Elektroauto-Neuheiten 2026 und 2027: Alle neuen Modelle im Überblick
Über 50 neue Elektroautos im Überblick: Vom Audi A2 e-tron über den BMW M3 bis zu den neuen Modellen von Mercedes, VW und Xpeng.
Das Jahr geht seinem Ende zu, und so wird es allmählich Zeit, einen Blick ins nächste Jahr zu werfen: Welche neuen Elektroautos starten, worauf darf man sich freuen? Wir haben die wichtigsten Neuheiten zusammengestellt. Dabei haben wir auch Modelle aufgenommen, die nur angekündigt sind und solche, die erst 2027 ausgeliefert werden. Los geht's.
Audi A2 e-tron
Die Bezeichnung Audi A2 e-tron lässt einen Kleinwagen vermuten, doch es handelt sich um ein Schwestermodell des kompakten VW ID.3 Neo. Mit 4,32 Metern ist er sogar rund sechs Zentimeter länger als dieser. Auch sonst gibt es zahlreiche Unterschiede. Dazu gehören winzige "Winglet"-Türgriffe, ein kleiner Frunk und ein deutlich anderes Cockpit. Bei beiden Fahrzeugen gibt es Batterien mit 50, 58 und 79 kWh netto. Beide Marken bieten auch Hecktriebler mit 125, 140 und 170 kW an, doch nur Audi hat auch eine Version mit 240 kW im Programm. Alle Varianten sind schon konfigurierbar, die Preise beginnen bei 38.200 Euro.
Bentley Torcal
Der Bentley Torcal, das erste Elektroauto der britischen Nobelmarke, soll 2027 auf den Markt kommen. Das Fünf-Meter-SUV erhält vorn eine eher konservativ wirkende Optik mit einem großen "Grill". Das Heck wirkt moderner. Die Türen öffnen und schließen elektrisch. Zwei Varianten werden angeboten. Beide haben eine 113-kWh-Batterie, dazu kommt wahlweise ein Allradantrieb mit 604 oder 653 kW. Die Maximalreichweite nach WLTP soll um die 600 km betragen. Die Preise und der Bestellstart sind noch nicht bekannt.
BMW i3
Als First Edition schon seit dem Sommer bestellbar, befindet sich der BMW i3 noch immer in der Startphase: Bis Ende September wurden erst 282 Neuzulassungen in Deutschland verzeichnet. Die Mittelklasselimousine mit kleinem Kofferraumdeckel ist nun in zwei Allradmotorisierungen verfügbar: als 275 kW starker 40 xDrive und als 345 kW starker 50 xDrive. Letzterer bietet eine maximale Reichweite von schier unglaublichen 912 km nach WLTP. Die Preise beginnen bei 59.900 Euro, den 50 xDrive gibt es ab 65.900 Euro.
BMW i3 Touring
In der zweiten Hälfte des Jahres 2027 soll auch der BMW i3 Touring starten. Bisher gibt es nur Erlkönigbilder sowie das obige Rendering. Die Kombiversion ist mit ihrer großen Heckklappe wohl die alltagstauglichere Version des Modells, aber die Reichweite wird etwas leiden. Antriebe und Akkus werden wohl übernommen.
BMW M3
Vom elektrischen BMW M3 gibt es bislang nur Teaserbilder, aber die Sportversion des BMW i3 soll 2027 auf den Markt kommen. Zu erwarten ist ein Allradantrieb mit vier Elektromotoren und möglicherweise 1.000 PS (735 kW) oder mehr. Dazu kommen simulierte Gänge und ein entsprechender Sound. Die Batterie wird über 100 kWh speichern und wie beim i3 aus zylindrischen Batteriezellen des Formfaktors 4695 bestehen. Aber die Kühlung ist besser: Es schlängelt sich ein Kühlband zwischen allen Zellreihen durch, nicht nur zwischen jeder zweiten Reihe wie beim i3.
BMW iX4
Mit dem BMW iX4 stellte die Münchner Marke im Oktober 2026 die coupéhafte Version des iX3 der Neuen Klasse vor. Sie startet mit drei Motorisierungen. Während der 40 xDrive mit 275 kW und kleiner Batterie sowie der 50 xDrive mit 345 kW und großer Batterie aus dem iX3 bekannt sind, kommt der M60 xDrive mit 450 kW und der gleichen großen Batterie hinzu. Die Reichweiten sind etwas höher als beim iX3, genauso wie die Preise. Mindestens 70.900 Euro muss man anlegen.
