Rückblick auf die Elektroauto-Neuheiten im Jahr 2025
Im zu Ende gehenden Jahr starteten die ersten 800-Volt-Autos von BMW und Mercedes, aber auch günstige Modelle von Stellantis.
Das Jahr 2025 geht zu Ende und so werfen wir einen Blick zurück auf die dieses Jahr gestarteten oder zumindest vorgestellten Elektromodelle. Zu den Highlights zählen wohl der BMW iX3, der Nissan Micra und der Leaf, der Alpine A390, der Mercedes CLA, GLB und GLC EQ, der Volvo ES90, der BYD Dolphin Surf, der Kia EV4 und EV5, der Toyota C-HR+ und die beiden Togg-Modelle.
Den Cupra Raval und den VW ID. Polo, von denen bislang nur Bilder der getarntnen Serienversion existieren, haben wir außen vor gelassen. Das gleiche gilt für Neuheiten, die erst 2026 vorgestellt werden wie den Kia EV2, den elektrischen Range Rover oder den Subaru E-Outback. Im Folgenden sehen Sie die wichtigsten Neuheiten in alphabetischer Reihenfolge. Generationswechsel und bloße Facelifts, auch die mit technischen Änderungen, haben wir außen vor gelassen.
Abarth 600e
Der Abarth 600e ist die Sportversion des Fiat 600 Elektro, von dem auch die Batterie mit 54 kWh brutto übernommen wird. Es gibt zwei Versionen: Der 600e Turismo bietet 175 kW, die Topversion, die seit kurzem nicht mehr Scorpionissima, sondern Competizione heißt, kommt auf stattliche 207 kW. Die auf 1.949 Exemplare limitierte Topversion sprintet in 5,9 Sekunden auf 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h. Bestellstart war Anfang November 2024, ausgeliefert wurde aber erst ab 2025. Die Preisliste beginnt bei 44.990 Euro für den Turismo.
Alpine A290
Sieht er nicht klasse aus, der Alpine A290? Der Kleinwagen ist gewissermaßen die Sportversion des elektrischen Renault 5; die Antriebe sind logischerweise stärker. Statt maximal 110 kW wie bei Renault gibt es hier wahlweise 130 oder 160 kW, damit verkürzt sich der 100-km/h-Sprint auf 6,4 Sekunden. Die Batterie ist allerdings die gleiche wie im R5-Topmodell, sodass sich die Reichweite entsprechend verringert. Außerdem kostet das Auto mindestens 38.700 Euro. Bestellstart war schon im Juli 2024, aber die ersten Zulassungen erfolgten erst 2025.
Alpine A390
Die Serienversion des Alpine A390 wurde im Mai 2025 vorgestellt, und inzwischen ist das Auto auch bestellbar. Technische Basis des fünftürigen Crossovers ist die Plattform AmpR Medium, die auch den Renault Megane und Scenic sowie den Nissan Ariya und Leaf trägt. Die Optik bleibt der Studie treu, und wie diese erhält die Serienversion stets drei Elektromotoren. So ergeben sich wahlweise 295 oder 345 kW. Beide Varianten bekommen einen 89-kWh-Akku für bis zu 555 km Reichweite. Die Preise beginnen bei 67.500 Euro.
BMW iX3
Der BMW iX3 auf Basis der Neuen Klasse wurde zur IAA vorgestellt. Die Version 50 xDrive ist bereits bestellbar, wird aber erst 2026 ausgeliefert. Das 4,78 Meter lange Mittelklasse-SUV hat in der Startversion einen 345 kW starken Allradantrieb und eine große Batterie mit 109 kWh. So ergibt sich eine wirklich beachtliche Reichweite von bis zu 805 km. Auch beim Aufladen ist das Auto fix: Die Ladedauer beträgt nur 21 min, was bei dieser Batteriekapazität etwas heißen will. Mit 68.900 Euro ist der Neuling zudem deutlich günstiger als der Audi SQ6.
BYD Atto 2
Seit März 2025 ist der BYD Atto 2 bestellbar; die Preise beginnen bei rund 32.000 Euro. Dafür gibt es ein 4,31 Meter langes Elektro-SUV mit einem 130-kW-Frontantrieb und schmalen 312 km Reichweite. Eine Comfort-Variante mit größerem Akku und 430 km Normreichweite ist angekündigt und für 41.990 Euro angeblich schon bestellbar, aber im Konfigurator fehlt diese Variante bisher.
