Elektroautos boomen, immer mehr Modelle kommen auf den Markt. Da kann schon mal die Übersicht verloren gehen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen die Neulinge 2022 und separat auch die von 2023 (ziemlich weit unten in diesem Artikel) sowie einige von 2024.

Zu jedem Modell bieten wir eine Bildergalerie oder ein einzelnes Bild an sowie einige Grundinformationen und einen Link zu einem weiterführenden Artikel. Geordnet sind die Modelle alphabetisch.

Im März 2022 haben wir diese Übersicht komplett überarbeitet.

Audi e-tron Facelift: Ab 2022

Audi e-tron Facelift auf ersten Erlkönigfotos

Der Anfang 2019 gestartete Audi e-tron erhält 2022 ein Facelift. Der Wagen bekommt schlankere Scheinwerfer und einen neu gestalteten Kühlergrill mit sechseckigen Zierelementen. Die Rücklichter strahlen mit einer leicht aktualisierten Lichtsignatur. Angeblich soll der Wagen auch andere Akkus und effizientere Elektromotoren bekommen. Das wäre keine schlechte Idee, denn bisher sind maximal 440 km Reichweite drin – während der BMW iX über 600 km schafft.

(Stand: 28. März 2022)

BMW i7: Ab November 2022

2022 BMW i7

Der BMW i7, oft auch als Elektro-7er bezeichnet, wurde am 20. April 2022 vorgestellt und kommt im November auf den Markt. Die Batterie ist mit 102 kWh netto minimal kleiner als beim BMW iX; sie soll bis zu 625 km ermöglichen. Aufgeladen wird mit bis zu 11 kW AC oder bis 195 kW DC. Der Antrieb des i7 xDrive60 besteht aus einem 190-kW-Motor vorne und einem 230-kW-Aggregat hinten; die Systemleistung beträgt (wie beim i4 M50) 400 kW.

(Stand: 20. April 2022)

BMW iX1: Ab Ende 2022

BMW iX1 (2022) als Erlkönig

Offiziell bestätigt ist auch, dass der BMW iX1 im Jahr 2022 startet, und zwar gegen Ende des Jahres. Die Reichweite von 438 km verriet BMW auf einer offiziellen Website. Die technische Basis soll angeblich die Frontantriebs-Architektur (FAAR) abgeben, die auch die Verbrenner-Versionen des X1 trägt. Wie bei der Konkurrenz (VW ID.4, Mercedes EQA und Volvo XC40) dürfte es Versionen mit Zweirad- und Allradantrieb geben.

(Stand: 23. März 2022)

Fisker Ocean: Ab November 2022

Fisker Ocean

Der Fisker Ocean soll im November 2022 auf den Markt kommen, und zwar zuerst bei uns in Deutschland. Denn das 4,64 Meter lange Elektro-SUV wird nicht etwa in Kalifornien produziert, sondern bei Magna-Steyr in Österreich.

Ein Fronttriebler mit rund 200 kW und 400 km Reichweite sowie ein Allradler mit etwa 400 kW und 550 km Reichweite sind angekündigt. Die Preise in Deutschland beginnen bei 41.590 Euro. Zu den Highlights gehören das Solardach, der drehbare Touchscreen und der California Mode: Mit einem Knopfdruck lassen sich alle Fenster sowie die Heckscheibe öffnen.

(Stand: 6. März 2022)

Ford F-150 Lightning: Ab Frühjahr 2022 (USA)

Der Ford F-150 Lightning, die Elektroversion des US-Bestsellers, kommt im Frühjahr 2022 auf den Markt, allerdings nur in den USA. Der Pick-up bekommt serienmäßig Allradantrieb; zwei Motor-Akku-Kombinationen werden angeboten: Die Basisversion mit 318 kW soll 370 km nach amerikanischer EPA-Norm schaffen, die reichweitenstärksten Versionen schaffen 514 km. Die Basisversion (für kommerzielle Nutzer) kostet rund 40.000 Dollar.

(Stand: 28. März 2022)

Genesis GV60: Ab 1. Halbjahr 2022

Das erste Elektroauto der Premium-Ablegers von Hyundai ist der Genesis GV60. Das 4,52 Meter lange Kompakt-SUV basiert wie die Schwestermodelle Hyundai Ioniq 5 und Kia EV6 auf der Plattform E-GMP. Zum Einsatz kommt stets eine 77-kWh-Batterie, wählen kann man zwischen einem 168 kW starken Heckantrieb und Allradversionen mit 234 bzw. 360 kW. Der Hecktriebler ist mit 450 km die reichweitenstärkste Version. Die Preise beginnen bei 56.370 Euro, Marktstart soll noch im ersten Halbjahr 2022 sein.