BMW iX5
Der BMW iX5 wurde bereits im Juni 2026 vorgestellt, aber die Auslieferung beginnt erst Anfang 2027. Der 4,99 Meter lange Brummer mit der Doppel-X-Lichtsignatur und den "Winglet"-Türöffnern ist bislang ausschließlich als 60 xDrive mit 425 kW konfigurierbar. Die riesige 141-kWh-Batterie mit zylindrischen Zellen im Format 46120 sorgt für eine WLTP-Reichweite von bis zu 850 km. Aufgeladen wird mit bis zu 460 kW. Die Preise? Bei 102.800 Euro geht es los.
BYD Atto 8
Der BYD Atto 8, das neue Flaggschiff der Marke, soll ab dem ersten Quartal 2027 erhältlich sein. Angeboten werden ein Heckantrieb mit 340 kW und ein Allradantrieb mit 570 kW. Je nach Variante ermöglicht die 115-kWh-Batterie eine WLTP-Reichweite von bis zu 653 Kilometern, während der Allradler den Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 4,6 Sekunden absolviert. Highlight ist jedoch das Flash Charging: Damit soll sich die Batterie in neun Minuten von 10 auf 97 Prozent bringen lassen. Allerdings ist bisher keiner von den T-förmigen Ladern in Deutschland öffentlich zugänglich – die Anlage im Allgäu ist offenbar zu Test- und Präsentationszwecken gedacht.
Changan Nevo Q05
Ein weiterer Neuling aus China ist der Changan Nevo Q05. Mit 4,44 Metern Länge hat das Elektro-SUV etwa die Größe eines Volvo EX40. Zum Antrieb der Europaversion ist bisher nur bekannt, dass die WLTP-Reichweite bis zu 450 Kilometer beträgt und dass der Akku in 15 Minuten von 30 auf 80 Prozent geladen werden kann. Marktstart in Europa soll Anfang 2027 sein; die Preise sind noch nicht bekannt.
Cupra Raval
Der Cupra Raval gehört zu der Electric Urban Car Family des VW-Konzerns. Am engsten verwandt ist er mit dem VW ID. Polo und wird wie dieser in Martorell gefertigt, während die Kleinwagen-SUVs VW ID. Cross und Skoda Epiq in Pamplona gebaut werden. Bisher sind die Versionen mit 99 kW und kleiner Batterie sowie 155 und 166 kW mit großer Batterie konfigurierbar, die 85-kW-Version fehlt noch. Die günstigste Version namens Plus hat 99 kW und 328 km Reichweite und kostet 29.850 Euro. Für den Endurance mit 155 kW und 445 km Reichweite zahlt man mindestens 34.790 Euro.
Dacia Sandero Elektro
Dacia plant für 2027 einen elektrischen Sandero. Er soll sich die Plattform mit dem Renault 4 und 5 Electric teilen; Batterien und Antriebe sollen übernommen werden. Das sagte der damalige Dacia-Chef Denis Le Vot im Januar 2025 gegenüber Automotive News. Ob sich die Pläne geändert haben, wissen wir nicht. Unser Bild zeigt ein Rendering.
Dacia Spring (2027)
Während man hinter dem elektrischen Sandero noch ein Fragezeichen machen muss, ist der neue Dacia Spring bereits Realität. Er ist seit September 2026 konfigurierbar und kostet mit 60-kW-Frontantrieb sowie 250 km WLTP-Reichweite 17.900 Euro. Technische Basis ist der Renault Twingo, den es aber erst ab 19.990 Euro gibt.
Denza Z9GT
Der Denza Z9GT ist zwar bereits seit April bestellbar, aber immer noch wenig bekannt. Auch die Zulassungsstatistik weist ihn noch nicht aus, zumindest nicht als eigenes Modell. Der 5,18 Meter lange Elektro-GT ist ein Konkurrent des Porsche Taycan und Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupés. Mit seinen drei Elektromotoren und insgesamt 850 kW sprintet er in 2,7 Sekunden auf Tempo 100, die 123-kWh-Batterie sorgt für 600 km WLTP-Reichweite. Aufgeladen wird per Flash Charging mit bis zu 1.500 kW. Die Preise beginnen bei 144.500 Euro.
Fiat Grizzly und Grizzly Fastback
Fiat plant ein neues Kompaktmodell, das in den zwei Karosserieversionen Fiat Grizzly und Grizzly Fastback starten soll. Der etwa 4,40 Meter lange Grizzly ist ein Schwestermodell des Opel Frontera Electric und Citroën e-C3 Aircross, der zehn Zentimeter längere Fastback ist eine neue, coupéhafte Karosserievariante. Offiziell ist noch wenig bekannt, doch der 83-kW-Frontantrieb dürfte übernommen werden; dazu wird wohl die größere der beiden Batterien mit 52 kWh kommen. Die Preise dürften sich an den Schwestermodellen orientieren, die es ab etwa 31.000 bis 32.000 Euro gibt.