BYD Dolphin Surf
Gerade mal 19.990 Euro für den BYD Dolphin Surf: Dieser Einführungspreis galt bis Ende Juni 2025. Inzwischen kostet die Basisversion 22.990 Euro, was ja immer noch nicht wirklich viel ist. Der Vier-Meter-Kleinwagen bekommt wahlweise 65 oder 115 kW Antriebsleistung, die WLTP-Reichweiten liegen zwischen 220 und 322 km. Bei einer kurzen Testfahrt in Berlin gefiel uns der City-Winzling gut.
BYD Sealion 7
Als weitere BYD-Neuheit im Jahr 2025 startete der Sealion 7, ein 4,83 Meter langes Mittelklasse-SUV mit 800-Volt-Technik. Zwei Antriebe und zwei verschiedene LFP-Akkus werden angeboten. Die Version Comfort hat einen 230-kW-Heckantrieb und den kleineren Akku für 482 km Reichweite, die Variante Design AWD erhält den gleichen Akku, aber einen 390-kW-Allradantrieb, während der Excellence AWD den gleichen Allradantrieb, aber die größere Batterie für 502 km Reichweite besitzt. Die Preise beginnen bei 47.990 Euro.
Cadillac Optiq
Der Cadillac Optiq ist das neueste Modell der US-Marke in Deutschland. Mit 4,82 Meter Länge gehört das neue Elektro-SUV in die Mittelklasse. Der Antrieb besteht immer aus einem 224 kW starken Allradsystem, aber die kleine Batterie mit nur 75 kWh Nettokapazität sorgt nur für eine WLTP-Reichweite von gerade mal 425 km, was in dieser Klasse unterirdisch ist. Auch beim Laden ist der Wagen mit einer Leistung von 110 kW und einer Ladegeschwindigkeit von 1,5 kWh/min nicht der schnellste. Dafür verlangt Cadillac 65.000 Euro.
Cadillac Vistiq
Nach dem ziemlich erfolglosen Lyriq brachte Cadillac 2025 den Vistiq nach Europa. Es handelt sich um einen rein elektrischen Siebensitzer, der mit 5,22 Meter Länge noch größer ist als der Lyriq. Für den Antrieb sorgt ein 452 kW starkes Allradsystem; zu wenig Leistung muss mal also nicht befürchten – der Wagen soll in 4,3 Sekunden auf Tempo 100 sprinten. Die WLTP-Reichweite von 460 km ist allerdings für die Oberklasse dürftig. Die Preise beginnen bei knapp 100.000 Euro. Dafür gibt es aber auch ein schickes Cockpit, Luftfederung und edle Materialien.
Changan Deepal S07
Der Deepal S07 ist das erste Elektroauto des chinesischen Changan-Konzerns, das zu uns kommt. Der Wagen ist seit September konfigurierbar, die Preise beginnen bei 44.990 Euro. Doch bis Ende November wurden nur 17 Autos von Deepal in Deutschland zugelassen. Mit 4,76 Meter Länge und 1,63 m Höhe ist der S07 ein Mittelklasse-SUV. Für den Antrieb sorgt ein 160-kW-Motor vorne, der Strom kommt aus einem 80-kWh-Akku. Klingt nicht schlecht, aber damit sind nur 475 km nach WLTP möglich – für die Mittelklasse nicht eben viel. Auch die Ladedauer überzeugt nicht: 35 Minuten dauert es, aber nicht von 10 auf 80 %, sondern von 30 auf 80 %.
Changan Deepal S05
Der Changan Deepal S05 ist das zweite Modell der Marke, deswegen haben wir ihn hinter dem S07 eingeordnet. Wie schon die Modellbezeichnung andeutet, ist der S05 der kleine Bruder des S07. Er misst 4,60 Meter in der Länge und ist mit 1,60 m auch etwas weniger hoch. Beim Antrieb gibt es hier die Wahl zwischen einem 160-kW-Heckantrieb und einem Allradler mit zwei Elektromotoren, die zusammen 320 kW leisten. Beide Varianten erhalten eine 69-kWh-Batterie mit LFP-Chemie für WLTP-Reichweiten von bis zu 485 km. Die Preise beginnen bei 38.990 Euro.
Citroen e-C3 Aircross
4,40 Meter lang und 1,64 m hoch: Der Citroen e-C3 Aircross hat die Maße eines Kompakt-SUVs, kostet aber in der Basisversion nur 26.490 Euro und ist damit deutlich günstiger als in dieser Klasse üblich. Möglich macht es die Smart Car Platform des Stellantis-Konzerns – hier in der längeren Version, die auch den Opel Frontera Electric trägt. Wie bei Opel gibt es die Siebensitzer-Version nur für die Verbrenner, der Stromer ist stets ein Fünfsitzer. Zum 83-kW-Frontantrieb kommt wahlweise eine von zwei LFP-Batterien: 44 kWh für rund 300 km Reichweite oder 54 kWh für 400 km. Die Extended-Range-Verson gibt es ab knapp 31.000 Euro.