(Stand: 6. März 2022)

Genesis Electrified G80: Ab 2022

Auch der Genesis Electrified G80 dürfte 2022 starten. Wie schon der Name andeutet, handelt es sich um eine Elektro-Version des Verbrenner-Modells G80, einer fünf Meter langen Limousine. Wegen dem 800-Volt-System lädt das Auto aber wohl ähnlich schnell wie die Verwandtschaft auf Basis der reinen Elektro-Plattform E-GMP. Die 87-kWh-Batterie dürfte für Reichweiten von etwa 450 km sorgen. Für den (Allrad-)Antrieb sorgen zwei 136-kW-Maschinen.

(Stand: 28. März 2022)

Hyundai Ioniq 6: Ab 2022

Dass der Hyundai Ioniq 6 im Jahr 2022 auf den Markt kommt, ist klar, doch ein Bild der Serienversion gibt es noch nicht. Wir zeigen einstweilen die Studie Prophecy von 2020. Die Limousine auf Basis der Plattform E-GMP dürfte neben der 58-kWh-Batterie aus dem Ioniq 5 auch den 77-kWh-Akku aus dem Kia EV6 erhalten.

Dank einer sehr guten Aerodynamik sollen hier 550 km Reichweite möglich sein. Dazu kommt das bekannte 800-Volt-System für schnelles Laden. Vermutlich wird es wie beim Ioniq 5 und EV6 auch Heck- und Allradantrieb geben. Marktstart soll Mitte 2022 sein. Das Datum wurde verschoben, um das Auto etwa 20 Zentimeter länger zu machen, schrieb The Korea Economic Daily im August. Danach wird das Auto stolze 4,90 Meter lang. 

(Stand: 6. März 2022) 

Kia e-Niro: Ab 2022

Die neue Generation des Kia Niro startet ebenfalls 2022. Die Optik verändert sich deutlich, aber wie gehabt soll es wieder Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und Elektro-Antrieb geben. Alle setzen auf einer Verbrenner-Plattform auf. Zu Akkus und Motoren des e-Niro gibt es noch keine offiziellen Informationen, doch offenbar wird die Basisversion mit 100 kW Antriebsleistung und einem 39-kWh-Akku für 289 WLTP-Kilometer eingestellt. Es bleibt die Variante mit 150-kW-Motor und einer 64-kWh-Batterie für 455 Kilometer Reichweite.

(Stand: 28. März 2022)

Lucid Air: Ab Frühjahr 2022

Der Lucid Air wird in den USA bereits ausgeliefert, bei uns dürfte er im Frühjahr starten. Unser Indiz: Am Münchner Odeonsplatz ist ein Lucid-Showroom eingezogen, der laut den dort angeklebten Plakaten im Frühjahr eröffnen soll.

Der Wagen ist eine große Luxus-Limousine, die durch ihr 900-Volt-System sehr schnell laden kann – in der Spitze sind 300 kW möglich. Auch die Reichweite ist mit bis zu 837 km nach der anspruchsvollen EPA-Norm Spitze, genauso wie die Leistung von bis zu 1.111 hp (817 kW). Die US-Preise beginnen bei umgerechnet etwa 69.000 Euro.

(Stand: 28. März 2022)

Mercedes EQE: Ab April 2022

Dem Mercedes EQE sieht man an, dass er der kleine Bruder des EQS ist: Die Silhouette und die generelle Optik ist die gleiche. Allerdings ist der EQE 20 Zentimeter kürzer und hat keine große Heckklappe sondern nur einen Kofferraumdeckel.

Marktstart ist im April 2022; dann stehen zwei Modelle beim Händler: Der Mercedes EQE 350+ für rund 70.000 Euro bekommt einen 215-kW-Motor sowie den kleinen 90-kWh-Akku, der aber für stattliche 660 km Reichweite sorgt. Aufgeladen wird mit maximal 170 kW, nicht mit 200 kW wie beim EQS. Zudem gibt es den AMG 43 mit der gleichen Batterie, dazu aber einen Allradantrieb mit 350 kW. Angekündigt sind zudem ein EQE 500 4Matic mit 300 kW sowie zwei AMG-53-Varianten mit 460 bzw. 505 kW.

