Neuheiten 2026: Diese Elektroautos starten im neuen Jahr
Wir zeigen die neuen Stromer vom Alpine A390 bis zum VW ID. Polo, vom Cupra Raval bis zum Porsche Cayenne Electric.
Welche Elektroautos kommen im Jahr 2026 auf den Markt? Natürlich sind noch nicht alle Neuheiten bekannt, aber 30 Modelle sind bereits angekündigt. Wir haben sie zusammengestellt, mit jeweils einem Bild und einer kurzen Beschreibung samt einem Link zu weiterführenden Informationen.
Mit dieser Liste aller Elektroauto-Neuheiten 2026 haben wir bereits im Oktober begonnen, weil schon etliche neue Modelle bekannt waren. Nach einer umfassenden Aktualisierung Anfang Dezember haben wir nun weitere Details ergänzt. Zuletzt sind der Mercedes GLB, die drei Zeekr-Modelle, der Renault Twingo Electric und der Mitsubishi Eclipse Cross hinzugekommen. Am Schluss haben wir eine Liste mit weiteren Neuheiten angefügt, zu denen es noch kein Bild und/oder noch keine Details gibt.
Geordnet ist unsere Liste alphabetisch. Noch nicht verzeichnet sind Studien wie der VW ID. Cross, Serienmodelle wie der Volvo EX60, zu dem es noch keine Bilder und so gut wie keine technischen Daten gibt, oder auch Modelle, von denen bisher nur Erlkönigfotos vorliegen wie von der elektrischen C-Klasse oder dem Audi A2 e-tron. Facelifts und Generationswechsel wie beim Toyota bZ4X bleiben ebenfalls außen vor. Die beiden Changan-Modelle Deepal S05 und S07 haben wir entfernt, da die ersten Zulassungen schon 2025 erfolgt sind. Das Gleiche gilt für den Lucid Gravity sowie den Kia EV4 und 5.
Alpine A390
Die Serienversion des Alpine A390 wurde bereits im Mai 2025 vorgestellt, und inzwischen ist der fünftürige Elektro-Crossover auch konfigurierbar. Technische Basis ist die Plattform AmpR Medium, die auch den Renault Megane und Scenic, den Nissan Ariya und den Leaf sowie den neuen Mitsubishi Eclipse Cross trägt. Die Optik ist so sportlich wie bei der Studie. Und wie diese wird die Serienversion stets von drei Elektromotoren angetrieben: einem vorne und zwei hinten. So ergeben sich wahlweise 295 oder 345 kW. Beide Varianten bekommen einen 89-kWh-Akku für eher enttäuschende 555 km Reichweite. Die Preise beginnen bei 67.500 Euro.
BMW iX3
Der BMW iX3 auf Basis der Neuen Klasse kann in der Version 50 xDrive bereits seit der IAA konfiguriert werden, doch die Auslieferung beginnt erst im Frühjahr 2026. Die Startversion hat einen 345 kW starken Allradantrieb und eine große Batterie mit stattlichen 109 kWh. So ergibt sich eine wirklich beachtliche Reichweite von bis zu 805 km. Auch die Ladedauer des 4,78 Meter langen Mittelklasse-SUVs beeindruckt: Sie beträgt nur 21 min. Bei der großen Batterie will das etwas heißen. Mit 68.900 Euro ist das Auto zudem deutlich günstiger als der ählich starke Audi SQ6.
Cadillac Optiq
Der rund fünf Meter lange Cadillac Lyriq ist in Deutschland seit 2024 auf dem Markt, 2025 kam der noch größere Vistiq hinzu und 2026 folgt der kleine Bruder Cadillac Optiq. Bestellbar ist das 4,82 Meter lange SUV bereits. In Deutschland erhält es stets einen 224-kW-Allradantrieb und eine Batterie mit nur 75 kWh Nettokapazität. Damit resultiert eine WLTP-Reichweite von gerade mal 425 km. Auch beim Aufladen mit Gleichstrom ist das Modell mit einer Ladegeschwindigkeit von 1,5 kWh/min nicht sehr gut. Angesichts dessen sind die Preise wirklich ambitioniert: 65.000 Euro kostet die Grundversion.