Citroen e-C5 Aircross
Der Citroen e-C5 Aircross ist seit Juli 2025 bestellbar, und inzwischen wurden auch schon die ersten Exemplare zugelassen. Der Wagen basiert auf STLA Medium und hat Maße wie der Opel Grandland Electric. Auch die Technik ist ähnlich, während die Optik deutlich an den e-C3 und e-C3 Aircross erinnert. Angeboten wird zunächst nur ein Fronttriebler mit 157 kW und 520 km Reichweite, eine Version für 680 km ist angekündigt. Die Preise beginnen bei 42.590 Euro.
DS N°4
Den DS N°4 kann man als Facelift des DS 4 betrachten, doch das stimmt nur aus Verbrenner-Sicht. Denn die Elektroversion ist völlig neu. Mit 4,40 m Länge ist der Wagen etwa so groß wie der Opel Astra Electric und der Peugeot E-308, doch die Technik stammt offenbar aus dem größeren E-408: Ein 156-kW-Frontmotor übernimmt den Antrieb. Damit ist der DS deutlich stärker als die Schwestermodelle mit ihren 115 kW. Die Batterie speichert 58,3 kWh netto; damit ergibt sich eine WLTP-Reichweite von rund 450 km. Die Preise beginnen bei 45.900 Euro.
DS N°8
Mit dem kleinen DS 3 E-Tense, dem N°4 und dem N°8 hat DS nun gleich drei Elektromodelle im Angebot. Der Modellname DS N°8 soll offenbar an das Parfum Chanel N°5 erinnern und ist eine deutliche Abkehr von den bisherigen Bezeichnungen. Der oder die "Nummer 8" ist ein 4,82 Meter langes Crossover-Flaggschiff. Technische Basis ist STLA Medium, also die Plattform des Peugeot E-3008/5008 und Opel Grandland Electric. Es gibt zwei Fronttriebler mit 169 und 180 kW, die zudem verschieden große Akkus besitzen und rund 550 bzw. beachtliche 750 km schaffen, sowie einen Allradler mit 257 kW. Die Preise beginnen bei 57.700 Euro.
Fiat Grande Panda
Der Fiat Grande Panda startete im Frühjahr 2025. Basis ist die Smart Car Platform, und mit 3,99 Meter Länge stellt der Wagen ein Schwestermodell des Citroen e-C3 dar. Wie dort gibt es einen 83-kW-Motor sowie einen 44-kWh-Akku mit LFP-Chemie für maximal 320 Kilometer Reichweite. Die bei Citroen bestellbare 30-kWh-Batterie für rudn 210 km Reichweite ist hier (noch) nicht verfügbar. Die Preise beginnen bei 24.990 Euro, was rund 1.700 Euro mehr sind als beim entsprechenden eC3. Zu den Besonderheiten gehört ein optionales Spiralkabel, das man zum Aufladen aus einer Klappe an der Front herausziehen kann.
Ford Puma Gen-E
Den Ford Puma gibt es seit 2025 auch mit reinem Elektroantrieb. Der Wagen ist bereits seit Ende 2024 bestellbar, doch die ersten Zulassungen erfolgten erst im April 2025. Die Optik des nur 4,19 m langen Crossovers bewegt sich nicht weit weg vom Verbrenner; vor allem bekommt der Puma Gen-E einen geschlossenen Grill. Angetrieben wird der Wagen von einem 124-kW-Frontmotor, der Strom kommt aus einem 43-kWh-Akku. Damit sind 376 km nach WLTP-Norm möglich. Für 2026 ist eine Version mit mehr Reichweite angekündigt. Bisher beginnen die Preise bei 36.900 Euro.
Hyundai Inster
Nein, mit Instagram, oft auch kurz Insta genannt, hat der Hyundai Inster nichts zu tun. Mit seinen 3,83 Meter Länge gehört das Auto ins A-Segment. Bei einer Höhe von 1,58 Meter und aufgrund der Optik würden wir ihn als Kleinstwagen-SUV ansprechen. Das Auto ist in zwei Varianten konfigurierbar. Sie bieten 71 bzw. 85 kW Antriebsleistung und 327 bzw. 370 km Reichweite. Die Preise beginnen bei 23.900 Euro – damit tritt der Winzling gegen "Günstlinge" wie den Dacia Spring oder den Citroen e-C3 an. Die Besonderheit des Inster ist das sehr variable Sitzsystem.
