Elektroautos boomen, immer mehr Modelle kommen auf den Markt. Da kann schon mal die Übersicht verloren gehen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen die Neulinge 2022, etwas weiter unten die Newcomer von 2023 sowie einige bereits bekannte Modelle für 2024.

Die Übersicht für 2022 haben wir am 1. Dezember aktualisiert. Im November haben wir noch die offiziellen Infos zum Audi Q8 e-tron und zum Volvo EX90 eingepflegt und den Sono Sion hinzugefügt. Zuvor haben wir im Oktober neue Modelle hinzugefügt, wie den Mercedes EQE SUV, die neuen BYD-Modelle, die Nio-Modelle EL7 und ET5 sowie die überarbeitete Version des Lexus UX 300e.

Auch neue Fakten zu Modellen wie dem Rolls-Royce Spectre, Polestar 3, dem Genesis Electrified G80 und Genesis GV70, Smart#1, MG4 Electric, Hyundai Ioniq 6 und Jeep Avenger haben wir eingearbeitet. Zu jedem Modell zeigen wir ein Bild und nennen einige Grunddaten, außerdem gibt es einen Link zu einem weiterführenden Artikel. Geordnet sind die Modelle nach Startjahr und innerhalb der Jahre alphabetisch. Als Startdatum nennen wir den Beginn der Auslieferung, also wann das Auto beim Händler steht.

BMW i7: Seit November 2022

2022 BMW i7

Der BMW i7, oft auch als Elektro-7er bezeichnet, wurde am 20. April 2022 vorgestellt und kam diesen November auf den Markt. Die Batterie ist mit 102 kWh netto minimal kleiner als beim BMW iX; sie soll bis zu 625 km ermöglichen. Aufgeladen wird mit bis zu 11 kW AC oder bis 195 kW DC. Der Antrieb des i7 xDrive60 besteht aus einem 190-kW-Motor vorne und einem 230-kW-Aggregat hinten; die Systemleistung beträgt (wie beim i4 M50) 400 kW. Die Preise beginnen bei 135.900 Euro.

(Stand: 1. Dezember 2022)

BMW iX1: Seit November 2022

2022 BMW iX1

Der BMW iX1 wurde am 1. Juni vorgestellt und kam im November 2022 auf den Markt. Technische Basis ist die Frontantriebs-Architektur (FAAR), die auch die Verbrenner-Versionen des X1 trägt. Zum Start gibt es nur eine 230 kW starke Allradversion namens iX1 xDrive30 mit einer Reichweite von 438 km, die wir bereits getestet haben. Wie bei der Konkurrenz von Audi (Q4 e-tron) und Mercedes (EQA) dürften Versionen mit Zweiradantrieb und größerer Reichweite nachgeschoben werden. Die Preise beginnen bei 55.000 Euro.

(Stand: 4. Oktober 2022)

BYD Atto 3: Ab Ende 2022

BYD Atto 3

Die Chinesen kommen. Noch 2022 sollen mit dem Atto 3, dem Han und dem Tang die ersten drei Modelle von BYD in Deutschland auf den Markt kommen. Das günstigste Modell ist das Kompakt-SUV Atto 3, das im Vorverkauf für 38.000 Euro erhältlich ist. Mit 4,46 Meter ist das Modell etwa so groß wie der Mercedes EQA. Für den Antrieb sorgt ein 150-kW-Frontmotor. Mit der 60 kWh (brutto) großen Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) sollen 420 km machbar sein.

(Stand: 5. Oktober 2022)

BYD Han: Ab Ende 2022

BYD Han

Zweiter Neuling von BYD ist die knapp fünf Meter lange Elektrolimousine Han. Für den Antrieb sorgt ein 380 kW starkes Allradsystem, für die Stromversorgung eine 85 kWh große LFP-Batterie. Damit ergibt sich eine WLTP-Reichweite von 521 km. Zum Start gibt es den Mercedes-EQE-Konkurrenten für 72.000 Euro.

(Stand: 5. Oktober 2022)

BYD Tang: Ab Ende 2022

BYD Tang

Der Dritte im Bunde der BYD-Neulinge ist das Siebensitzer-SUV namens Tang. Mit 4,87 Meter Länge tritt der Wagen gegen den Auto e-tron an. Der 380-kW-Allradantrieb dürfte der gleiche wie im BYD Han sein, die Batterie ist mit 86 kWh noch etwas größer. Damit sollen 400 WLTP-Kilometer zu schaffen sein. Der Vorverkaufspreis ist der gleiche wie beim Han: 72.000 Euro.

(Stand: 5. Oktober 2022)

Fisker Ocean: Ab Ende 2022

Fisker Ocean

Die Serienproduktion des Fisker Ocean lief am 17. November 2022 an, allerdings zunächst in homöopathischen Dosen. Im ersten Quartal 2023 sollen nur 300 Stück gebaut werden, verkündete die Marke. Wann genau das erste Auto ausgeliefert wird, wurde noch nicht mitgeteilt, doch bei so kleinen Stückzahlen dürfte das ohnehin Definitionssache sein.