Cupra Raval
Electric Urban Car Family: Diesen sperrigen Begriff sollte man sich merken, denn er bezeichnet die neuen Einstiegs-Stromer des VW-Konzerns. Als erster Vertreter startet der 4,05 Meter lange und 1,52 Meter hohe Cupra Raval. Auf der IAA war er als getarntes Serienmodell zu sehen, die eigentliche Weltpremiere soll erst im Februar 2026 in Barcelona stattfinden – El Raval ist der Name eines Stadtviertels der spanischen Metropole. Angekündigt sind Frontantriebe mit 155 und 166 kW, die beide mit einer 56-kWh-Batterie kombiniert werden. Schwächere Versionen und eine kleinere LFP-Batterie werden wohl folgen.
Jeep Compass Elektro
Peugeot E-3008 und E-5008, Opel Grandland Electric, Citroen e-C5 Aircross und DS N°8: Alle diese Modelle basieren auf der Plattform STLA Medium. Nun kommt noch der Jeep Compass Elektro hinzu. Zum Start gibt es nur den bekannten 157-kW-Fronttriebler mit 500 km WLTP-Reichweite. Die Preisliste beginnt mit einer Altitude-Version für 47.900 Euro, außerdem gibt es eine First Edition für 50.400 Euro. Später folgen der ebenfalls von den Schwestermodelle bekannte bekannte Fronttriebler mit 170 kW und großer 97-kWh-Batterie sowie als Jeep-Besonderheit ein Allradler mit 276 kW, der ebenfalls den großen Akku erhält.
Jeep Recon
Für das vierte Quartal 2026 angekündigt ist dieser waschechte Elektro-Offroader: Der Jeep Recon startet mit einem 476 kW starken Allradantrieb und einer großen 100-kWh-Batterie. Zu den Besonderheiten gehört, dass sich wie beim Verbrennermodell Jeep Wrangler die Türen und teils auch die Scheiben ausbauen lassen. Technische Basis ist die Plattform STLA Large, die auch den Dodge Charger Daytona trägt. Obwohl die Plattform auch 800 Volt unterstützt, haben beide Modelle ein 400-Volt-System. Die Preise sind noch nicht bekannt.
Jeep Wagoneer S
In den USA schon seit 2024 auf dem Markt, soll der Jeep Wagoneer S im Herbst 2026 nach Europa kommen, wie wir bei der Fahrvorstellung des Compass erfuhren. Das 4,89 Meter lange Elektro-SUV basiert wie der Recon auf der neuen Plattform STLA Large. Als Energiespeicher dient auch hier ein 100-kWh-Akku, eine WLTP-Reichweite gibt es noch nicht. Der Allradantrieb bietet hier 447 kW – das ist üppig. Am DC-Schnelllader soll sich die Batterie in 23 Minuten von 20 auf 80 Prozent bringen lassen. In den USA kostet die Basisversion 65.200 Dollar.
KGM Musso EV
Die Marke KGM, besser unter dem alten Namen SsangYong bekannt, bietet seit Kurzem eine Elektroversion des Pick-ups Musso an. Bis Ende November 2025 wurde noch kein Exemplar des Musso EV in Deutschland zugelassen, deshalb vermuten wir, dass der Marktstart erst 2026 erfolgt. Mit 5,16 Meter ist der Wagen noch länger als das Dieselmodell. Die Doppelkabine bietet fünf Sitzplätze. Dazu kommt eine 1,35 Meter lange Ladefläche. Wählen kann man zwischen einem 152-kW-Fronttriebler und einem Allradler, bei dem eine gleich starke Maschine hinten hinzukommt. Die WLTP-Reichweite liegt bei bis zu 419 Kilometern und die Preise beginnen bei 41.110 Euro.
Lancia Ypsilon
Wann kommt der Lancia Ypsilon Elettrica nach Deutschland? Eigentlich sollte es schon Mitte 2025 so weit sein, doch bisher ist der noble Elektro-Kleinwagen noch nicht bestellbar. In Italien ist das Auto ab 34.900 Euro erhältlich. Neben dem altbekannten 115-kW-Antrieb ist noch eine "HF"-Version mit sportlichen 177 kW angekündigt. Als Energiespeicher fungiert in beiden Fällen die "Pkw-Batterie" aus dem eCMP-Baukasten mit 51 kWh brutto und 48 kWh netto – die SUVs haben ein paar kWh mehr.