Forthing 5 BEV
Noch etwas obskur wirkt für uns der Forthing 5 BEV. Das Modell ist bereits bestellbar, es wird aber nicht von der zu Dongfeng gehörenden Marke Forthing verkauft, sondern vom Importeur IndiMO. Wichtige Daten wie der Sprintwert oder die Ladeleistung werden noch nicht verraten. Ansonsten lesen sich die Daten vielversprechend: Das Auto bietet einen 200-kW-Antrieb, 501 km WLTP-Reichweite und ein 800-Volt-System. Der Preis für das 4,55 Meter lange Elektro-SUV liegt bei 40.995 Euro.
Geely E2
Der Geely E2 gehört mit 4,14 Metern Länge ins B-Segment, ist mit 1,58 Metern aber ungewöhnlich hoch für einen Kleinwagen. Ist das also schon ein Kleinwagen-SUV? Da kann man verschiedener Meinung sein. Die rundliche, ganz und gar nicht martialische Optik spricht eher dagegen. Wie dem auch sei: Der E2 ist der einzige Hecktriebler im B-Segment. Außerdem betont die Marke den kleinen Wendekreis, der mit 9,9 Metern tatsächlich deutlich kleiner ist als beim VW ID. Polo (10,9 Meter). Bemerkenswert ist auch der niedrige Basispreis von 19.990 Euro. Doch die Antriebe bieten nur 60 bzw. 85 kW, die Reichweite beträgt enttäuschende 252 bzw. 345 km.
Geely E5
Der Geely E5 startete bereits im Mai 2026. Mit 4,61 Metern ist er ähnlich lang wie der VW ID. Tiguan. Für den Antrieb sorgt stets ein 160-kW-Frontmotor, beim Energiespeicher hat man die Wahl zwischen zwei LFP-Batterien. Doch die Reichweiten liegen mit 430 bzw. maximal 475 km nahe beieinander. Die Preise beginnen bei 37.990 Euro. Zum Vergleich: Den ID. Tiguan mit 140 kW und 455 km Reichweite gibt es ab 42.695 Euro, wovon allerdings noch eine ID. Kaufprämie unbekannter Höhe abgezogen werden kann.
Genesis GV90
Mit 5,29 Metern Länge wird der neue Genesis GV90 zu den größten Elektro-SUVs gehören. Das Modell tritt im Luxus-Segment an. Zu den Besonderheiten gehören elektrische, im Portalstil öffnende Türen, eine fehlende B-Säule, ein riesiger 23,6-Zoll-Touchscreen, elektrisch drehbare Vordersitze, eine Luftfederung, Hinterradlenkung und vieles mehr. Den Antrieb übernimmt ein 490-kW-Allradsystem in Kombination mit einer 124-kWh-Batterie. Die Reichweite soll etwa 500 km betragen. Ob das Modell nach Deutschland kommt, ist allerdings nicht klar.
Hyundai Ioniq 3
Der Hyundai Ioniq 3 ist seit September 2026 bestellbar. Der 4,16 Meter lange Kleinwagen hat eine erfrischende (und unserer Meinung nach sehr gelungene) Optik, die allerdings sportlicher wirkt, als das Auto ist. Denn die Antriebe bieten nur 108 bzw. 99 kW. Diese Antriebe und auch die Akkus stammen aus dem Kia EV2. Mit der größeren Batterie ergeben sich beim Ioniq 3 bis zu 497 Kilometer WLTP-Reichweite. Die Preise beginnen bei 28.950 Euro, die Varianten mit großer Batterie kosten mindestens 32.950 Euro.
Hyundai Staria Elektro
Wegen der futuristischen Optik hielten wir den Hyundai Staria von vornherein für ein Elektroauto, doch zunächst gab es den 5,25 Meter langen Bus nur mit Verbrenner. Die Elektroversion startet erst jetzt, und zwar als Passenger- und als Cargoversion. Beide haben einen 160-kW-Frontantrieb und eine Batterie mit etwa 80 kWh netto. Damit ergibt sich eine WLTP-Reichweite von 430 bis 450 km. 800-Volt-Technik sorgt für schnelles Laden in 20 Minuten (10–80 %). Die Preise für die sieben- oder neunsitzige Passagierversion beginnen bei 57.450 Euro.
