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IAA 2025: Die Elektroauto-Neuheiten der Messe

Die Messe-Novitäten: BMW iX3, Mercedes GLC EQ, VW ID. Polo und mehr

IAA Vorschau (Collage)
Bild von: InsideEVs

Die IAA 2025 in München steht an. Sie findet vom 9. bis 14. September statt, wie beim letzten Mal verteilt auf die Messehallen im Osten der Stadt (mit saftigen Eintrittspreisen) und das Zentrum, wo die Allgemeinheit die wichtigsten Neuheiten gratis bestaunen darf.

Der Pressetag ist schon am Montag, den 8. September, aber BMW präsentierte seinen neuen iX3 schon am 5. September. Ein weiteres Highlight ist der elektrische Mercedes GLC, der am 7. September vorgestellt wurde. Etliche Neuheiten gibt es als getarnte Serienautos oder Prototypen zu sehen wie den Cupra Raval, den VW ID. Polo und den Porsche Cayenne Electric. Und viele Studien werden gezeigt, unter anderem von Audi, Hyundai und Skoda.

An der Messe nehmen auch Ford, Kia, Opel, Renault, Smart, der türkische Hersteller Togg und die Volkswagen Group teil, dazu China-Marken wie Changan, GAC, Hongchi, Leapmotor und Xpeng. Andere wichtige Marken wie Fiat oder Peugeot dagegen bleiben fern. Renault zeigt nur den neuen Clio mit Hybridantrieb, aber kein neues Elektroauto. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, welche Neuheiten auf der IAA 2025 stehen.

Audi Concept C

Audi Concept C (2025)
Bild von: Audi

Audi zeigt die Studie Concept C, die entfernt an den TT erinnert. Das 4,52 Meter lange Auto hat allerdings ein Metall-Klappdach, mit dem es sich von einem Roadster in ein Coupé verwandeln lässt. Auf den Markt kommen soll das Auto im Jahr 2027; die Serienversion soll dem Showcar stark ähneln. Außerdem verspricht Audi 800-Volt-Technik und wahlweise Hinterrad- oder Allradantrieb. Zu sehen ist die Studie auf dem Wittelsbacherplatz in der Münchner Innenstadt.

BMW iX3

BMW iX3 (2026) im Studio
Bild von: BMW

Schon am Freitag vor der IAA debütierte die Serienversion des BMW iX3 in der Version 50 xDrive. Damit wendet BMW ein neues Namensschema an, denn sonst müsste es iX3 xDrive50 heißen. Der 345 kW starke Allradler hat eine Reichweite von beeindruckenden 805 km. Der Strom kommt aus einem Akku mit netto 108,7 kWh, der erstmals aus zylindrischen Batteriezellen des Typs 46120 besteht. Das 800-Volt-System sorgt für Ladeleistungen bis zu 400 kW. Innen gibt es neben einem Head-up-Display und einem Touchscreen ein "Panoramic iDrive"-Display am unteren Rand der Frontscheibe. Das auto ist bereits konfigurierbar und kostet 68.900 Euro.

BYD Dolphin Surf

BYD Dolphin Surf (2025): Das Exterieur in der Farbe
Bild von: BYD

Bisher ist BYD in Deutschland wenig erfolgreich. Doch gerade deswegen will sich der China-Hersteller die Messe nicht entgehen lassen. Zumal man mit dem Dolphin Surf ein interessantes neues Elektromodell parat hat, das es schon ab rund 23.000 Euro gibt. Auf dem BYD-Stand am Münchner Königsplatz steht allerdings der Tang und das Schnellladen mit 1.000 kW im Vordergrund.    

Changan Deepal S05

Changan Deepal S05: Das Exterieur
Bild von: Changan

Mit 4,60 Meter Länge und 1,60 m Höhe hat der Changan Deepal S05 etwa die Maße eines VW ID.4, ist aber bei etwa gleichem Preis deutlich besser als der VW: Die Basisversion mit 160-kW-Heckantrieb und 485 km Reichweite kostet nur 38.990 Euro und liegt damit auf Augenhöhe des VW ID.4 Pure. Diese bietet aber deutlich weniger Reichweite und Leistung, lädt zudem langsamer.  