Mercedes CLA Shooting Brake EQ
Der Mercedes CLA Shooting Brake ist die Kombiversion der 2025 gestarteten Limousine. Vorgestellt wurde das Modell im Juli 2025, Bestellstart war Ende November 2025, aber beim Händler steht das Auto erst im März 2026. Die Preise beginnen bei 54.241 Euro – mit dem Herstellerrabatt von Mercedes. Dafür gibt es die Version 250+ EQ mit einer mehr als stattlichen Normreichweite von 761 km. Die Maße sind fast die gleichen wie beim normalen CLA EQ, aber der Kofferraum durch die große Heckklappe besser nutzbar als bei der Limousine.
Mercedes GLB EQ
Der Mercedes GLB EQ wurde Anfang Dezember 2025 vorgestellt Das Auto basiert wie der CLA auf der Mercedes Modular Architecture (MMA) und wird zunächst in den vom CLA bekannten Motorisierungen 250+ und 350 4Matic angeboten. Mit 4,73 Metern ist das Auto 12 cm kürzer als der GLC, aber wie bem Vorgänger EQB gibt es gegen Aufpreis eine dritte Sitzreihe. Die Preise mit Herstellerrabatt beginnen bei 56.095 Euro.
Mercedes GLC EQ
Der Mercedes GLC EQ ist das erste Modell auf der Plattform MB.EA. Zum Start gibt es den GLC 400 4Matic EQ mit 360 kW und Zweigang-Getriebe an der Hinterachse. Die Batterie mit 94 kWh netto sorgt für 673 km WLTP-Reichweite, bei der Long Range Edition sollen es 713 km sein – beachtlich, aber rund 100 km weniger als bei BMW. Auch beim Laden bleibt der GLC mit maximal 330 kW hinter dem BMW iX3 zurück, doch gibt es hier optional Luftfederung und Hinterradlenkung. Bestellstart war im Oktober, die Auslieferung beginnt im Frühjahr 2026. Mit Herstellerrabatt zahlt man mindestens 67.717 Euro.
Mitsubishi Eclipse Cross
Der 4,49 Meter lange Mitsubishi Eclipse Cross ist ein Klon des Renault Scenic Electric. Er bekommt zunächst stets den 160-kW-Frontantrieb und die 87-kWh-Batterie für 635 km WLTP-Reichweite. Dafür zahlt man im Einstieg 47.990 Euro, also etwas weniger als beim entsprechenden Scenic (ab 48.900 Euro). Der Preis steht bereits seit Oktober fest, doch konfigurierbar ist das Auto bisher nicht – obwohl auf der Website steht: "Der neue Eclipse Cross kommt Ende 2025 nach Deutschland." Mitte 2026 soll noch eine Mid-Range-Variante folgen.
Nissan Micra Electric
Der elektrische Nissan Micra ist bereits bestellbar, wird aber erst ab 2026 ausgeliefert. Technische Basis ist AmpR Small, also die Plattform, auf der auch der Renault 4/5 Electric und der Alpine A290 basieren. Die Batterien mit 40 und 52 kWh werden vom R5 übernommen, genauso wie die Antriebe mit 90 bzw. 110 kW. Die Reichweiten betragen 317 bzw. 416 km. Die Preise orientieren sich am R5, sie beginnen bei knapp 28.000 Euro. Zu den Besonderheiten des Nissan gehört, dass es ihn auch in Hellblau gibt, während Renault Weiß, Schwarz, Gelb, Grün und ein Dunkelblau anbietet.
Nissan Leaf
Im Juni 2025 stellte Nissan seine zweite Elektro-Neuheit neben dem Micra vor: die neue Generation des Nissan Leaf. Technische Basis ist hier CMF-EV: So bezeichnet Nissan die Plattform des Ariya, während Renault sie in AmpR Medium umgetauft hat. Den Leaf gibt es in zwei Versionen, beide mit Frontantrieb: Die Basisversion bietet 130 kW und rund 440 km Reichweite, die gehobene Variante hat 160 kW und schafft bemerkenswerte 622 km. Bestellbar ist der Neuling bisher noch nicht, aber die Preise sollen laut Nissan unter 37.000 Euro beginnen; die Long-Range-Variante gibt es für unter 42.000 Euro.
