990 Euro und einem Allradler mit 553 kW für 58.990 Euro. Die Reichweiten betragen bis zu 710 km. Derzeit ist der IM5 allerdings noch nicht konfigurierbar. 

Mercedes EQE (4,95 Meter)

Mercedes EQE 350

Der Mercedes EQE ist mit einem Basispreis von etwas mehr als 65.000 Euro noch teurer als der Audi, bietet aber nur 400-Volt-Technik. Damit sieht er auch im Vergleich zur elektrischen C-Klasse oder zum elektrischen CLA reichlich alt aus. Zudem besitzt der EQE auch nur eine kleine Heckklappe. Die Reichweiten aber sind mehr als ordentlich. Schon die Einstiegsversion mit 180 kW schafft 664 km. Dank etwas größerer Batterie bewältigt der 350+ sogar 691 km am Stück. Außerdem gibt es drei Allradler – bis hin zum AMG EQE 53 4Matic+ mit 460 kW für über 100.000 Euro. 

VW ID.7 (4,96 Meter)

VW ID.7 (2024): Das Exterieur

Der VW ID.7 ist mit 4,96 Metern Länge ein klein wenig länger als der Mercedes EQE, mit Listenpreisen ab rund 54.000 Euro aber deutlich günstiger. Davon kann man derzeit noch eine ID-Kaufprämie von 5.000 Euro abziehen. Dabei können sich die Daten durchaus sehen lassen. Der 210 kW starke Pro mit 77-kWh-Batterie schafft 599 km, der Pro S mit gleichem Antrieb, aber 86 kWh glänzt mit 709 km Reichweite und der GTX hat den gleichen Akku, aber einen 250-kW-Allradantrieb. Zu den Stärken des ID.7 gehören neben dem günstigen Preis und den hohen Reichweiten auch die große Heckklappe und der große Kofferraum.

Porsche Taycan (4,96 Meter)

Porsche Taycan (2024): Das Exterieur

Der Porsche Taycan gehört wohl zu den sportlichsten Elektro-Limousinen. Ein Facelift im Frühjahr 2025 brachte zwar kaum optische Änderungen, aber deutliche Technik-Verbesserungen. So gibt es mehr Leistung, vor allem aber stieg die Reichweite auf bis zu 700 km (beim Basismodell mit "Performance-Batterie Plus"). Zudem bietet der Taycan dank 800-Volt-System kurze Ladezeiten: Der Standard-Ladevorgang (10–80 %) dauert nur 18 Minuten. All das hat seinen Preis: Schon die Basisversion mit 300-kW-Heckantrieb kostet unfassbare 102.600 Euro. Und die Topversion Turbo GT mit 760 kW gibt es erst ab rund 241.000 Euro. 

Lucid Air (4,98 Meter)

Lucid Air Pure (2023): Das Exterieur

Der Lucid Air ist schon seit längerer Zeit das Elektroauto mit der größten Reichweite und lädt dazu auch noch schnell. Mit dem Grand Touring sollen erstaunliche 960 km nach WLTP möglich sein. Zudem soll man in nur 15 Minuten Strom für 400 km nachladen können. Möglich machen das ein 900-Volt-System und der geringe Stromverbrauch. Die Basisversion Pure mit bis zu 831 km Reichweite und 325-kW-Heckantrieb ist mit 85.900 Euro vergleichsweise günstig, die 960-km-Variante kostet dagegen schon über 130.000 Euro.

Audi e-tron GT (4,99 Meter)

Audi S e-tron GT (2024)

Der Audi e-tron GT ist das Schwestermodell des Porsche Taycan und erhielt im Sommer 2024 ebenfalls ein Technik-Update. Durch die größere Batterie mit nun 97 kWh netto stieg die Reichweite auf bis zu 622 Kilometer, die Wartezeit für den Standard-Ladehub (10–80 %) beträgt wie beim Taycan 18 Minuten. Wie der Porsche hat auch der e-tron GT ein Zweigang-Getriebe an der Hinterachse. Durch eine neue Einstiegsversion stieg die Zahl der Motorisierungen im Mai 2025 (inklusive RS und RS Performance) auf fünf. Ein Hecktriebler wird anders als beim Taycan nicht offeriert. Die Preise starten bei 108.900 Euro.  