(Stand: 16. April 2022)

Mercedes EQE SUV: Ab 2022

Eine SUV-Version des EQE ist ebenfalls geplant. Sie wird schon ab 2022 im amerikanischen Tuscaloosa gebaut, wie Mercedes im Dezember 2020 verriet. Dass das EQE SUV auch 2022 startet, können wir nicht versprechen, aber es ist gut möglich.

Als Erlkönig wurde das Auto bereits erwischt, vermutlich ist es im Prinzip schon fertig. Jetzt ist nur noch die Frage, wann die Marketing-Strategen es auf den Markt werfen wollen. Antreten wird das etwa 4,90 Meter lange SUV gegen den Audi e-tron und den BMW iX.

(Stand: 28. März 2022)

Mercedes EQS SUV: Ab 2022

Die SUV-Version des EQS stellte Mercedes am 19. April vor. Das Auto basiert auf der gleichen Plattform namens EVA wie EQE, EQE SUV und EQS; wie das EQE SUV soll auch das größere EQS SUV ab 2022 in den USA gefertigt werden.

Vermutlich wird die über fünf Meter lange Wuchtbrumme auch vor allem für die USA gebaut. Zu den Konkurrenten gehören das Tesla Model X und der Rivian R1S ein. Ein Hecktriebler und zwei Allradversionen sind angekündigt, alle haben den großen 108-kWh-Akku. Vor allem aber bietet die SUV-Version bis zu sieben Sitze und viel Platz für Gepäck.

(Stand: 19. April 2022)

Mercedes EQT: Ab 2022

Der Mercedes EQT ist die Elektroversion der neuen T-Klasse, und beide basieren auf dem neuen Kangoo von Renault. Dem EQT sieht man all das aber nicht an, zumindest wenn man davon ausgeht, dass die Serienversion ähnlich wie die Studie aussieht. Auch der EQT soll 2022 starten.

Neben der fast fünf Meter langen Version, die als Studie gezeigt wurde, wird es auch eine kürzere Version  Auto bietet Platz für bis zu sieben Insassen und besitzt zwei seitliche Schiebetüren hinten. Zu Antrieben und Akkus ist noch nichts bekannt. Dass sich Mercedes mit den 75 kW und der 44-kWh-Batterie des Kangoo Rapid zufrieden geben wird, glauben wir aber nicht.

(Stand: 28. März 2022)

Mercedes eCitan: Ab 2. Halbjahr 2022

Mercedes eCitan (2022) mit geschlossener Schiebetür auf der Beifahrerseite

Und noch ein kleiner Elektro-Transporter aus Stuttgart: Der Mercedes eCitan ist die Version für Gewerbetreibende und basiert wie der EQT auf dem Renault Kangoo. Das Auto startet in der zweiten Jahreshälfte und hat einen 75 kW starken Frontantrieb. Die 44-kWh-Batterie soll für 285 km Reichweite sorgen. Neben der etwa 4,50 Meter langen Version auf unserem Bild ist auch noch eine Variante mit langem Radstand angekündigt.

(Stand: 8. April 2022)

MG5 Electric: Ab Frühjahr 2022

Die zu SAIC gehörende Marke MG bringt im März 2022 den MG5 auf den Markt. Den recht schlicht gestalteten Elektro-Kombi gibt es in zwei Motor-Akku-Kombinationen: als 130-kW-Version, mit der man 320 km schaffen soll, und eine 115-kW-Variante, deren Reichweite mit 400 Kilometern angegeben wird. Die Preise beginnen bei 35.490 Euro.

(Stand: 6. März 2022)

Microlino: Ab 2022

Der Opel Rocks-e kam in Deutschland schon 2021 auf den Markt, und so ist der Microlino das kleineste Elektroauto in dieser Übersicht. Denn der startet frühestens im März 2022.

Das nur 2,52 Meter lange Elektro-Leichtfahrzeug der Klasse L7e wird von einem gerade mal 13 kW starken E-Motor angetrieben. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 90 km/h. Je nach Batteriegröße beträgt die Reichweite 95, 175 oder 230 Kilometer. Die Preise beginnen bei 12.500 Euro, eine Förderung gibt es für die Klasse L7e nicht.

(Stand: 9. Januar 2022)

Nio ET7: Ab 2022

Auch der Nio ET7 soll 2022 starten, und zwar auch in Deutschland. Laut Ankündigung beim Nio Day soll die 5,10 Meter lange Flaggschiff-Limousine ab 20. Januar 2022 bestellbar sein, die Serienproduktion in China hat Ende März begonnen.