Cupra Raval

Cupra Raval mit Tarnung
Bild von: Cupra

Den 2026 startenden Cupra Raval zeigt der Hersteller nur in getarnter Form. Es handelt sich um das erste Modell auf Basis der neuen Plattform MEB+ mit Frontantrieb, das gebaut wird, und wohl auch das erste Fahrzeug der Electric Urban Car Family, das auf den Markt kommt. Die Produktion soll schon in den nächsten Monaten beginnen. Der 4,05 Meter lange und 1,51 m hohe Raval teilt sich die Plattform mit dem VW ID. Polo, dem ID. Cross und dem Skoda Epiq. Außerdem stellte Cupra noch die Studie Tindaya vor, die allerdings einen Range-Extender-Antrieb mit Verbrenner hat.

GAC Aion UT

GAC Aion UT
Bild von: GAC

Der chinesische GAC-Konzern drängt nach Europa. Auf der IAA werden verschiedene Fahrzeuge gezeigt, darunter der Aion UT, ein Rivale des VW ID.3 mit ähnlichen Maßen. Für den Antrieb der China-Version sorgt ein 100 kW starker Elektromotor an der Vorderachse, dazu kommt wahlweise ein Akku mit 35 oder 44 kWh. Antrieb und Akkus sind also kleiner dimensioniert als beim ID.3; dementsprechend niedriger werden wohl auch die Preise sein müssen.

GAC Aion V

GAC Aion V (2025)
Bild von: GAC

Der Aion V ist das zweite Fahrzeug, das GAC auf der IAA zeigen will. Es handelt sich um ein 4,60 Meter langes Kompakt-SUV mit einem 150 bzw. 165 kW starken Frontantrieb und drei verschiedenen LFP-Akkus, die 62, 75 bzw. 90 kWh speichern können. Mit dem größten Energiespeicher sollten eigentlich Reichweiten jenseits von 600 km drin sein. Der Aion V hat bereits eine EU-Homologation, dürfte also als erstes Modell starten. Mehr ist noch nicht bekannt.

Hongqi EHS5

Hongqi EHS5
Bild von: Hongqi

Auch Hongqi alias "Red Flag" hat einen Stand auf dem Münchner Könisplatz. Gezeigt werden etliche Modelle, darunter auch der EHS7. Neu ist jedoch dessen kleiner Bruder EHS5. Das Kompakt-SUV bietet 550 km Reichweite und 800-Volt-Technik, zum Antrieb gibt es noch keine Angaben, genauso wenig wie zum Preis oder zum Marktstart in Deutschland. 

Hyundai Concept Three

Hyundai Concept Three (2025)
Bild von: Hyundai

Hyundai zeigt eine Designstudie namens Concept Three, die serienfern wirkt, aber schon 2026 in Serie gehen soll. Nicht ganz so wild wie die Studie wohl, aber ähnlich. Wahrscheinlich wird der Neuling Hyundai Ioniq 3 heißen. Es handelt sich um einen 4,28 Meter langen Kompaktwagen mit großer Heckklappe, also einen Hatchback. Die Technik dürfte ähnlich ausfallen wie bei den elektrischen Fronttrieblern von Kia, also vor allem EV3 und EV4.

Jaecoo 5 BEV

Jaecoo 5 (2025)
Bild von: Omoda & Jaecoo

Die China-Marken Jaecoo und Omoda gehören zum Chery-Konzern. Beide sollen 2026 endlich in Deutschland auf den Markt kommen, nachdem der Marktstart eigentlich schon für 2024 angekündigt war. Beide Marken präsentieren sich im Open Space auf dem Münchner Königsplatz. Jaecoo-Modelle sollen ein eher traditionelleres Design bekommen. Die Marke zeigt neben Plug-in-Hybriden auch ein Elektromodell: Der Jaecoo 5 BEV ist ein Kompakt-SUV, dessen Look entfernt an Range Rover erinnert.

Kia EV2 Concept

Kia EV2 Concept (2025)
Bild von: Kia

Kia hat derzeit einen Lauf, was neue Elektroautos angeht. 2025 startete der EV3, auch der EV4 soll noch dieses Jahr auf den Markt kommen. EV5 und EV2 folgen dann 2026. Das EV2 Concept ist auf der Münchner Ludwigstraße zu sehen. Das Kleinwagen-SUV unterhalb des 4,30 Meter langen EV3 dürfte wie dieser auf der Frontantriebsversion von E-GMP basieren und auch Teile der Technik übernehmen. Zu den Rivalen gehören wohl der Hyundai Inster, die kleinen Stellantis-SUVs wie der Fiat Grande Panda Elektro oder der Citroen e-C3 und der BYD Dolphin Surf. Dementsprechend werden die Preise vermutlich bei unter 25.000 Euro beginnen.