Jaecoo 5 EV
Der Jaecoo 5 EV (Herstellerwebsite) ist ein neues Kompakt-SUV aus China, das vor allem durch seine kantigen Formen auffällt, die vage an Land Rover erinnern. Außerdem bietet das 4,38 Meter lange Auto viel Ausstattung und günstige Preise. Das Modell mit 155-kW-Frontantrieb und schmalen 402 km WLTP-Reichweite ist bereits konfigurierbar. Die Basisversion kostet nur 32.400 Euro.
Jaguar Type 01
Gefühlte Ewigkeiten, nachdem der Jaguar I-Pace auslief, wagt die Marke mit dem Type 01 einen Neuanfang. Mit einem Basispreis von 165.000 Euro rangiert das 5,23 Meter lange Modell in der Luxusklasse. Bemerkenswert an dem Gran-Turismo-Modell ist neben der ungewöhnlichen Optik die geringe Höhe von nur 1,40 Metern. Für den Antrieb sorgen drei Elektromotoren mit zusammen 758 kW. Die 118-kWh-Batterie sorgt für eine lobenswerte WLTP-Reichweite von 724 km. Dank 800-Volt-System wird zudem mit bis zu 350 kW geladen.
Kia PV5
Der Kia PV5 ist ein Nutzfahrzeug. Aber anders als beim Ford Transit City gibt es hier auch eine Passagierversion, weswegen wir das Modell in diese Neuheitenübersicht aufgenommen haben. Den knapp 4,70 Meter langen, frontgetriebenen PV5 Passenger gibt es wahlweise mit fünf oder sieben Sitzen. Mit der größeren der beiden Batterien beträgt die WLTP-Reichweite bis zu 412 km. Anders als der Hyundai Staria Elektro hat der PV5 nur ein 400-Volt-System. So dauert der Standard-Ladevorgang etwa 30 Minuten. Die Preise für die 412-km-Version beginnen bei 42.690 Euro; eine 295-km-Variante gibt es ab 38.690 Euro.
Kia PV7
Während der PV5 bereits bestellbar ist, wurde der Kia PV7 erst im September vorgestellt und kommt 2027 auf den Markt. Mit 5,35 Metern ist er zwei Klassen größer als der PV5. So bietet die Passenger-Version auch bis zu neun Sitze. Zum Start wird es einen 200-kW-Frontantrieb geben; ein Allradler soll später folgen. Als Energiespeicher werden zwei NMC-Batterien mit 71,5 bzw. 96,2 kWh eingesetzt. Mit dem großen Akku soll der PV7 Cargo etwa 460 Kilometer schaffen. Und anders als der PV5 soll der PV7 ein 800-Volt-System erhalten. Damit soll der Standard-Ladevorgang etwa 25 Minuten dauern.
Leapmotor B03
In der Grauzone zwischen Klein- und Kompaktwagen tritt der knapp 4,18 Meter lange Leapmotor B03 an. Die Europaversion soll bis zu 145 kW bieten. Ansonsten ist noch wenig Offizielles zu dem Auto bekannt, schon gar kein Preis. Man kann sich aber mit den Daten des B03X behelfen, denn vermutlich werden Antriebe und Akkus von dort übernommen.
Leapmotor B03X
Der Leapmotor B03X ist offenbar die SUV-Version des B03. Das 4,27 Meter lange Modell ist ein Fronttriebler mit wahlweise 130 kW und kleiner Batterie oder 145 kW und großer Batterie. Auch mit der großen Batterie wird jedoch nur eine WLTP-Reichweite von 382 km erzielt. Dafür ist die Ausstattung gut und die Preise niedrig: Los geht es schon bei 24.900 Euro, die Version mit der größeren Reichweite kostet 29.400 Euro.
Leapmotor D19
Der Leapmotor D19 ist das neue Elektro-Flaggschiff der Marke. Das stolze 5,25 Meter lange Elektro-SUV mit wahlweise sechs oder sieben Sitzen soll auch als technologisches Aushängeschild dienen, denn der Wagen bietet 1.000-Volt-Technik und eine Zweikammer-Luftfederung mit Höhenverstellung. Schon die Basisvariante hat einen 410-kW-Allradantrieb mit zwei Motoren. Alternativ gibt es eine Variante mit drei Motoren und 540 kW. Bei der Batterie hat man die Wahl zwischen 99,6 und 115 kWh. Die Preise sind noch nicht bekannt und nach einem Pressebericht ist es noch nicht einmal ausgemacht, dass das Modell auch nach Deutschland kommt.