Hyundai Ioniq 9
Auch am langen Ende der Palette brachte Hyundai 2025 einen neuen Stromer. Der im November 2024 vorgestellte Ioniq 9 ist seit Juli 2025 konfigurier- und bestellbar. Es handelt sich um ein Äquivalent zum Kia EV9, allerdings mit technischen Unterschieden. Basis ist hier wie dort die Plattform E-GMP, und zwar mit 800-Volt-System für schnelles Laden. Drei Motorisierungen werden angeboten, allesamt mit einer 110-kWh-Batterie. Die Preise beginnen bei knapp 69.000 Euro.
Jeep Compass Elektro
Der im Mai 2025 präsentierte Jeep Compass Elektro ist ein weiteres STLA-Medium-Modell. Er ist auch seit Mai bestellbar, zunächst aber nur als 157 kW starker Fronttriebler mit der kleineren Batterie. Dafür zahlt man mindestens 47.900 Euro. Ein weiterer Fronttriebler mit 170 kW sowie der Allradler mit 276 kW in Kombination mit dem großen Akku werden erst 2026 folgen. Mit 4,55 Meter ist das SUV etwa so lang wie der Peugeot E-3008 auf der gleichen Plattform.
Kia EV4
Der Kia EV4 ist seit Ende September 2025 bestellbar, und zwar in zwei Karosserieversionen: mit Steilheck (unser Bild) und als Limousine mit sehr flach liegender Heckscheibe. Die Technik ähnelt der des Kia EV3: der 150-kW-Frontantrieb ist Standard, man kann aber zwischen einer 58-kWh-Batterie für bis zu 440 km und der Long-Range-Version für maximal 625 km Reichweite wählen. Die Preise für das Steilheckmodell beginnen bei 37.590 Euro.
Kia EV5
Auch der neue Kia EV5 ist seit September 2025 konfigurierbar, die ersten Exemplare wurden schon in Deutschland zugelassen. Das 4,61 Meter lange Elektro-SUV bietet 566 bis 1.650 Liter Kofferraum. Es gibt nur eine Motor-Akku-Kombination, und dabei soll es auch bleiben. Der Frontmotor bringt 160 kW Leistung; er holt sich die Energie aus einer 81-kWh-Batterie, dei offenbar vom EV3 udn EV4 übernommen wird. Damit sind hier aber nur maximal 530 km WLTP-Reichweite drin. Die Basisausstattung kostet 45.990 Euro.
KGM Musso EV
Die Marke KGM, besser unter dem alten Namen SsangYong bekannt, bietet seit Kurzem eine Elektroversion des Pick-ups Musso an. Der Musso EV ist mit 5,16 Meter noch länger als das Dieselmodell. Wie dieser Verbrenner verfügt der Neuling serienmäßig über eine Doppelkabine für bis zu fünf Insassen. Dazu kommt eine knapp 1,35 Meter lange Ladefläche. Den Antrieb übernimmt wahlweise ein 152 kW starker Elektromotor vorne oder ein Allradsystem, bei dem eine gleich starke Maschine hinten hinzukommt. Die WLTP-Reichweite liegt bei bis zu 419 Kilometern und die Preise beginnen bei 41.110 Euro.
Leapmotor B10
2024 brachte die von Stellantis unterstützte chinesische Marke Leapmotor den T03 und den C10 auf den Markt, 2025 folgte der Leapmotor B10. Dabei handelt es sich um den kleinen Bruder des C10. Mit 4,52 Meter Länge gehört er zu den Kompakt-SUVs und tritt unter anderem gegen den Skoda Elroq und den BYD Atto 3 an. Den Antrieb übernimmt ein 160-kW-Heckmotor, dazu kommt eine 56-kWh-Batterie mit LFP-Chemie für eine WLTP-Reichweite von arg schmalen 361 km. Die Preise beginnen bei 29.900 Euro.
Lucid Gravity
Seit September 2025 ist der Lucid Gravity bei uns in Deutschland bestellbar. Das zweite Auto des US-Herstellers nach dem Air tritt erneut in der Oberklasse an und hat ein 900-Volt-System, es handelt sich aber um ein SUV. Das 5,34 Meter lange Riesenbaby mit bis zu sieben Sitzen gibt es als Touring ab 99.900 Euro. Der Grand Touring mit einem über 600 kW starken Allradantrieb und fast 750 km WLTP-Reichweite ist für 116.900 Euro erhältlich.