Polestar 5
Der Polestar 5 ist das neue Flaggschiff der chinesisch-schwedischen Marke. Der viertürige Gand Tourer verzichtet wie der Polestar 4 auf eine Heckscheibe. Mit 5,09 Meter Länge soll der Neuling gegen Porsche Taycan, Lucid Air, Tesla Model S, Mercedes EQS und BMW i7 antreten. Er erhält Allradantriebe mit 550 und 650 kW. Mit dem 106-kWh-Akku ergeben sich bis zu 670 km WLTP-Reichweite und das 800-Volt-System sorgt für Ladeleistungen bis 350 kW: gut, aber beides nicht überragend. Die Launch Edition ist bereits konfigurierbar, und zwar zu Preisen ab wuchtigen 118.600 Euro. Die Performance-Motorisierung kostet sogar 141.600 Euro.
Porsche Cayenne Electric
Nach dem 2024 gestarteten Elektro-Macan folgt mit dem Cayenne Electric ein zweites Porsche-Modell auf Basis der Premium Platform Electric (PPE). Allerdings wurde die Plattform deutlich umgemodelt: Der Heckmotor und die Batterie sind völlig anders. Die Basisversion mit einem 325-kW-Allradantrieb kostet 105.200 Euro, der bis zu 850 kW starke Turbo schlägt mit 165.500 Euro zu Buche. Bestellbar sind beide Varianten schon, ausgeliefert wird jedoch erst ab Mitte 2026. Zu den Besonderheiten gehört, dass die Traktionsbatterie induktiv über eine Bodenplatte geladen werden kann.
Range Rover Electric
Auch der elektrische Range Rover dürfte 2026 starten. "Reservieren Sie sich Ihren Platz auf der Warteliste, um sich eines der ersten Modelle zu sichern", heißt es auf der Website. Immerhin sind inzwischen ein paar Daten des Range Rover Electric bekannt. Der Neuling bekommt 800-Volt-Technik und eine 117-kWh-Batterie. Die Reichweite soll bei wenig beeindruckenden 480 km liegen. Zwei Permanentmagnet-Synchronmotoren sorgen für 410 kW Antriebsleistung.
Renault Twingo Electric
Der neue Renault Twingo Electric basiert auf der gleichen Plattform wie der Renault 4 und Renault 5, doch er bekommt eine völlig andere Batterie (mit LFP-Chemie und Cell-to-Pack-Bauweise) sowie einen anderen Antrieb (mit Permanentmagnetmotor statt elektrisch erregtem Synchronmotor). Der 60-kW-Motor beschleunigt den 3,79 Meter langen Kleinstwagen bis auf moderate 130 km/h und die WLTP-Reichweite liegt bei schmalen 263 Kilometern. Aufgeladen wird nur mit maximal 50 kW. Bestellstart ist laut Renault im Januar, die Preise sollen unter 20.000 Euro beginnen. Ausgeliefert wird ab März 2026.
Subaru E-Outback
Subaru hat einen E-Outback angekündigt, der in den USA Trailseeker heißt. Es dürfte sich um das Schwestermodell des Toyota bZ4X Touring handeln. Der Neuling ist etwa 4,84 Meter lang und bekommt einen 280-kW-Allradantrieb sowie eine 75-kWh-Batterie – beides kommt auch im Toyota zum Einsatz. Den bei Toyota angebotenen 165-kW-Frontantrieb lässt Subaru als Allradmarke offenbar weg – analog zum Solterra, den es ebenfalls nur als Allradler gibt. Marktstart soll im Frühling 2026 sein, zumindest in Österreich.
Subaru Uncharted
Der Subaru Uncharted und der Toyota C-HR+ sind wesensgleich, sie unterscheiden sich nur im Design und in der Bodenfreiheit – wo der Subaru mehr bietet. Anders als beim Subaru Solterra, der ebenfalls ein Toyota-Zwilling ist, werden beim Uncharted auch Fronttriebler angeboten, nicht nur Allradler. Die Preise hat Subaru noch nicht verraten, aber der Marktstart ist auch erst für das Frühjahr 2026 geplant.
Suzuki eVitara
Japanische Marken tun sich bislang eher schwer mit Elektroautos. Suzuki versucht es nun mit einem Kompakt-SUV, dem eVitara. Mit 4,28 Meter Länge und stattlichen 1,64 m Höhe ist der Neuling ein Rivale von Kia EV3, Skoda Elroq und Smart #1. Angeboten werden Fronttriebler mit 106 und 128 kW sowie ein Allradler mit 135 kW. Die Batterien haben eine LFP-Chemie; die größere speichert 61 kWh für 428 km Reichweite. Die deutschen Preise sind noch nicht bekannt, und es gibt noch kein offizielles Marktstart-Datum.