Volvo ES90 (5,00 Meter)

Volvo ES90 (2025)
Bild von: Volvo

Der genau fünf Meter lange Volvo ES90 war das erste Modell der Schwedenmarke mit 800-Volt-System. Damit lädt der Neuling zwar nicht so schnell wie der Taycan, aber doch viel schneller als 400-Volt-Konkurrenten. Zu den weiteren Pluspunkten gehört für uns die große Heckklappe. Zwei Batterien und drei Antriebe werden angeboten; am interessantesten ist für uns die Basisversion für knapp 72.000 Euro, die mit 662 km schon eine gute Reichweite bietet. Wer mehr will, bekommt für knapp 89.000 Euro einen 330-kW-Allradler mit größerer Batterie für 706 km am Stück oder für fast 95.000 Euro das Topmodell mit 500 kW.    

Genesis Electrified G80 (5,01 Meter)

Genesis Electrified G80 (2025) im Test
Bild von: InsideEVs

Der Genesis Electrified G80 ist genau das, was der Modellname besagt: die elektrifizierte Version des G80. Die Fünf-Meter-Limousine wird stets von einem 272 kW starken Allradsystem angetrieben. Seit der Überarbeitung im Juni 2025 hat der Electrified G80 einen größeren Radstand und eine größere Batterie (94,5 statt 87,2 kWh), wodurch die WLTP-Reichweite auf 570 km steigt. Das ist für diese Klasse enttäuschend, aber das 800-Volt-System sorgt für schnelles Laden: In 25 Minuten soll man den Akku von 10 auf 80 Prozent bringen. Die Preise beginnen bei 76.180 Euro.

BMW i5 (5,06 Meter)

BMW i5 eDrive40 (2023) im Test

Der BMW i5 ist die Elektroversion des BMW 5er; wie dieser hat das Auto nur eine kleine Heckklappe. Die Preise beginnen bei rund 71.000 Euro für einen 250-kW-Hecktriebler. Diese Variante ist mit einem WLTP-Wert von 627 km auch die Version mit der größten Reichweite. Damit und mit dem 400-Volt-System sieht der i5 im Vergleich zum neuen i3 alt aus. Alternativ zum Hecktriebler werden noch Allradler mit 290 bzw. 442 kW offeriert. Zu den Besonderheiten des Wagens gehört, dass man auf der Autobahn zeitlich unbegrenzt die Hände vom Steuer wegnehmen kann.

Xpeng P7+ (5,07 Meter)

Xpeng P7+ (2026): Das Exterieur
Bild von: Xpeng

Der Xpeng P7 mit 400-Volt-Technik und kleinem Kofferraumdeckel ist tot, dafür gibt es nun den Xpeng P7+. Er ist deutlich länger, bietet eine große Heckklappe sowie 800-Volt-Technik für Ladeleistungen bis zu sagenhaften 446 kW. Dazu kommen günstige Preise ab 46.600 Euro. Der Nachteil am P7+ sind die höchstens mittelprächtigen Reichweiten. Die Long-Range-Version schafft 530 km nach WLTP. Auch sie bleibt noch unter 50.000 Euro. Der Allradler mit 370 kW Systemleistung schließlich bietet einen 4,3-Sekunden-Sprint.

Polestar 5 (5,09 Meter)

Polestar 5 (2026)
Bild von: Polestar

Der Polestar 5 wurde erst auf der IAA 2025 präsentiert. Er ist das Topmodell der schwedisch-chinesischen Marke. Den Grand Tourer mit kleiner Kofferraumklappe und mit 800-Volt-Technik gibt es in zwei Varianten. Beide haben Allradantrieb und eine 106-kWh-Batterie. Die Basisversion bietet 550 kW und einen 3,9-Sekunden-Sprint, die Performance-Variante mit 100 kW mehr braucht nur 3,2 Sekunden. Die DC-Ladedauer wird mit 22 Minuten angegeben und die Preise beginnen bei knapp 119.000 Euro.  

Nio ET7 (5,10 Meter)

Nio ET7

Mit 5,10 Metern noch ein Stückchen größer als der BMW i5 ist der Nio ET7. Wie der kleine Bruder ET5 hat er nur eine kleine Heckklappe, Antriebe und Akkus sind identisch. Der ET7 ist derzeit nur im Abo ab 595 Euro monatlich oder als Gebrauchtwagen verfügbar, also nicht einmal als neues Bestandsfahrzeug wie der ET5. 