Lynk & Co 02
Der Lynk & Co 02 ist bereits seit Oktober 2024 bestellbar, aber die Auslieferung begann erst 2025. Er ist das erste Elektromodell der Marke Lynk & Co, die zu Geely gehört. Mit 4,46 m Länge und 1,57 m Höhe ist das SUV so groß wie der Zeekr X, und auch der Antrieb mit 200 kW wird übernommen. Als Energiespeicher wird ein 66-kWh-Akku verwendet, der 445 km am Stück ermöglicht. Die Preise beginnen bei 35.995 Euro. Ein Renner ist das Modell nicht gerade: Bis einschließlich November 2025 wurden gerade mal 43 Stück in Deutschland zugelassen.
Mazda 6e
Der Mazda 6e ist in Deutschland seit April 2025. In den ersten acht Monaten wurden schon 1.235 Stück zugelassen – deutlich mehr als vom Hyundai Ioniq 6. Mit dem Verbrennermodell Mazda 6 hat die 4,92 Meter lange Elektro-Limousine nichts zu tun, sie basiert auf einer Plattform des chinesischen Partners Changan. Es gibt zwei Versionen, die eng beieinander liegen: Die günstigere Version hat einen 190-kW-Motor im Heck und einen etwa 66 kWh netto großen LFP-Akku, die teurere bietet seltsamerweise nur 180 kW, dafür aber einen etwa 75 kWh großen Akku. Die Maximalreichweite liegt bei rund 550 km. Die Preise beginnen bei 44.900 Euro.
Mercedes CLA EQ
Der im März 2025 vorgestellte CLA mit EQ-Technologie ist das erste 800-Volt-Modell von Mercedes. Er ist zugleich das erste Modell auf Basis der Mercedes Modular Architecture (MMA). Seit Mai sind der CLA 250+ mit 200-kW-Heckantrieb und der 260-kW-Allradler CLA 350 4Matic bestellbar, beide mit 85-kWh-Akku für bis zu 792 km Reichweite – beeindruckend. Im Oktober kam noch der CLA 200 EQ mit einer 58-kWh-Batterie und 541 km Reichweite hinzu. Seither beginnen die Listenpreise bei 49.421 Euro, rabattiert bei 46.950 Euro. Bis einschließlich November wurden schon über 5.100 Stück in Deutschland verkauft.
Mercedes CLA Shooting Brake EQ
Der Mercedes CLA Shooting Brake ist die Kombiversion des elektrischen CLA. Vorgestellt wurde das Modell im Juli 2025, bestellbar ist der Neuling seit Ende November. Die Preise beginnen bei 57.096 Euro nach Liste oder 54.241 Euro mit Herstellerrabatt. Dafür gibt es die reichweitenstarke Version 250+, die mit 761 km Reichweite nur etwa 30 km hinter der Limousine zurückbleibt. Eine 200er-Version dürfte folgen.
Mercedes GLC EQ
Der Mercedes GLC EQ ist das erste Modell auf der Plattform MB.EA. Wie die direkten Konkurrenten BMW iX3 und Volvo EX60 bekommt auch das Mittelklasse-SUV von Mercedes ein 800-Volt-System. Zum Start gibt es den GLC 400 4Matic EQ mit 360 kW und Zweigang-Getriebe an der Hinterachse. Dazu kommt eine Batterie mit 94 kWh netto, womit sich für die aufpreispflichtige Long Range Edition 713 km Reichweite ergeben. Besonders stolz ist Mercedes auf den niedrigen Verbrauch von bestenfalls 14,9 kWh/100 km. Aufgeladen wird mit bis zu 330 kW. Optional gibt es Luftfederung und Hinterradlenkung. Die Preise beginnen mit Herstellerrabatt bei 67.717 Euro.
MGS5 EV
Der neue MGS5 EV ist der Nachfolger des ausgelaufenen MG ZS EV, obwohl er mit 4,47 Metern 15 cm länger ist. Die ersten Exemplare wurden im Juni zugelassen. Technische Basis ist die Modular Scalable Platform, die auch den MG4 Electric trägt. Die Basisversion Standard Range hat einen 125-kW-Heckantrieb und 340 km Reichweite, der Long Range bietet 170 kW und bis zu 480 km Reichweite. MG verlangt mindestens 37.990 Euro für das Auto, die Version mit großer Reichweite ist ab 42.990 Euro bestellbar.