Lexus ES
Lexus verzeichnete von Januar bis September 2026 in Deutschland nur 243 Neuzulassungen seines derzeit einzigen Elektroautos, des RZ. Es ist kaum anzunehmen, dass die Limousine Lexus ES auf größere Zahlen kommt als das SUV. Mit 5,14 Metern ist das Auto länger als ein BMW i5. Bisher ist nur der 350e mit 165-kW-Heckantrieb und maximal 581 km WLTP-Reichweite konfigurierbar, ein Allradler soll noch folgen. Die Preise beginnen bei 59.600 Euro.
Mazda 6e (2027)
Eins muss man Mazda lassen: Die Autos sehen wirklich schick aus. Das gilt auch für den Mazda 6e, eine 4,93 Meter lange Elektrolimousine, die bereits seit 2025 auf dem Markt ist. Im Modelljahr 2027 ändert sich zwar nichts an der Optik, aber die Antriebspalette wird vernünftiger: Während man sich bisher zwischen einer Version mit größerer Reichweite und einer mit schnellerem Laden entscheiden musste, gibt es künftig nur noch eine Variante mit einem 190-kW-Heckantrieb und einer 78-kWh-Batterie (netto rund 77 kWh). Damit sind 560 km nach WLTP und eine Ladeleistung von 200 kW möglich. Die Preise beginnen bei 47.490 Euro.
Mazda CX-6e
Beim Mazda CX-6e handelt es sich gewissermaßen um die SUV-Version des Mazda 6e. Mit 4,85 Metern Länge ist das Modell aber etwas kürzer und dafür höher. Seit dem Modellwechsel beim 6e haben beide Modelle die gleiche 78-kWh-Batterie (rund 77 kWh netto), die sich trotz normaler Spannungslage (400 Volt) in nur 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen lassen soll. Dazu kommt bei beiden Modellen ein 190-kW-Heckantrieb. Die WLTP-Reichweite beträgt jedoch beim SUV nur maximal 484 km, während bei der Limousine 560 km drin sind. Die Preise des CX-6e beginnen bei 49.990 Euro.
Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé
Mit dem Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé kommen wir zu einem Technik-Leckerbissen: Hier debütieren die Axialflussmotoren, zudem besteht die Batterie erstmals bei Mercedes aus zylindrischen Zellen (mit dem Formfaktor 26105) und sie hat eine sehr interessante Direktkühlung. Eine simulierte Schaltung samt künstlichem Sound gibt es auch noch. Ebenfalls beeindruckend sind die Sprintwerte mit bis zu 2,4 Sekunden, die maximale Reichweite von über 800 km und das rasante Laden: Mit dem "AMG Performance Lade-Paket" sollen bis zu 600 kW möglich sein. Damit dauert der Ladevorgang von 10 bis 80 % angeblich nur 11 Minuten. Die Preise starten bei 115.430 Euro.
Mercedes-AMG GT SUV
Das Mercedes-AMG GT SUV ist mehr als nur eine Karosserievariante des GT 4-Türer Coupé. So bekommt das SUV optional eine größere Batterie mit 128 statt 106 kWh. Allerdings ergeben sich auch damit nicht die gleichen Reichweiten wie beim strömungsgünstigeren und wohl auch leichteren 4-Türer Coupé: Maximal 700 km sind drin. Doch die Ladeleistungen sind sogar noch beeindruckender: Hier sind bis zu 710 kW möglich – vorausgesetzt natürlich, man findet eine entsprechende Ladesäule. Die Antriebe sind die gleichen wie beim Schwestermodell. Die Preise beginnen bei 113.050 Euro.
Mercedes E-Klasse elektrisch
Der Mercedes EQE ist schon nicht mehr konfigurierbar, aber 2027 startet eine elektrische E-Klasse als Nachfolger. Sie soll auf der IAA vorgestellt werden, könnte also auch erst ab 2028 ausgeliefert werden. Technische Basis soll die Mittelklasseplattform MB.EA-M sein, die auch die elektrische C-Klasse trägt. Mehr ist noch nicht bekannt; es gibt auch noch keine offiziellen Bilder, deswegen zeigen wir ein Erlkönigfoto.
MG2
Im Sommer präsentierte der chinesisch-britische Hersteller MG das Go! Concept. Die Kleinwagenstudie soll einen Ausblick auf ein 2027 startendes Elektromodell gewähren. Die Optik erinnert vage an den Mini Cooper Electric. Aber zu Maßen, Antrieb, Batterie und Reichweite des MG2 macht die Marke noch keinerlei Angaben.