Lotus Emeya (5,14 Meter)

Lotus Emeya S (2025) im Test
Bild von: InsideEVs

Der Lotus Emeya ist die Elektrolimousine der britischen Marke mit chinesischem Eigentümer. Offiziell wird der Wagen als Gran Turismo eingestuft, aber Limousine ist garantiert nicht falsch. Der 600er bietet einen 450 kW starken Allradantrieb und eine Batterie mit 99 kWh netto. Die maximale Reichweite liegt bei eher enttäuschenden 580 km. Aber aufgeladen wird mit bis zu 420 kW, denn das Auto hat eine 800-Volt-Architektur. Der 900er bietet mit 675 kW noch mehr Leistung. Für die Basisversion 600 GT werden knapp 108.000 Euro verlangt.  

Mercedes EQS Facelift (5,32 Meter)

Mercedes EQS (2026), hier als EQS 580 4Matic in schwarzem Manufaktur-Lack
Bild von: Mercedes-Benz

Die größte Elektrolimousine mit Stern, der Mercedes EQS, wurde im April 2026 auf 800 Volt umgestellt. Dadurch kann nun mit bis zu 350 kW geladen werden. Dank nochmals größerer Batterie (122 kWh netto) legt die Maximalreichweite nochmal zu. Jetzt sind bis zu 920 Kilometer nach WLTP möglich – nur der Lucid Air kommt weiter. Zu den praktischen Vorteilen gehört die große Heckklappe, die in der Oberklasse eine Seltenheit ist. Zu den Neuheiten gehören eine optionale Steer-by-Wire-Lenkung und die Optik mit Leuchtsternen in den Scheinwerfern. Die Preise mit Mercedes-Rabatt starten bei knapp 92.000 Euro, die teuerste Version kostet über 130.000 Euro.

BMW i7 Facelift (5,40 Meter)

BMW i7 60 xDrive (2026)
Bild von: BMW

Seit Ende Mai 2026 ist das Facelift des i7 bestellbar. Neben einer neuen Optik erhält die Limousine nun die zylindrischen Batteriezellen aus der Neuen Klasse. Auch das Panoramic-Vision-Display aus dem neuen iX3 und i3 sowie der "schiefe" Touchscreen ziehen ein. Wie gehabt werden drei Motorisierungen mit 335, 400 und 500 kW angeboten. Allerdings werden nun ausschließlich Allradler offeriert, statt des Hecktrieblers i7 eDrive50 gibt es nun den i7 50 xDrive. Die Akkus sind auf rund 112 kWh gewachsen, wodurch sich die Maximalreichweite auf 727 km erhöht. Nach wie vor arbeitet das System aber mit 400 Volt. Der Basispreis steigt auf 121.400 Euro.

Unter dem Strich

Das Angebot an Elektro-Limousinen wächst und wächst. Unsere Übersicht umfasst nun über 30 Fahrzeuge, von denen allerdings die meisten über 60.000 Euro kosten. Das Tesla Model 3 mit Heckantrieb für knapp 37.000 Euro beweist, dass es auch günstig geht, doch die teuersten Modelle kosten über 200.000 Euro.

Neben dem Preisschild ist auch das Karosseriekonzept ein Entscheidungskriterium: Wollen Sie auch mal etwas Größeres transportieren, sollte es ein Modell mit großer Heckklappe sein. Da Elektro-Limousinen oft zu Reisezwecken gekauft werden, sollten zudem Reichweite und Ladedauer beachtet werden. Es gibt schon etliche Modelle, die über 700 km schaffen und sich dank 800-Volt-Technik in rund 20 Minuten aufladen lassen. Zu den spannendsten neuen Modellen gehören wohl der BMW i3, der Mercedes CLA und die elektrische C-Klasse.

Letzte Änderungen am 17. Juli 2026: MG IM5, Polestar 4 Coupé, Togg T10F, BMW i3, Kia EV4 Fastback und Lotus Emeya hinzugefügt, alten BMW i7 entfernt, alle übrigen Einträge aktualisiert.