Der Allradantrieb bietet stolze 480 kW, damit sprintet der Wagen in 3,8 Sekunden auf 100. Wählen darf man zwischen einem Akku mit 70 kWh (für etwa 500 Kilometer Reichweite) und 100 kWh (für rund 700 km). Ende 2022 soll ein Festkörperakku mit 150 kWh folgen, mit der 1.000 km möglich sein sollen. Die Preise für Deutschland stehen noch nicht fest.

(Stand: 28. März 2022)

Nissan Ariya: Ab Sommer 2022

Der bereits Anfang 2020 als Studie präsentierte Nissan Ariya wirkt fast wie ein alter Bekannter. Doch er kommt erst im Sommer 2022 auf den Markt. Die Reservierung beginnt am 1. April, wie Nissan im März 2022 mitteilte. Das 4,60 Meter lange Elektro-SUV tritt gegen den VW ID.4 an. Angeboten werden Fronttriebler (mit rund 160 bis 180 kW) und Allradler (mit 200 bis 300 kW), die Akkus speichern 63 bzw. 87 kWh und ermöglichen damit bis zu 500 Kilometer. Die Preise sind noch nicht bekannt, doch wir haben bereits einen ersten Test des Nissan Ariya.

(Stand: 23. März 2022) 

Polestar 3: Ab 2022

Polestar 3 als Rendering

Anfang Dezember wurde erste halbwegs vernünftige Bild des Polestar 3 veröffentlicht. Unser Rendering oben basiert darauf. Recht viel mehr als die Optik ist eigentlich auch noch nicht bekannt zu diesem Elektro-SUV, auch wenn es 2022 vorgestellt werden soll. Ob es auch noch 2022 starten wird, ist noch nicht klar, aber da der Polestar 4 schon 2023 kommt, gehen wir davon aus.

Gebaut wird das Auto jedenfalls in Charleston (USA), wo auch der Nachfolger des Volvo XC90 gebaut werden soll. Serienmäßig an Bord ist ein Lidar-Sensor fürs (mehr oder weniger) autonome Fahren auf der Autobahn.

(Stand: 28. März 2022)

Renault Mégane E-Tech Electric: Ab Juni 2022

Der elektrisch angetriebene Renault Megane E-Tech Electric hat technisch nichts mit dem Verbrenner-Mégane zu tun, er beruht auf einer reinen Elektro-Plattform namens CMF-EV – das ist die gleiche Basis, auf der auch der Ariya von Partnermarke Nissan aufsetzt. Der Elektro-Megane ist bereits konfigurierbar; die Preise beginnen bei 35.200 Euro. Marktstart ist im Juni; allerdings berichteten die Kollegen von Edison, dass Renault wegen fehlender Chips und Kabelbäumen einen vorübergehenden Bestellstopp zum 25. März verfügt hat.  

Die Namen EV40 und EV60 stehen für die Speicherkapazität der Akkus in kWh, die Reichweiten liegen bei bis zu 450 km. Aufgeladen wird bei der Grundversion nur mit kümmerlichen 7 kW, die Topvarianten laden mit 22 kW AC und 130 kW DC. Allradantrieb bleibt dem Ariya vorbehalten, der Elektro-Megane hat stets einen Frontmotor, der 96 oder 160 kW leistet.

(Stand: 28. März 2022) 

Skoda Enyaq Coupé: Ab 2022

Das Skoda Enyaq Coupé konnten wir im September sogar schon einmal kurz selbst fahren. Der Platz im Fond ist erstaunlich üppig, und auch der Kofferraum scheint (bis auf die geringe Höhe durch das abfallende Dach) gut nutzbar zu sein.

Zum Start gibt es das Coupé-SUV aber nur in der Topversion RS mit 220 kW und Allradantrieb für 57.700 Euro. Kollege Manu hat diese Variante des Enyaq Coupé schon getestet. Später folgen noch die bekannten Motorisierungen 60, 80 und 80x; die 50er-Einstiegsmotorisierung mit dem kleinen 45-kWh-Akku und 109 kW wird es im Coupé wohl nicht geben.

(Stand: 23. März 2022) 

Smart #1: Ab Ende 2022

Das neue Smart-SUV startet offenbar erst Ende 2022. Das 4,27 Meter lange Auto heißt Smart #1 und ist die Serienversion der Designstudie Concept #1, die im Herbst auf der IAA zu sehen war. Der Neuling basiert auf der SEA-Plattform von Geely und wird von einem 200 kW starken E-Motor im Heck angetrieben, wie bei der Vorstellung am 7. April bekannt gegeben wurde. Die Reichweite liegt bei 420 bis 440 km und ist damit deutlich größer als zum Beispiel beim Peugeot e-2008. Die Preise sollen bei etwa 35.000 Euro beginnen.