Gebaut wird das 4,64 Meter lange Elektro-SUV nicht etwa in Kalifornien, sondern bei Magna-Steyr in Österreich. Ein Fronttriebler mit rund 200 kW Antriebsleistung und 400 km Reichweite sowie ein Allradler mit etwa 400 kW und 550 km Reichweite sind angekündigt. Die Preise in Deutschland beginnen bei 41.590 Euro, die Launch Edition One kostet jedoch knapp 70.000 Euro. Zu den Highlights gehören das Solardach, der drehbare Touchscreen und der California Mode: Mit einem Knopfdruck lassen sich alle Fenster sowie die Heckscheibe öffnen.

(Stand: 1. Dezember 2022)

Ford F-150 Lightning: Seit April 2022 (USA)

Ford F-150 Lightning: Seitenansicht

Der Ford F-150 Lightning, die Elektroversion des US-Bestsellers, kam im April 2022 auf den Markt, allerdings nur in den USA. Der Pick-up bekommt serienmäßig Allradantrieb; zwei Motor-Akku-Kombinationen werden angeboten: Die Basisversion mit 318 kW soll 370 km nach amerikanischer EPA-Norm schaffen, die reichweitenstärksten Versionen haben 514 km Reichweite. Die Basisversion (für kommerzielle Nutzer) kostet rund 40.000 Dollar.

(Stand: 4. Oktober 2022)

Genesis GV60: Seit Juni 2022

Genesis GV60 (2022) im Test

Das erste Elektroauto der Premium-Ablegers von Hyundai ist der Genesis GV60. Das 4,52 Meter lange Kompakt-SUV basiert wie die Schwestermodelle Hyundai Ioniq 5 und Kia EV6 auf der Plattform E-GMP. Zum Einsatz kommt stets eine 77-kWh-Batterie, wählen kann man zum Start zwischen Allradversionen mit 234 bzw. 360 kW. Die Preise vor Förderung beginnen bei 56.370 Euro. Von dem ursprünglich angekündigten 168 kW starken Hecktriebler war jüngst keine Rede mehr, aber vielleicht wird er noch nachgeschoben.

(Stand: 4. Oktober 2022)

Genesis Electrified G80: Seit September 2022

Genesis Electrified G80 (2021)

Der Genesis Electrified G80 startete offenbar im September 2022. Wie schon der Name andeutet, handelt es sich beim zweiten Elektromodell der Marke ein Deutschland um eine Elektro-Version des Verbrenner-Modells G80, einer fünf Meter langen Limousine. Wegen des 800-Volt-Systems lädt das Auto aber ähnlich schnell wie die Autos auf Basis der reinen Elektro-Plattform E-GMP: Ein Ladevorgang dauert hier 22 Minuten (statt 18 min beim GV60). Die Batterie ist mit 87 kWh aber auch etwas größer. Mit einer Ladung sind 520 WLTP-Kilometer möglich. Für den (Allrad-)Antrieb sorgen zwei 136-kW-Maschinen. Die Preise beginnen bei 69.200 Euro.

(Stand: 4. Oktober 2022)

Genesis Electrified GV70: Seit Oktober 2022

Genesis Electrified GV70 (2022)

Auf den GV60 folgt der GV70: Das zweite Elektro-SUV von Genesis startet im Oktober. Mit 4,71 Meter ist er rund 20 Zentimeter länger als der GV60 und anders als dieser beruht der Wagen noch auf einer Verbrennerplattform. Dennoch besitzt er ein 800-Volt-System und kann deshalb genauso schnell laden - ein Hub von 10 auf 80 Prozent dauert nur 18 Minuten. Die bekannte 77-kWh-Batterie reicht hier für 455 WLTP-Kilometer. Zu haben ist das Elektro-SUV ab 67.300 Euro.

(Stand: 4. Oktober 2022)  

Hyundai Ioniq 6: Ab Ende 2022

Hyundai Ioniq 6

Der Ioniq 6 ist seit Kurzem konfigurierbar. Mit einem Einstiegspreis von 4D.900 Euro ist das Auto exakt genauso teuer wie der Ioniq 5. Der Konkurrent von Tesla Model 3 und BMW i4 schafft bis zu 610 km mit einer Ladung, die sparsamste Version soll mit weniger als 14 kWh/100 km auskommen. Die Auslieferung soll noch 2022 starten.

(Stand: 1. Dezember 2022) 

Kia Niro EV: Seit Sommer 2022

Kia Niro (2022): Das Exterieur

Die neue Generation des Kia Niro startete ebenfalls 2022. Die Elektroversion heißt nun nicht mehr e-Niro, sondern Niro EV, und auch die Optik veränderte sich deutlich. Zudem wurde die Basisversion mit 100 kW und einem 39-kWh-Akku für 289 WLTP-Kilometer eingestellt. Es bleibt die Variante mit 150-kW-Motor und einer 64-kWh-Batterie für 455 Kilometer Reichweite. Die Preise beginnen bei 47.590 Euro.