Kia EV4

Kia EV4 Hatchback (2025) als GT-Line-Version
Bild von: Kia

Den Kia EV4 kann man ebenfalls auf der Showmeile in der Münchner City bewundern. Wie den EV3 gibt es den Kompaktwagen ausschließlich mit 150-kW-Forntantrieb; dazu kommen die vom EV3 bekannten Akkus. Die Wahl hat man jedoch zwischen einer Limousine mit ziemlich flach liegendem Schrägheck und einem Hatchback (unser Bild). Die Preise werden wohl über denen des EV3 liegen, den es ab rund 36.000 Euro gibt.

Kia EV5

Kia EV5 (2025) Sitzprobe
Bild von: Kia

Auch das Mittelklasse-SUV Kia EV5 wird auf der IAA an der Ludwigstraße gezeigt. Mit 4,61 Meter Länge ist der Neuling nur neun Zentimeter kürzer als der EV6, mit 1,68 m aber 13 cm höher. Technische Basis ist hier wie dort die Plattform E-GMP, aber der EV5 hat 400-Volt-Technik und dürfte deshalb deutlich günstiger sein. Zu erwarten sind ein 160-kW-Frontantrieb und vielleicht auch ein 230-kW-Allradsystem. Ein 81-kWh-Akku soll für 530 km Reichweite sorgen. Marktstart ist zum Jahreswechsel, die Preise beginnen bei 45.990 Euro.

Kia PV5

Kia PV5 Passenger (2025)
Bild von: Kia

Als wären EV2, EV4 und EV5 noch nicht genug Kia-Neuheiten, zeigt die Marke auch noch ihr erstes Nutzfahrzeug: den Transporter PV5. In welcher Variante – es gibt verglaste und verblechte –ist noch offen, aber für eine Publikumsmesse wäre wohl die "Passenger"-Variante geeigneter. Mit 4,70 Meter Länge ist der Fünfsitzer so groß wie ein VW ID. Buzz; den Antrieb übernehmen wahlweise Motoren mit 89 oder 120 kW an der Vorderachse. Dazu kommt eine 51 bzw. 71 kWh große Batterie. Die Preise beginnen bei rund 38.000 Euro.

Leapmotor B10

Leapmotor B10
Bild von: Leapmotor

Die neue China-Marke aus dem Stellantis-Imperium zeigt auf der IAA sein neues Kompakt-SUV namens Leapmotor B10, der allerdings bereits auf dem Pariser Autosalon debütierte. Das 4,51 Meter lange Kompakt-SUV basiert anders als der größere C10 auf einer neuen 800-Volt-Plattform. In China werden Heckantriebe mit 132 und 160 kW angeboten, in Deutschland aber offenbar nur die stärkere Version. Die Wahl hat man zwischen LFP-Akkus mit 56 und 67 kWh.

Leapmotor B05

Leapmotor B05 (2026): Das Exterieur
Bild von: Leapmotor

Neben dem B10, dessen Optik schon bekannt ist, zeigt Leapmotor auch einen elektrischen Kompaktwagen, der in China Lafa 5, in Europa aber B05 heißen wird. Die Technik wird wohl vom B10 übernommen, denn beide Fahrzeuge basieren auf der gleichen Plattform namens Leap 3.5. Marktstart soll Anfang 2026 sein, die Preise beginnen angeblich bei etwa 35.000 Euro. 

Lucid Gravity

Lucid Gravity (2025): Das Exterieur
Bild von: Lucid Motors

Der Lucid Gravity ist nun auch in Deutschland bestellbar. Das große Elektro-SUV mit über 900 Volt Systemspannung startet als Grand Touring für 116.900 Euro. Ein saftiger Preis, aber dafür bekommt man auch fast 750 km Reichweite nach WLTP-Norm, ultraschnelles Laden und viel Platz: Die 5,04 Meter lange Wuchtbrumme bietet Luftfederung, sieben Sitzplätze, einen riesigen Frunk und einen knapp 3.400 Liter großen Kofferraum.  

Mercedes GLC mit EQ-Technologie

Mercedes GLC EQ (2025)
Bild von: Mercedes-Benz

Der Mercedes GLC EQ wurde am Abend des 7. September vorgestellt, also aurz vor der IAA. Wie die direkten Konkurrenten BMW iX3 und Volvo EX60 bekommt auch das Mittelklasse-SUV von Mercedes ein 800-Volt-System. Zum Start gibt es einen GLC 400 4Matic EQ mit 360 kW und Zweigang-Getriebe an der Hinterachse. Dazu kommt eine Batterie mit 94 kWh netto, womit rund 713 km Reichweite möglich werden sollen. Besonders stolz ist Mercedes auf den niedrigen Verbrauch von bestensfalls 14,9 kWh/100 km. Aufgeladen wird mit bis zu 330 kW. Optional gibt es Luftfederung und Hinterradlenkung. Die Preise sind noch nicht bekannt. 