MG IM5
Der MG IM5 ist eine 4,93 Meter lange Elektrolimousine mit großer Heckklappe, also ein Rivale des VW ID.7. Anders als das VW-Modell hat der IM5 aber ein 800-Volt-System. Es gibt einen Hecktriebler mit 300 kW und einen Allradler mit 553 kW, wobei letzterer nur 3,2 Sekunden für den Normsprint braucht. Beide erhalten eine 97-kWh-Batterie, die für WLTP-Reichweiten bis zu 710 km sorgt. Der Standard-Ladehub (10–80 %) soll nur 17 Minuten dauern. Beeindruckende Daten. Dennoch beginnen die Preise schon bei 53.990 Euro – das ist weniger als der Basis-ID.7 nach Liste kostet.
Der MG IM6 ist sozusagen die SUV-Version des IM5 und wurde wie das Schwestermodell im Sommer vorgestellt. Auch dieses Modell ist 4,93 Meter lang, aber mit 1,67 Metern fast 20 cm höher. Antriebe und Batterie sind identisch, die Maximalreichweite liegt hier aber nur bei 625 km. Die Preise beginnen bei 56.990 Euro. Zum Vergleich: Den kleineren und schwächeren BMW iX3 40 mit vergleichbarer Reichweite gibt es erst ab 63.400 Euro.
Nissan Pixo
Mit dem Nissan Pixo soll Anfang 2027 ein Schwestermodell des Renault Twingo starten. Mit 3,80 Metern ist der Neuling praktisch gleich lang wie der Renault. Auch Antrieb und Akku werden übernommen. Mit dem 60-kW-Antrieb sowie der 27,5-kWh-Batterie sollen 259 km nach WLTP möglich sein. Wie der Elektro-Twingo bietet auch der Pixo One-Pedal-Driving, einzeln verschiebbare Rücksitze sowie integrierte Google-Dienste einschließlich Google Gemini. Die Preise sollen im Dezember genannt werden, heißt es auf der Nissan-Website.
Omoda 5 EV
Der Omoda 5 EV ist das Schwestermodell des Jaecoo 5 EV. Die Technik ist identisch, sie besteht aus einem 155-kW-Frontantrieb und einer 61-kWh-Batterie. Die Reichweite ist mit 430 km geringfügig größer als beim Schwestermodell, aber auch die Preise sind höher: Sie beginnen bei 34.900 Euro. Das sind 2.500 Euro mehr als beim Jaecoo.
Omoda 4 EV
Diese Liste ist alphabetisch geordnet, aber beim Omoda 4 EV machen wir eine Ausnahme, denn das Modell ist anders als der Omoda 5 EV noch nicht bestellbar. Es soll erst 2027 starten. Obwohl die Zahl 4 etwas anderes nahelegt, ist das Modell genauso lang wie der Omoda 5. Das Kompakt-SUV ist vor allem sportlicher und kantiger gestaltet. Mit 160 kW ist das Auto aber nicht wesentlich stärker und auch die Reichweite ist mit 450 km nur geringfügig höher. Die Preise sind noch nicht bekannt.
Peugeot E-208 (2027)
Der neue Peugeot E-208 startet ebenfalls 2027. Er ist das erste Modell auf Basis der neuen Plattform STLA One, die Steer-by-Wire ermöglicht. So wird der Elektro-Kleinwagen das erste Modell des Segments mit dem fast rechteckigen "Polygon"-Lenkrad sein. Was die Optik angeht, so ist bereits klar, dass die markentypischen drei Lichtlinien (die Kratzspuren des Wappentieres von Peugeot) nun horizontal statt vertikal erscheinen. Zur Technik ist ansonsten noch nichts offiziell bekannt. Obwohl die Plattform 800 Volt ermöglicht, dürfte der E-208 bei 400-Volt-Technik bleiben, aber LFP-Akkus in Cell-to-body-Technik erhalten.
Polestar 2 (2027)
Noch wenig bekannt ist zum neuen Polestar 2. Die Produktion der 2020 gestarteten, ersten Generation endete im Herbst 2026. Die zweite soll Anfang 2027 vorgestellt werden. Das obige Teaserbild zeigt die neue Lichtsignatur, die nun ähnlich wie beim Polestar 3 aussieht. Erwartet wird zudem ein 800-Volt-System.