(Stand: 8. April 2022) 

Ssangyong Korando e-Motion: Ab 2022

SsangYong Korando e-Motion (2022)

Irgendwann in den ersten Monaten 2022 kommt der Ssangyong Korando e-Motion auf den Markt, das erste Elektroauto des koreanischen Herstellers. Mit 4,45 Metern ist das Elektro-SUV etwa so lang wie ein Mercedes EQA. 

Für den Antrieb sorgt ein 140 kW starker Motor. Ob er vorne oder hinten arbeitet, ist noch nicht bekannt. Der 62-kWh-Akku soll Strom für etwa 340 WLTP-Kilometer liefern. Die Preise beginnen bei 38.990 Euro.

(Stand: 6. März 2022)

Subaru Solterra: Ab 2022

Der Subaru Solterra wurde gemeinsam mit Toyota entwickelt und ist praktisch baugleich mit dem bZ4X. Mit 4,69 Metern sind die Japan-Zwillinge etwa so lang wie der Ford Mustang Mach-E oder das Tesla Model Y. 

Angeboten werden ein Fronttriebler und ein Allradler. Seltsamerweise ist die Systemleistung fast gleich: Der Allradler hat zwei 80-kW-Motoren und kommt so auf 160 kW, der Fronttriebler ist mit 150 kW kaum schwächer. Mit 150 kW Gleichstrom soll die Batterie in etwa einer halben Stunde auf 80 Prozent aufgeladen werden können. Mit Wechselstrom sind nur 6,6 kW möglich. Wann genau das Auto startet und was es kostet, ist noch nicht bekannt. Wir haben bereits einen ersten Test des Solterra.

(Stand: 23. März 2022)

Toyota bZ4X: Ab 2022

Der Toyota bZ4X ist der Subaru Solterra in Grün. Beide sind 4,69 Meter lang, sehen recht kantig aus und haben je nach Wunsch Front- oder Allradantrieb. Der Fronttriebler bietet 150 kW, der Allradler ist mit 160 kW kaum stärker. Beide werden mit einer 71-kWh-Batterie ausgestattet, die für etwa 450 Kilometer reichen soll.

Sowohl der Toyota wie der Subaru bekommen optional ein Solardach, das die Reichweite vergrößern soll. Aufgeladen wird mit bis zu 150 kW über einen CCS-Anschluss. Ein Schwachpunkt ist der Bordlader, der anfangs offenbar nur 7 kW Wechselstrom verträgt; 11 kW sollen erst Ende 2022 verfügbar sein. Die Preise beginnen bei 47.490 Euro. Eine Vorserienversion haben wir bereits getestet.

(Stand: 6. März 2022)

Vinfast VF 8 und VF 9: Ab 2022

Der vietnamesische Hersteller Vinfast will 2022 gleich zwei neue Elektroautos in Deutschland einführen, den etwa 4,75 Meter langen VF 8 (anfangs e35 genannt) sowie den über 5,20 Meter langen VF 9 (früher e36). Beide Autos sollen einen etwa 300 kW starken Allradantrieb erhalten. Die Reichweiten liegen bei etwa 500 bzw. 550 km. Die Preise für das kleinere Modell (das gegen das Tesla Model Y antritt) begonnen bei rund 44.000 Euro. Dazu kommt aber noch eine monatliche Miete für die Batterie. 

(Stand: 8. Januar 2022)  

VW ID.5: Ab Mai 2022

Manchmal geht alles ganz schnell: Der erst im November vorgestellte VW ID.5 ist bereits bestellbar, Marktstart ist im Mai 2022. Der Basispreis für die coupéhafte Variante des ID.4 liegt bei 46.515 Euro; dafür bekommt man einen Hecktriebler mit 128 kW. Daneben gibt es noch einen Hecktriebler mit 150 kW und den Allradler ID.5 GTX mit 220 kW.

Alle bisher verfügbaren ID.5-Versionen bekommen die große 77-kWh-Batterie; damit schaffen sie alle um die 600 Kilometer mit einer Ladung.