Mitsubishi Eclipse Cross
Der Mitsubishi Eclipse Cross wurde im September vorgestellt. Der Klon des Renault Scenic Electric bekommt zunächst stets einen 160-kW-Frontantrieb und eine 87-kWh-Batterie für 635 km WLTP-Reichweite. Dafür zahlt man im Einstieg 47.990 Euro. Damit ist das Auto etwas günstiger als der entsprechende Scenic Long Range, den es ab 48.900 Euro gibt. Der Preis steht bereits seit Ende Oktober fest, doch konfigurierbar ist das Auto bisher nicht und es gibt kein offizielles Datum für den Marktstart.
Nissan Micra Electric
Der elektrische Nissan Micra wurde im Mai 2025 präsentiert, seit September ist er bestellbar, wird aber erst ab 2026 ausgeliefert. Technische Basis ist AmpR Small, also die Plattform, auf der auch der Renault 4/5 Electric und der Alpine A290 basieren. Die Batterien mit 40 und 52 kWh werden übernommen, genauso wie die Antriebe mit 90 bzw. 110 kW. Die Reichweiten betragen 317 bzw. 416 km. Die Preise orientieren sich am R5, sie beginnen bei knapp 28.000 Euro.
Nissan Leaf
Mitte Juni stellte Nissan seine zweite Elektro-Neuheit für 2025 vor. Die neue Generation des Nissan Leaf ist allerdings noch nicht bestellbar. Technische Basis ist hier CMF-EV: So bezeichnet Nissan die Plattform des Ariya noch immer, während Renault sie in AmpR Medium umgetauft hat. Es gibt zwei Versionen, beide mit Frontantrieb. Die Basisversion bietet 130 kW und rund 440 km Reichweite, die gehobene Variante hat 160 kW und schafft bemerkenswerte 622 km. Die exakten Preise wurden noch nicht verkündet, sie beginnen laut Nissan aber unter 37.000 Euro; die Long-Range-Variante gibt es für unter 42.000 Euro.
Opel Frontera Electric
Die ersten Exemplare des Opel Frontera wurden schon im September 2024 zugelassen, doch offizieller Marktstart war erst Anfang 2025. Ein 83-kW-Motor sorgt für den Antrieb, ein 44-kWh-Akku für den Strom. Damit liegt die Reichweite bei rund 300 km. Im Sommer 2025 kam noch eine Variante mit größerem Akku für etwa 400 km hinzu. Technische Basis ist die Small Car Platform in der längeren Version; damit ist der Frontera Electric ein Schwestermodell des Citroen e-C3 Aircross. Die Preise beginnen bei 28.990 Euro.
Peugeot E-408
Der Peugeot E-408 wurde bereits im Oktober 2024 vorgestellt und ist seit Anfang 2025 bestellbar. Es handelt sich um die Elektroversion eines 4,69 Meter langen Crossovers, der als Verbrenner bereits 2022 startete. Basis ist wie beim E-308 die Konzernplattform EMP2. Der Antrieb liefert jedoch 157 kW wie im E-3008, der schon auf der neuen Architektur STLA Medium beruht. Die Batterie mit 58 kWh netto ermöglicht eine WLTP-Reichweite von 453 km und bis zu 120 kW Ladeleistung. Die Basisversion kostet 46.600 Euro.
Polestar 5
Der Polestar 5 wurde auf der IAA vorgestellt. Das neue Flaggschiff der chinesisch-schwedischen Marke ist ein 5,09 Meter langer Gran Turismo und soll gegen Porsche Taycan, Lucid Air, Tesla Model S, Mercedes EQS und BMW i7 antreten. Wie der Polestar 4 verzichtet er auf eine Heckscheibe. Er erhält eine geklebte Alu-Karosserie sowie Allradantriebe mit 550 und 650 kW. Mit dem 106-kWh-Akku ergeben sich bis zu 670 km WLTP-Reichweite. Das 800-Volt-System sorgt für Ladeleistungen bis 350 kW. Die Preise beginnen bei wuchtigen 118.600 Euro.
Renault 4 E-Tech Electric
Wie der schon 2024 gestartete Renault 5 basiert auch der Renaut 4 auf der Plattform AmpR Small. Auch hier setzt Renault auf ein Retro-Design, doch erkennen wir das historische Modell kaum wieder. Mit 4,14 Metern ist der Renault 4 E-Tech Electric über 20 cm länger als der R5. Die Antriebe mit 90 und 110 kW samt der dazugehörigen Akkus werden übernommen, die 70-kW-Version wird aber nicht offeriert. Im Test gefielen uns besonders das Fahrwerk und die gute Bedienung. Die Preise beginnen bei 29.400 Euro.