Polestar 4 SUV
Der altbekannte Polestar 4 heißt nun Polestar 4 Coupé, denn nun gibt es eine zweite Karosserievariante namens Polestar 4 SUV. Das Modell bietet vor allem mehr Kofferraum und eine Heckscheibe (die beim Coupé bekanntlich fehlt). Die beiden Antriebe mit 200 und 400 kW werden übernommen, die Reichweiten sind mit maximal 630 km sogar etwas größer. Trotz dieser Vorteile kostet das SUV 4.000 Euro weniger als das Coupé: Bei 57.900 Euro geht es los.
Porsche 718 Boxster und 718 Cayman
Die Elektroversionen des Porsche Boxster und Porsche Cayman sollen 2027 vorgestellt werden und wahrscheinlich auch 2027 auf den Markt kommen. Offiziell ist das allerdings noch nicht. Erwartet werden ein 800-Volt-System, wahlweise Heck- und Allradantrieb sowie eine Batterie, die nicht im Boden, sondern hinter den Insassen liegt. Die Optik ist durch Erlkönige schon recht gut bekannt; unser Rendering oben gibt eine Vorstellung vom Elektro-Boxster.
Range Rover Sport Electric
Der Range Rover Sport Electric wurde Ende September 2026 präsentiert. Er ist bereits konfigurierbar zu Preisen ab 120.400 Euro. Die Basisversion EV450 bietet einen 331-kW-Allradantrieb, alternativ gibt es den EV550 mit 405 kW. Beide Varianten erhalten eine 118,5 kWh große Batterie, mit der bis zu 609 km nach WLTP möglich sind.
Range Rover Electric
Der Range Rover Electric ist (in der Version mit normalem Radstand) rund elf Zentimeter länger als der Range Rover Sport Electric. So bietet er auch deutlich mehr Kofferraum, nämlich 733 bis 1.756 Liter statt 627 bis 1.471 Liter. Die Antriebe und der Akku sind die gleichen wie beim kleinen Bruder, die Reichweite mit maximal 601 km fast identisch. Aber man braucht einen größeren Geldbeutel: Schon die Basisversion kostet 163.500 Euro.
Skoda Epiq
Der Skoda Epiq ist ein Schwestermodell des VW ID. Cross. Bisher sind nur die Versionen mit 99 und mit 155 kW konfigurierbar, der Epiq 35 mit 85 kW für knapp 25.000 Euro fehlt noch – obwohl der Bestellstart für Oktober 2026 angekündigt wurde. Auch die Sportline-Version, die auf dem Pariser Autosalon präsentiert wurde (und die unser Bild zeigt), findet sich noch nicht im Konfigurator. Den Epiq 55 mit 155 kW und einer WLTP-Reichweite von bis zu 435 km gibt es ab 36.290 Euro.
Skoda Peaq
Gleichzeitig mit dem kleinen Epiq startet auch der Skoda Peaq. Das 4,87 Meter lange SUV mit bis zu sieben Sitzen stellt das neue Elektro-Flaggschiff der Marke dar. Der Kofferraum fasst bis zu 2.150 Liter; dazu kommt noch ein kleiner Frunk. Erstmals baut Skoda hier auf flächenbündige Griffe und einen senkrecht eingebauten Touchscreen. Angeboten werden zwei Hecktriebler (Peaq 60 und Peaq 90) mit 150 und 210 kW sowie ein Allradler (Peaq 90x) mit 220 kW. Die Preise starten bei 49.900 Euro, die Version Peaq 90 mit bis zu 642 km Reichweite gibt es ab 57.900 Euro.
Smart #2
Der Smart ist wieder da: Für Brancheninsider klingt das seltsam, aber der Volksmund hat in gewisser Weise schon recht. Die Marke bietet nun wieder einen Zweisitzer an. Der Nachfolger des Fortwo heißt Smart #2 und ist mit 2,75 Metern kaum länger. Der 60-kW-Heckantrieb holt sich den Strom aus einer 36-kWh-Batterie. Damit sind 290 WLTP-Kilometer möglich. Die Preise beginnen bei 19.990 Euro. Konfigurierbar ist das Modell nicht, aber laut Smart bestellbar – vermutlich beim Händler.
VW ID. Up
Die 2025 vorgestellte Studie VW ID. Every1 soll 2027 in Serie gehen – vermutlich als ID. Up. Nach Gerüchten soll das Auto im September auf der IAA vorgestellt werden; als Zielpreis hat VW 20.000 Euro genannt. Zahlreiche Komponenten werden vom größeren ID. Polo übernommen, darunter wohl auch die günstige LFP-Batterie mit 37 kWh.