(Stand: 27. März 2022)

VW ID. Buzz: Ab Spätsommer 2022

Neben dem ID.5 bringt VW im Jahr 2022 noch ein weiteres Elektroauto auf Basis des Modularen Elektrobaukastens (MEB) auf den Markt, und der ist deutlich interessanter. Denn der ID. Buzz hat eine völlig neue Karosserie; er dürfte das größte Auto auf Basis des MEB sein. Zum Start gibt es nur den 150 kW-Heckantrieb mit 77-kWh-Akku, andere Varianten dürften folgen. 

(Stand: 23. März 2022)

Die Elektroauto-Neuheiten 2023

Auch für 2023 sind schon jede Menge neue Elektroautos angekündigt. Modelle wie den Polestar 4, den es bisher nur in verhüllter Form zu sehen gab, haben wir erstmal weggelassen; sobald es vernünftige Bilder gibt, aktualisieren wir diese Übersicht.

Audi Q6 e-tron: Ab 2023

Audi Q6 e-tron (Rendering von Motor.es)

Das Highlight aus Ingolstadt im Jahr 2023 ist der Audi Q6 e-tron. Das SUV basiert wie der Elektro-Macan von Porsche auf der Premium Platform Electric (PPE) und wird in Ingolstadt gebaut. Laut Donaukurier startete die Vorserienproduktion bereits Anfang November 2021. Danach soll die Serienproduktion im vierten Quartal anlaufen, Marktstart ist dann 2023.

(Stand: 28. März 2022)

Kia EV9: Ab 2023

Kia Concept EV9 (2022)

Unser Bild zeigt den EV9 noch die Studie, doch dieses Fünf-Meter-SUV soll schon im Jahr 2023 auf den Markt kommen. Der große Kia basiert auf der Konzernplattform E-GMP und hat damit auch ein 800-Volt-System für schnelles Laden. Die Reichweite soll bei 540 km liegen. Dazu dürfte er eine größere Batterie brauchen als den 77-kWh-Akku, den die bisherigen E-GMP-Topmodelle besitzen.

(Stand: 29. März 2022)

Lexus RZ 450e: Ab Januar 2023

Lexus RZ 450e (2022)

Nach dem kleinen UX ist der RZ 450e das zweite Elektroauto von Lexus. Das 4,80 Meter lange SUV basiert wie der Toyota bZ4X auf der Elektroplattform e-TNGA und hat ebenfalls eine 71-kWh-Batterie, der Allradantrieb ist jedoch mit 230 kW deutlich stärker als beim bZ4X. Marktstart in Deutschland ist im Januar 2023, die Preise sind noch nicht bekannt.

(Stand: 20. April 2022) 

Lotus Eletre

Der Lotus Eletre (gesprochen "Elettra") ist ein 5,10 Meter langes Elektro-SUV, das 2023 in China und Europa auf den Markt kommen soll. Zwei E-Motoren mit zusammen etwa 445 kW sowie eine 100-kWh-Batterie sorgen für das Vorankommen, die Reichweite soll bei etwa 600 km liegen. Ist der Akku leer, hilft das 800-Volt-System beim schnellen Aufladen- Die Preise und das genaue Datum des Marktstarts sind noch nicht bekannt.

(Stand: 30. März 2022)

Maserati GranTurismo Folgore: Ab 2023

Für 2023 kündigt Maserati den zweitürigen GranTurismo Folgore an, das erste Elektroauto der Marke. Der Wagen wird in Turiner Werk Mirafiori gebaut. Mit über 880 kW schafft er den Normsprint in "2,XX Sekunden", die Höchstgeschwindigkeit liegt jenseits von 300 km/h. Mehr ist noch nicht bekannt. Auch das auf dem GranTurismo basierende GranCabrio wird es ab 2023 als Elektroauto geben.

(Stand: 23. März 2022)

Maserati Grecale Folgore: Ab 2023

Zwei Verbrenner-Versionen des 4,75 Meter langen Maserati Grecale starten schon 2022, doch die Elektroversion mit der Zusatzbezeichnung Folgore (italienisch für "Blitz") folgt erst ein Jahr später. Bisher bekannt ist nur, dass der Akku 105 kWh speichert und dass das Drehmoment bei 800 Nm liegt. Demnach dürfte die Reichweite des neuen Elektro-SUV bei etwa 500 km liegen und die Systemleistung bei etwa 350 kW. Basis ist angeblich die Verbrenner-Plattform Giorgio, auf der auch der Alfa Romeo Stelvio und der/die Alfa Giulia basieren.

(Stand: 23. März 2022)

Opel Astra-e: Ab 2023

Die sechste Generation des Opel Astra startet Anfang 2022, allerdings nur mit Verbrenner- und Plug-in-Hybrid-Antrieben. Doch bereits 2023 soll eine Elektroversion folgen – also wohl ein Astra-e. Das wurde bereits offiziell verkündet.