Renault Twingo Electric
Der neue Renault Twingo Electric wird erst ab Januar 2025 bestellbar sein, aber vorgestellt wurde er bereits 2025. Er basiert wie der Renault 4 und Renault 5 auf der Plattform AmpR Small, doch erhält er eine völlig andere Batterie sowie einen anderen Antrieb. Der 60-kW-Motor beschleunigt den 3,79 Meter langen Kleinstwagen nur bis auf 130 km/h, die WLTP-Reichweite liegt bei schmalen 263 Kilometern. Aufgeladen wird mit maximal 50 kW. Die Preise beginnen laut Renault unter 20.000 Euro. Ausgeliefert wird ab März 2026.
Skoda Elroq
Der Skoda Elroq ist der kleine Bruder des Enyaq und kam im Frühjahr 2025 in den Handel. Seither hat er sich mit über 22.000 Verkäufen nah an Skodas Elektro-Bestseller Enyaq herangemacht. Mit 4,49 Meter ist das Modell 16 cm kürzer als dieser. Die Preise beginnen bei 33.900 Euro, doch am interessantesten ist wohl der 210-kW-Hecktriebler mit 77-kWh-Batterie, Elroq 85 genannt. Dieser kostet mit 43.900 Euro genau 7.000 Euro weniger als der Enyaq 85 mit gleicher Technik. Da wird es einem bang um das größere Modell ... Allerdings fasst der Kofferraum nur 470 bis 1.580 Liter und damit doch deutlich weniger als beim Enyaq (585-1.710 Liter).
Smart #5
Bestellstart für den Smart #5 war im April. Mit dem 4,71 Meter langen SUV wagt sich das Geely-Mercedes-Joint-Venture erstmals in die Mittelklasse. Kurios ist, dass es das Auto sowohl mit 400- als auch mit 800-Volt-Technik gibt: Die Basisversion mit kleinem Akku arbeitet mit 400 Volt, alle anderen Varianten haben eine 94-kWh-Batterie und 800-Volt-Technik. Letztere sorgt für schnelles Laden: Der Ladehub von 10 auf 80 Prozent soll nur 18 min dauern. Damit lädt der Wagen so schnell wie der Hyundai Ioniq 5 oder der Porsche Taycan. Die Preise beginnen bei 45.900 Euro, die günstigste 800-Volt-Variante kostet 50.900 Euro.
Suzuki eVitara
Suzukis erstes Elektroauto, der eVitara wurde im April vorgestellt. Mit 4,28 Meter Länge und stattlichen 1,64 m Höhe ist der Neuling ein Rivale von Kia EV3, Skoda Elroq und Smart #1. Angeboten werden Fronttriebler mit 106 und 128 kW sowie ein Allradler mit 135 kW. Die Batterien haben eine LFP-Chemie; die größere speichert 61 kWh für 428 km Reichweite. Allerdings sind die deutschen Preise noch nicht bekannt und auch bestellbar ist der Wagen noch nicht.
Togg T10X
Mit dem T10X startete die türkische Marke Togg in Deutschland. Das Elektro-SUV ist seit Ende September 2025 bestellbar. Mit 4,60 Meter Länge ist das Auto so groß wie der VW ID.4. Es gibt einen 160-kW-Hecktriebler und einen 320 kW starken Allradler, beide zunächst nur mit der großen Batterie mit 88,5 kWh brutto. Damit sind 314 bzw. 523 km nach WLTP möglich. Die Preise beginnen bei 40.180 Euro.
Togg T10F
Der T10F ist die Elektro-Limousine von Togg. Wie das SUV ist sie seit 29. September 2025 in Deutschland bestellbar. Wie beim SUV gibt es zunächst nur die Version mit großer Batterie (88,5 kWh brutto), und man kann wählen zwischen einem 160-kW-Heckantrieb sowie einem 320-kW-Allradler. Die Preise sind exakt die gleichen wie beim T10X. Die Maximalreichweite nach WLTP liegt hier aber bei stattlichen 623 Kilometern. Bisher wurden nur 53 Exemplare in Deutschland zugelassen – von der Limousine und dem SUV zusammen.
Toyota C-HR+
Erst seit Mitte Dezember bestellbar ist der neue Toyota C-HR+. Mit dem fast gleichnamigen Hybridmodell C-HR hat der Neuling kaum mehr als den Namen gemein. Mit 4,52 Meter ist das Coupé-SUV 17 cm kürzer als der bZ4X, basiert aber auf der gleichen Plattform (e-TNGA). Wählen kann man zwischen einem Fronttriebler mit 123 kW und 58-kWh-Batterie, einem 165-kW-Fronttriebler mit 77-kWh-Batterie für 609 km Reichweite sowie einem Allradler mit 252 kW. Die Einführungspreise beginnen bei 38.990 Euro.