VW ID. Cross
Der VW ID. Cross ist bereits seit Juli 2026 bestellbar, doch in Deutschland wurden bis Ende September nur 17 Stück zugelassen. Seit Oktober sind alle angekündigten Versionen konfigurierbar: vom 85-kW-Einstiegsmodell mit bis zu 324 km WLTP-Reichweite über die 99-kW-Variante mit 313 km Maximalreichweite bis zum 155-kW-Modell mit großer Batterie und bis zu 427 km Reichweite. Die Preise beginnen bei 27.995 Euro, die Version mit großem Akku gibt es mit der "ID. Kaufprämie" von VW ab 34.025 Euro.
VW ID. Polo
Die ersten nennenswerten Neuzulassungen des VW ID. Polo erfolgten schon im Sommer, aber noch kann man den Kleinwagen als neu bezeichnen. In der Modellpalette klafft eine Leistungslücke: Die beiden Basisversionen mit kleiner Batterie und rund 330 km Reichweite bieten nur 85 bzw. 99 kW. Die große Batterie ist nur mit Antrieben erhältlich, die für ein Stadtauto arg viel Leistung haben, nämlich 155 bzw. 166 kW beim ID. Polo GTI. Die interessanteste Version ist für uns der ID. Polo mit 155 kW und 454 km Reichweite, den es mit "ID. Kaufprämie" ab 31.795 Euro gibt.
VW ID. Tiguan
Der Nachfolger des ID.4 heißt ID. Tiguan. Das Modell bekam vor allem ein imposanteres Design und ein größeres Instrumentendisplay sowie mehr physische Bedienelemente. Zudem gibt es nun One-Pedal-Driving, einen Assistenten, der das Auto bei Rot automatisch stoppt, Anzeigen im Retro-Design und erstmals einen Frunk. Die Antriebe und Batterien werden großenteils vom Vorgänger übernommen. Alle drei Motorisierungen sind bereits konfigurierbar, die Preise beginnen bei 42.695 Euro. Die Auslieferung startet Anfang 2027.
Xpeng L03
Der Xpeng L03 ist für uns mit Abstand das schickste Modell der Marke. Er ist zudem das einzige 400-Volt-Modell von Xpeng und mit einem Basispreis von 35.600 Euro auch das günstigste. Für den Einstiegspreis bekommt man einen 163-kW-Hecktriebler mit 445 km Reichweite. Die Long-Range-Variante mit 520 km Reichweite kostet 38.600 Euro. Aufgeladen wird hier mit bis zu 236 kW.
Xpeng G9L
Bereits seit Mitte Oktober 2026 bestellbar ist der Xpeng G9L. Das 5,12 Meter lange Luxus-SUV bietet bis zu sieben Sitze, eine Luftfederung und ein 800-Volt-System mit phänomenalen 540 kW Ladeleistung. Das Interieur ist ausgesprochen luxuriös, zudem gibt es elektrisch ausfahrende Trittbretter, elektrisch öffnende Türen, ein großes Display für den Fond, das aus dem Dach ausklappt und mehr. Für den Basispreis von 74.600 Euro bekommt man einen Siebensitzer mit 270-kW-Heckantrieb und 591 km WLTP-Reichweite.
Xpeng X9
Noch größer als der Xpeng G9L ist der Xpeng X9. Dabei handelt es sich um einen 5,32 Meter langen Van. Wie der G9L hat er ein 800-Volt-System und Luftfederung sowie einen großen Monitor, der aus dem Dach ausklappt. Die Basisversion mit 535 km WLTP-Reichweite kostet 77.600 Euro, die Long-Range-Variante mit 635 km Reichweite ist für 81.600 Euro zu haben.
Unter dem Strich
Der Sack mit Elektro-Neuheiten ist prall gefüllt: Unsere Übersicht enthält über 50 Modelle, und sicher werden noch einige hinzukommen. Dazu könnten Modelle wie der Polestar 7 und der technisch verwandte Volvo EX50 gehören, zu denen es noch fast keine Informationen gibt. Auch Xiaomi könnte mit dem SU7 und YU7 in Deutschland starten, und der Lucid Cosmos könnte ebenfalls 2027 kommen. Und natürlich stehen noch etliche Überraschungen für das kommende Jahr an. Wir werden weitere Neuheiten aufnehmen, sobald sie bekannt sind.
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400-Volt-Elektroautos mit der größten Ladegeschwindigkeit: Diese Modelle laden besonders schnell
Polestar 4 SUV: Erste Tests beurteilen den Neuling unterschiedlich
Elektro-Limousinen 2026: Alle Modelle und Preise
Der neue BMW i3 hat in China 1.213 km mit einer Ladung geschafft
Kleine Elektro-SUVs 2026: Alle Modelle bis 4,30 Meter Länge