Toyota bZ4X Touring
Wenn der Toyota bZ4X ein Crossover zwischen Coupé und SUV ist dann ist der bZ4X Touring ein Crossover zwischen Kombi und SUV. Die neue Version ist stolze 14 cm länger und zwei Zentimeter höher als der normale bZ4X. Er soll deutlich mehr Stauraum haben: Statt 452 sind es hier 600 Liter. Den schwachen 123-kW-Frontantrieb soll es hier nicht geben, die Palette beginnt mit dem 165-kW-Fronttriebler. Außerdem soll es einen Allradler geben, der hier 280 statt 242 kW hat. Auch die Batterie ist etwas größer, sie speichert knapp 75 kWh. Marktstart soll noch in der ersten Jahreshälfte 2026 sein, die Preise sind noch nicht bekannt.
Toyota C-HR+
Mit dem fast gleichnamigen Hybridmodell C-HR hat der neue Toyota C-HR+ kaum mehr als den Namen gemein. Näher verwandt ist das 4,52 Meter lange Coupé-SUV mit dem neuen bZ4X, der auf der gleichen Plattform (e-TNGA) basiert, aber 17 cm länger ist. Angekündigt sind ein Fronttriebler mit 123 kW und 58-kWh-Batterie, ein 165-kW-Fronttriebler mit 77-kWh-Batterie für 609 km Reichweite sowie ein Allradler mit 252 kW. Die Preise beginnen zur Einführung bei 38.990 Euro; ab April 2026 werden 41.990 Euro verlangt.
Toyota Hilux BEV
Toyota bringt erstmals eine batterieelektrische Version des Pick-ups Hilux. Sie erhält eine Batterie mit schmalen 59,2 kWh für ebenso recht kümmerliche 240 km WLTP-Reichweite. Der Allradantrieb dagegen ist stark. Die Systemleistung nennt der Hersteller noch nicht, aber die E-Motoren bieten 205 Nm vorn und 268 Nm hinten. 2028 soll noch eine Variante mit Brennstoffzellen folgen. Mehr zu alldem erfahren wir wohl Anfang Januar, dann steht das Modell auf der Automesse in Brüssel.
Toyota Urban Cruiser
Im Anlauf ist auch der Toyota Urban Cruiser. Die ersten Exemplare wurden schon in Deutschland zugelassen, aber der richtige Marktstart findet wohl erst 2026 statt. Optisch mit dem ähnlich kantigen Toyota bZ4X verwandt, ist das Auto technisch ein Zwilling des Suzuki eVitara. Der Toyota ist mit 4,29 Metern geringfügig länger, der Radstand ist jedoch identisch. Auch Antriebe und Batterien sind die gleichen. Die Preise beginnen bei 31.990 Euro.
Vinfast VF7
Der vietnamesische Hersteller Vinfast scheint in Deutschland auf dem absteigenden Ast zu sein; so wurde der Showroom im Münchner Zentrum wieder geschlossen. Von Januar bis November 2025 wurden in Deutschland auch nur 245 Fahrzeuge der Marke zugelassen. Doch 2026 soll offenbar der VF7 einführt werden. Mit 4,54 Meter Länge gehört das Auto zu den Kompakt-SUVs. Als Energiespeicher wird stets eine 75-kWh-Batterie eingebaut, man kann aber wählen zwischen einer 150 kW starken "Eco"-Variante und einem Allradler mit 260 kW. Die WLTP-Reichweite beträgt laut deutscher Website bis zu 450 km. Preise sind dort noch nicht verzeichnet.
Volvo ES90
Wie der EX90 basiert auch der Volvo ES90 auf der Plattform SPA2. Während jedoch das SUV nächträglich auf 800 Volt umgestellt wurde, hat die Limousine von vornherein diese Spannungslage. Das genau fünf Meter lange Modell bietet in der Basisversion einen Heckantrieb mit 245 kW und 647 km Reichweite. Außerdem gibt es zwei Allradler (330 und 500 kW) mit größerer Batterie für stramme 700 km Reichweite. Gebaut wird der Volvo ES90 bei Geely in China. Zu den Konkurrenten gehört vor allem der Audi A6 e-tron. Der Volvo ist bereits bestellbar, die Preise beginnen bei 71.990 Euro.