Toyota Urban Cruiser
Im Anlauf ist auch der Toyota Urban Cruiser. Optisch mit dem ähnlich kantigen Toyota bZ4X verwandt, ist das Auto technisch ein Zwilling des Suzuki eVitara. Der Toyota misst 4,29 Meter und ist damit geringfügig länger, der Radstand ist jedoch identisch. Auch Antriebe und Batterien sind die gleichen. Die Preise sollten eigentlich bei 29.990 Euro beginnen, die Preisliste vom Oktober begann bei diesem Betrag, doch seit November werden mindestens 31.990 Euro verlangt. Konfigurierbar ist das Auto bereits, und die ersten Exemplare wurden auch schon in Deutschland zugelassen.
Vinfast VF6
Der VF6 von der vietnamesischen Marke Vinfast ist bereits seit Ende 2024 konfigurierbar, aber bis Ende November 2025 wurden nur 151 Stück davon in Deutschland zugelassen. Deutlich schicker als der etwas bieder wirkende VF8, ist der Neuling nur 4,24 Meter lang und damit ein Konkurrent des Kia EV3 und Skoda Elroq. Die Basisversion mit 130 kW und 399 km Reichweite kostet 34.990 Euro.
Volvo ES90
Der Volvo ES90 wird seit Juli 2025 gefertigt, und inzwischen wurden auch chon die ersten Exemplare in Deutschland zugelassen. Die genau fünf Meter lange Elektrolimousine hat ein 800-Volt-System. Das Basismodell für knapp 72.000 Euro bietet einen Heckantrieb mit 245 kW und 650 km Reichweite. Außerdem gibt es zwei Allradler (330 und 500 kW) mit größerer Batterie für stramme 700 km Reichweite. Gebaut wird der Volvo ES90 bei Geely in China. Zu den Konkurrenten gehört vor allem der Audi A6 e-tron.
Zeekr X
Zu den China-Marken, die 2025 in Deutschland starteten, gehört auch das zu Geely gehörende Fabrikat Zeekr. Drei Modelle sind seit dem 1. Dezember 2025 bestellbar. Der 4,43 Meter lange Zeekr X ist der kleinste davon. Angeboten werden ein 200-kW-Heckantrieb und ein Allradantrieb mit 315 kW; die Maximalreichweite liegt bei nur 446 km. Die Preise beginnen bei 37.990 Euro, die reichweitenstärkste Variante kostet 42.490 Euro. Die Auslieferungen sollen schon im Januar starten.
Zeekr 7X
Das zweite Zeekr-Modell, das seit 1. Dezember bestellbar ist, ist das Mittelklasse-SUV Zeekr 7X mit 800-Volt-Technik. Der größere der beiden Akkus, mit rund 100 kWh, soll sich in nur 16 Minuten aufladen lassen (10-80%) – damit gehört der Wagen zu den Besten. Außerdem bietet das Auto in der Long-Range-Version 615 km WLTP-Reichweite, während die Topversion mit 475-kW-Allradantrieb in 3,8 Sekunden auf Tempo 100 sprintet. Optional gibt es eine Luftfederung und elektrische Türen. Als Long Range kostet das Auto 57.990 Euro.
Zeekr 001
Der Dritte im Zeekr-Bunde ist der 001, ein knapp fünf Meter langer und 1,56 Meter hoher Crossover. In China gibt es auch Varianten mit 800-Volt-Technik, aber in Deutschland wird wohl die 400-Volt-Version eingeführt. Es gibt sie wahlweise als Long-Range-Version mit einem 200 kW starken Heckantrieb und 620 km WLTP-Reichweite oder mit einem 400 kW starken Allradantrieb und 585 bis 594 km Reichweite. Für die Variante Long Range zahlt man 59.990 Euro.
Unter dem Strich
Wie jedes Jahr gab es auch 2025 wieder etliche Elektro-Neuheiten. Technisch am interessantesten waren die neuen 800-Volt-Autos von Audi, Mercedes, Polestar, Smart, Volvo und Zeekr. Diese Modelle bieten teilweise auch enorme Reichweiten, die inzwischen an die 800-km-Marke heranreichen.
Außerdem starteten etliche 400-Volt-Modelle des Stellantis-Konzerns auf Basis von STLA Medium. Noch deutlich günstiger und ebenso neu waren 2025 die Autos auf Basis der Smart Car Platform von Stellantis (Fiat Grande Panda, Citroen e-C3 Aircross etc.), während die Plattform MEB Small aus dem VW-Konzern erst 2026 startet.
Letzte Änderung am 30. Dezember 2025: Diverse Aktualisierungen.
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