Mercedes CLA Shooting Brake

Mercedes CLA Shooting Brake (2025)
Bild von: Mercedes-Benz

Der Mercedes CLA Shooting Brake wurde schon Mitte Juli 2025 präsentiert, aber auf der IAA wird er wohl Publikumspremiere feiern. Neue Antriebe wurden nicht präsentiert, die Optik und das Cockpit sind schon von der Limousine bekannt. Aber der erste Elektrokombi von Mercedes hat doch ein Highlight: ein neues Glasdach mit leuchtenden Sternen. Marktstart ist erst im März 2026, die Preise sind noch nicht bekannt. 

Nissan Leaf

Nissan Leaf (2025) Europa-Version
Bild von: Nissan

Nachdem Nissan lange Zeit gar keine neuen Elektromodelle brachte, sind es dieses Jahr gleich zwei: der MIcra und der Leaf. Der Kleinwagen wird in München nicht gezeigt, und auch der neue Nissan Leaf nur am Rande, vor geladenen Gästen. Technische Basis ist die Plattform CMF-EV alias AmpR Medium, die auch den Ariya sowie die Renault-Modelle Megane Electric und Scenic Electric trägt. Aber dankenswerterweise hat sich Nissan entschlossen, optional eine größere Batterie mit 75 kWh einzubauen, sodass hier bis zu 604 km WLTP-Reichweite erzielt werden. Für den Antrieb sorgt der bekannte 160-kW-Frontmotor aus dem Megane. 

Opel Mokka GSE

Opel Mokka GSE (2025)
Bild von: Opel

Opel präsentiert auf der IAA die Sportversion seines Kleinwagen-SUVs Mokka. Der Opel Mokka GSE ist ein Schwestermodell des Alfa Junior Elettrica 280, Abarth 600e sowie der kommenden Modelle Peugeot E-208 GTI und Lancia Ypsilon HF. Wie diese erhält er einen 206 oder 207 kW starken Frontmotor sowie den bekannten 54-kWh-Akku. Zu den Unterscheidungsmerkmalen soll ein spezielles Fahrwerk gehören.

Opel Corsa GSE Vision Gran Turismo

Opel Corsa GSE Vision Gran Turismo
Bild von: Opel

Neben dem Serienauto Mokka GSE zeigt Opel auch noch eine reichlich serienferne Corsa-Studie. Diese soll bereits auf der kommenden Plattform STLA Small basieren und eine für das Segment riesige 82-kWh-Batterie haben. Mit dem 588 KW starken Allradantrieb soll das Auto in unter 2,0 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Die Studie wird Teil der Rennsimulation Gran Turismo und soll vor allem zeigen, wie ambitioniert Opel bei seinem neuen GSE-Label ist. Die Technik des realen Corsa auf Basis von STLA Small dürfte deutlich bescheidener ausfallen. 

Omoda 5 BEV

Omoda 5 (2025)
Bild von: Omoda & Jaecoo

Omoda teit sich den Stand am Münchner Königsplatz mit der Schwestermarke Jaecoo und zeigt dort den Omoda 5 BEV. Das kompakte Elektro-SUV soll 2026 in Deutschland auf den Markt kommen. Bestellstart soll bereits im Oktober sein.      

Polestar 5   

Polestar 5 (2026)
Bild von: Polestar

Der Polestar 5 wurde am 8. September auf der IAA enthüllt und ist sogar schon bestellbar. Der neue Porsche-Taycan-Rivale startet in zwei Allradversionen mit 550 bzw. 650 kW, ein Hecktriebler ist erstmal nicht geplant. Beide Varianten bekommen die gleiche 106-kWh-Batterie, die bis zu 670 km nach Norm ermöglicht. Das erste 800-Volt-Auto von Polestar lässt sich mit maximal 350 kW aufladen, wobei der Standard-Ladehub (10-80 %) 22 min dauern soll. Die Preise beginnen bei fast 120.000 Euro.