Wenn wir Opel richtig verstanden haben, basiert der Elektro-Astra auf einer aktualisierten Version der altbekannten PSA-Plattform EMP2, auf der auch der Peugeot 308 und 508 beruhen, aber auch Elektroautos wie der Opel Combo-e oder Zafira-e. Der für 2024 angekündigte elektrische DS4 dagegen wird auf der neuen Stellantis-Plattform STLA-Medium beruhen.

(Stand: 28. März 2022) 

Peugeot e-308: Ab 2023

Neuer Peugeot 308 (2022, PHEV-Version)

Wie Opel, so Peugeot: Auch die Löwenmarke kündigt für 2023 eine Elektroversion des neuen 308 an (der als Verbrenner schon Anfang 2022 startet). Das gilt nicht nur für die normale Schrägheck-Version, sondern auch für den Kombi namens 308 SW. Die Technik dürfte die gleiche sein wie bei den deutschen Stellantis-Kollegen. Demnach wird wohl EMP2 die Plattform abgeben, auch wenn das offiziell noch nicht bestätigt ist.

Nach Gerüchten vom Januar 2022 sollen Akku und E-Motor gegenüber dem Antrieb des e-208 verbessert worden sein: Man spricht von einem 54-kWh-Akku (statt 50 KW) und 114 kW (statt 100 kW). Damit soll die Reichweite auf 400 km steigen.

(Stand: 17. Januar 2022)

Porsche Elektro-Macan: Ab 2023

Porsche Macan EV als Rendering

Den Porsche Macan soll es ab 2023 in zwei technisch komplett unterschiedlichen Versionen geben: als Verbrennermodell auf der bekannten MLB-Plattform (das aber bereits 2024 verschwinden soll) und als Elektro-Macan auf der neuen Plattform PPE. Die Elektroversion bietet angeblich Hinterradlenkung, Luftfederung, Torque Vectoring und 800-Volt-Technk (wie im Taycan). Der Elektro-Macan soll ein halbes Jahr vor dem technisch baugleichen Audi Q6 e-tron auf den Markt kommen und dürfte spürbar teurer sein. Unser Bild zeigt ein Rendering.

(Stand: 28. März 2022) 

Renault 5: Ab Ende 2023

Einer der attraktivsten Elektro-Neulinge ist der für 2023 angekündigte R5. Als Studie wurde der Kleinwagen im Retro-Design schon im Januar 2021 vorgestellt. Ein Renault-Manager verriet, dass das Auto einen 100-kW-Antrieb bekommen soll, offenbar eine modifizierte Version des Basismotors aus dem Elektro-Megane mit 96 kW. Danach ist auch eine Alpine-Variante mit 160 kW ist geplant; sie soll jedoch erst 2024 starten.

(Stand: 28. März 2022) 

Rolls-Royce Spectre: Ab 2023

Als erstes Elektroauto von Rolls-Royce startet im Jahr 2023 der Spectre. Das hat die BMW-eigene Nobelmarke bereits offiziell verkündet. Auf Erlkönigbildern vom Dezember 2021 ist die Karosserieform bereits gut erkennbar: Sie gleicht dem des V12-Verbrennermodells Wraith wie ein Ei dem anderen. Für den Antrieb könnte der 440 kW starke Allradantrieb aus dem BMW iX M60 sorgen.

(Stand: 28. März 2022) 

Tesla Cybertruck: Ab 2023

In den Tesla Cybertruck haben sich sogar Leute verliebt, die eigentlich gar kein Auto haben wollen – einfach, weil er so ungewöhnlich aussieht. Das für europäische Maßstäbe riesige Pick-up sollte ursprünglich schon ab Anfang 2022 produziert werden, doch bei seiner Rede in Grünheide sagte Tesla-Chef Musk, das Auto käme 2023.

Zur Motorisierung hieß es ursprünglich, es werde Versionen mit einem, zwei und drei E-Motoren geben. Kürzlich sprach Elon Musk von einer Variante mit vier E-Motoren, die den Anfang machen soll. Sie sehen schon: Sehr konkret sind die Angaben zum Cybertruck noch nicht.