VW ID. Polo
Erst sollte er ID.2 heißen, nun kommt er als VW ID. Polo auf den Markt. Wie der Cupra Raval gehört er zur Electric Urban Car Family und basiert auf einer verkürzten und weiterentwickelten MEB-Plattform mit Frontantrieb. Bisher gibt es nur Bilder der getarnten Serienversion, aber viele technische Daten stehen schon fest. Der neue Motor mit der Bezeichnung APP290 bietet je nach Version 85, 99, 155 oder 166 kW. Dabei bekommen die beiden schwächeren Versionen eine 37-kWh-Batterie mit LFP-Chemie, die anderen einen NMC-Akku mit 56 kWh. Die Maximalreichweite soll bei etwa 450 km liegen, die Preise starten bei knapp 25.000 Euro.
Zeekr X
Zu den neuen China-Marken in Deutschland gehört nun auch das zu Geely gehörende Fabrikat Zeekr. Drei Modelle sind seit dem 1. Dezember 2025 bestellbar; der 4,43 Meter lange Zeekr X ist das kleinste davon. Angeboten werden ein 200-kW-Heckantrieb und ein Allradantrieb mit 315 kW. Die Maximalreichweite liegt bei nur 446 km. Für die Einstiegsversion werden 37.990 Euro verlangt, die reichweitenstärkste Variante kostet 42.490 Euro. Die Auslieferungen sollen schon im Januar starten.
Zeekr 7X
Das zweite Zeekr-Modell, das seit 1. Dezember bestellbar ist, ist das Mittelklasse-SUV Zeekr 7X mit 800-Volt-Technik. Der größere der beiden Akkus, mit rund 100 kWh, soll sich in nur 16 Minuten aufladen lassen (10-80 %) – damit gehört der Wagen zu den Besten. Außerdem bietet das Auto in der Long-Range-Version stattliche 615 km WLTP-Reichweite, während die Topversion mit 475-kW-Allradantrieb in 3,8 Sekunden auf Tempo 100 sprintet. Optional gibt es eine Luftfederung und elektrische Türen. Als Long Range kostet das Auto 57.990 Euro.
Zeekr 001
Der Dritte im Zeekr-Bunde ist der 001, ein knapp fünf Meter langer und 1,56 Meter hoher Crossover. In China gibt es auch Varianten mit 800-Volt-Technik, aber in Deutschland wird die 400-Volt-Version eingeführt. Es gibt sie wahlweise als Long-Range-Version mit einem 200 kW starken Heckantrieb und 620 km WLTP-Reichweite oder als 400-kW-Allradler mit bis zu 594 km Reichweite. Für die Long-Range-Variante zahlt man 59.990 Euro.
Weitere Neuheiten
Der Leapmotor B03X soll schon Anfang Januar vorgestellt werden.
Außerdem erwarten wir Neuheiten wie den Audi A2 e-tron, den ersten Bentley-Stromer, den BMW i3, den BMW iX4, den ersten Elektro-Ferrari, den Hyundai Ioniq 3, den elektrischen Hyundai Staria, den Jaguar Type 00, den Leapmotor B03X, den Kia EV2, den Mercedes VLE, den Nissan Juke Electric, den elektrischen Porsche 718 Cayman/Boxster, den Smart #2 und den VW ID. Cross. Die ersten Neuvorstellungen dürften schon ab 9. Januar auf der Brussels Motor Show erfolgen.
Unter dem Strich
Auch 2026 wird die Autoindustrie wieder ein Füllhorn von Neuheiten über uns ausschütten. Zu den interessantesten Neuheiten gehören wohl der BMW iX3 und der Mercedes GLC EQ; dazu kommt noch der Volvo EX60, der aber erst am 21. Januar vorgestellt wird – ebenfalls mit 800-Volt-Technik. Am anderen Ende der Preisskala starten die Modelle der Electric Urban Car Family des VW-Konzerns wie der Cupra Raval, der VW ID. Polo und der bisher erst als Studie präsentierte VW ID. Cross.
Letzte Änderung am 6. Januar 2026: Toyota bZ4X Touring und Subaru E-Outback hinzugefügt.
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