Porsche Cayenne Electric

Porsche Cayenne Electric (2026) in Goodwood
Bild von: Porsche

Ein getarnter Porsche Cayenne mit Elektroantrieb wurde bereits in Großbritannien gezeigt, und die nächste Station des Autos war die IAA. Gezeigt wird wieder nur ein Prototyp, die Tarnung wird also erst später fallen. Technische Basis ist angeblich PPE, also die Plattform des Macan; vermutlich werden die Antriebe ähnlich sein. Die Maße sollen etwa so ausfallen wie beim aktuellen Verbrenner (4,93 m Länge). Da der Radstand beim Verbrenner (2.895 mm) praktisch der gleiche ist wie beim Macan Electric (2.893 mm), erwarten wir auch keine größere Batterie.

Skoda Epiq Concept

Skoda Epiq Concept (IAA 2025)
Bild von: Skoda

Skoda zeigt zwei Studien auf der IAA. Schon am Sonntag vor der Messe debütierte der Epiq Concept, eine neue Version der Studie von 2024. Das Auto wird sich zu einem 2026 startenden kleinen Elektro-SUV entwickeln, das das Gegenstück zu VW ID. Cross sein dürfte. Die Studie ist 4,10 Meter lang und hat einen 475 Liter großen Kofferrraum. Ansonsten gibt es noch keine Informationen.

Skoda Vision O

Skoda Vision O
Bild von: Skoda

Skoda zeigte am 8. September eine Studie als Ausblick auf ein kommendes Kombi-Modell. Die Optik des Skoda Vision O wirkt kühl und modern; seitlich fällt vor allem die betonte B-Säule auf. Der Buchstabe "O" verweist auf einen Elektro-Octavia, auch wenn der Kombi mit 3,75 Meter Länge zwischen dem Octavia Combi und dem Superb Combi liegt. Zur Technik verrät Skoda offiziell nichts, aber der Wagen soll angeblich erst Ende des Jahrzehnts oder sogar Anfang den nächsten starten. Damit dürfte der Wagen auf der Scalable Systems Architecture SSP basieren.

VW ID. Cross Concept

VW ID. Cross Concept (2025): Das Exterieur
Bild von: Volkswagen

Am Sonntag vor der Messe zeigte VW das ID. Cross Concept, die Studie eines kleinen Elektro-SUVs, die 2026 als ID. Cross auf den Markt kommt. Das Fahrzeug wirkt knuffig und breit; das Design hat zudem einen starken Offroad-Einschlag. Es handelt sich um die SUV-Version des ID. Polo oder um die VW-Version des Cupra Raval und Skoda Epiq. Technische Basis ist der verkürzte und weiterentwickelte MEB-Baukasten.

VW ID. Polo und ID. Polo GTI

VW ID. Polo und Polo GTi
Bild von: Volkswagen

Außerdem präsentiert VW seine neuen Elektro-Kleinwagen VW ID. Polo und ID. Polo GTI, bei denen es sich um die Serienversionen des ID.2 all bzw. ID. GTI handelt. Den Polo wird es in drei verschiedenen Leistungsstufen und zwei unterschiedlichen Akkus geben; dazu kommt noch der 166 kW starke ID. Polo GTI. Beide sollen 2026 auf den Markt kommen und die Basisversion soll unter 25.000 Euro kosten.  

Xpeng P7 mit 800 Volt

Xpeng P7 (2025)
Bild von: Xpeng

Xpeng hat kürzlich neue Versionen seiner 800-Volt-SUVs G6 und G9 angekündigt. Die Autos bieten noch deutlich schnelleres Laden als bisher und sind bereits bestellbar. Außer diesen zeigt die Marke aber auch die neue 800-Volt-Version des P7 (unser Bild) in München. Informationen zum deutschen Marktstart gibt es noch keine. Zudem sind mit dem P7+ eine Fastback-Variante des P7 sowie mit dem X9 ein großer Elektro-Van am Stand in der Ludwigstraße zu sehen.

Unter dem Strich

Die IAA 2025 war unserer Meinung nach ein Elektroauto-Highlight des Jahres 2025. Zu den wichtigsten Neuheiten gehörten der BMW iX3 als erstes 800-Volt-Fahrzeug des Konzerns und der Mercedes GLC EQ als erstes Auto auf Basis der neuen MB.EA-Plattform. Der VW-Konzern enttäuschte etwas, weil nur getarnte Serienautos und Studien präsentiert wurden. Aber auch darunter waren wichtige Novitäten aus der Electric Urban Car Family. Bei einem Technik-Workshop von VW erfuhren wir zudem Neues zur Technik von MEB+.

Letzte Änderung am 2. Oktober: Changan Deepal S05 hinzugefügt, den hatten wir übersehen.