(Stand: 28. März 2022)

Volvo Embla: Ab 2023

Volvo Embla als Rendering

Als Nachfolger des XC90 bringt Volvo einen Elektro-Crossover, der wahrscheinlich Embla heißen wird. Unser Bild ist ein Rendering auf Basis der Studie Concept Recharge. Es zeigt die Proportionen: Das Auto wirkt niedriger und gestreckter als der XC90. Das Auto wird 2023 als reines Elektroauto starten und entweder auf der Geely-Plattform SEA oder der Nachfolge-Plattform von SPA (SPA2) basieren.

(Stand: 27. März 2022)  

VW ID. Aero: Ab 2023

Der Elektro-Passat alias Aero B wird ab 2023 im VW-Werk Emden produziert. Das hat VW bereits im Juli offiziell bekannt gegeben. Das Auto basiert wie VW ID.3 und ID.4 auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) und wird als Limousine sowie Kombi angeboten. VW will auf der Messe in Peking eine Studie namens ID. Aero zeigen. Die Auto China sollte eigentlich im April stattfinden, nach Gerüchten wurde sie allerdings wegen eines Corona-Ausbruchs verschoben und der Ersatztermin steht noch nicht fest.  

Erlkönige fahren bereits zuhauf durchs Land. Wie das Modell heißen wird, ist bislang völlig unklar, denn mit den ID-Nummern stößt VW bereits an Grenzen. Bei den Antrieben wird wohl das 220 kW starke Allradsystem des ID.4 und ID.5 GTX die obere Grenze markieren. Auch bei den Akkus sind nicht mehr als die bisherigen 77 kWh zu erwarten.

(Stand: 27. März 2022) 


Die Elektroauto-Neuheiten 2024

Auch für das Jahr 2024 sind bereits Elektroautos angekündigt. Das gilt zumindest für den Hyundai Ioniq 7; das ist wohl nicht das einzige Modell, wird werden die Übersicht an dieser Stelle Schritt für Schritt erweitern.

Audi A6 e-tron: Ab 2023

Als Studie wurde der A6 e-tron bereits im April 2021 gezeigt; wann der Marktstart ist, hat Audi noch nicht verraten, doch wir vermuten, dass es 2024 so weit ist. Die Limousine (oder wie Audi sagt: der Sportback) hat die Form und die Größe eines Audi A7 Sportback; sie scheint auch eine große Heckklappe zu haben. Warum Audi das Auto dann nicht A7 nennt, wissen wir auch nicht.

Jedenfalls basiert das neuen Modell wie der Q6 e-tron und der Elektro-Macan von Porsche auf der Plattform PPE und hat damit eine 800-Volt-Batterietechnik. Der 100-kWh-Akku der Studie soll für 700 km Reichweite sorgen und kann wie beim Audi e-tron GT und Taycan mit bis zu 270 kW aufgeladen werden. Die Studie hatte einen 350 kW starken Allradantrieb.

(Stand: 28. März 2022) 

Audi A6 e-tron Avant: Ab 2024

Im März 2022 stellte Audi die Studie vor und nannte auch schon den Termin für den Serienstart: Die Kombi-Version des A6 e-tron Avant kommt 2024 auf den Markt. Wie die Sportback-Version (die angeblich schon 2023 startet) basiert der Wagen auf der Premium Platform Electric (PPE). Auch Optik und Technik sind ähnlich. So bekommt der Kombi ebenfalls eine rund 100 kWh große Batterie für etwa 700 km Reichweite. Ein 800-Volt-System erlaubt das schnelle Aufladen mit bis zu 270 kW. Die Studie hatte einen 350 kW starken Allradantrieb, doch es wird auch Hecktriebler geben.

(Stand: 28. März 2022) 

Hyundai Ioniq 7: Ab 2024

2021 war das Jahr des Hyundai Ioniq 5 und 2022 ist das Jahr des Ioniq 6. 2023 macht Hyundai offenbar Pause, aber 2024 geht es mit dem Ioniq 7 weiter, wie bereits offiziell verkündet wurde. Als Studie wurde das große, Van-artige SUV bereits vorgestellt. Basis ist die Plattform E-GMP, ein 800-Volt-System für schnelles DC-Laden wird also an Bord sein.

Die Studie hat einen Radstand von 3,20 Metern, also 20 Zentimeter mehr als beim Ioniq 5. Ist die Länge ebenfalls 20 Zentimeter größer, dann würde der Ioniq 7 etwa 4,84 Meter messen. Die Studie wirkt eher noch größer. Vermutlich hat die Serienversion sieben Sitze. Außerdem spricht die Gerüchteküche von 100-kWh-Akkus – bisher gibt es bei den E-GMP-Autos maximal 77 kWh.

(Stand: 6. März 2022)