(Stand: 4. Oktober 2022)

Lightyear 0: Ab Ende 2022

Lightyear One (Vorstellung)

Die Serienproduktion des Lightyear 0 (als Studie noch Lightyear One genannt) begann Ende November, die Auslieferung soll noch 2022 starten. Es sollen allerdings insgesamt nur 964 Exemplare von dem fast 300.000 Euro teuren Modell gebaut werden.

Die batterieelektrische Reichweite liegt bei 625 km – da bietet zum Beispiel der Mercedes EQS mit bis zu 783 km mehr. Aber der Lightyear braucht dazu nur eine 60-kWh-Batterie. Das wird möglich durch eine sehr gute Aerodynamik (cW-Wert 0,175) und einen extrem niedrigen Stromverbrauch (10,5 kWh/100 km). Außerdem erzeugt der Wagen über große Solarpaneele auch noch selbst Strom. Ob man die Radabdeckungen haben will oder nicht, kann man im Konfigurator auswählen, der Preis ist der gleiche: 250.000 Euro ohne Mehrwertsteuer.

(Stand: 1. Dezember 2022) 

Lucid Air: Ab Ende 2022

Lucid Air Grand Touring Performance (2022)

Der Lucid Air wird in den USA bereits seit Oktober 2021 ausgeliefert, bei uns soll er erst Ende 2022 starten, und das auch nur als Dream Edition für über 200.000 Euro und in homöopathischen Dosen. Auf der deutschen Lucid-Website wird der Preis noch nicht genannt, aber man kann den Air schon reservieren.

Die große Batterie der Fünf-Meter-Luxuslimousine kann dank 900-Volt-System mit rekordmäßigen 300 kW aufgeladen werden. Die Reichweite ist mit voraussichtlich 900 WLTP-Kilometern Spitze, genauso wie die Leistung von bis zu 1.111 PS (817 kW). Die Basisversion Pure mit 653 km Reichweite und 480 PS (353 kW) soll übrigens etwa 100.000 Euro kosten.

(Stand: 4. Oktober 2022)

Mercedes EQE: Seit April 2022

Mercedes EQE 500 4Matic

Dem Mercedes EQE sieht man an, dass er der kleine Bruder des EQS ist: Die Silhouette und die generelle Optik ist die gleiche. Allerdings ist der EQE 20 Zentimeter kürzer und hat keine große Heckklappe mit integrierter Scheibe, sondern nur einen Kofferraumdeckel.

Marktstart war Ende April 2022, zum Start gab es zwei Modelle. Inzwischen wurden daraus sechs Motor-Akku-Kombinationen. Am reichweitenstärksten sind die Hecktriebler EQE 300 und EQE 350, die beide bis zu 639 km schaffen. Darüber hinaus gibt es die Allradler 350 4Matic und 500 4Matic sowie die zwei Sportversionen AMG 43 4Matic und AMG 53 4Matic. Die Preise beginnen bei rund 66.000 Euro.

(Stand: 4. Oktober 2022)

Mercedes EQS SUV: Seit Juni 2022

Mercedes EQS SUV in Alpingrau (2023)

Die SUV-Version des EQS stellte Mercedes am 19. April vor. Das Auto basiert wie EQE, EQE SUV und EQS auf der EVA2-Plattform; wie der EQE SUV wird auch der größere EQS SUV in den USA gefertigt. Die Preise beginnen bei 110.658 Euro.

Neben dem Hecktriebler 450+ werden die zwei Allradversionen 450 4Matic und 580 4Matic  angeboten, alle haben den großen 108-kWh-Akku. Das 5,13 Meter lange SUV bietet bis zu sieben Sitze und viel Platz für Gepäck. Zu den Konkurrenten gehören das Tesla Model X und der BMW iX. 

(Stand: 4. Oktober 2022)

Mercedes EQT: Ab Ende 2022

Mercedes Concept EQT

Der Mercedes EQT soll am morgigen 2. Dezember enthüllt werden, bis dahin muss unser Bild von der Designstudie reichen. Das Auto ist die Elektroversion der neuen T-Klasse, und beide basieren auf dem neuen Kangoo von Renault. Dem EQT sieht man all das aber nicht an. Auch der EQT soll noch 2022 starten.

Neben der fast fünf Meter langen Version, die als Studie gezeigt wurde, wird es auch eine kürzere Version geben. Zu Antrieben und Akkus ist noch nichts bekannt. Dass sich Mercedes mit den 75 kW und der 44-kWh-Batterie des Kangoo Rapid zufrieden geben wird, glauben wir aber nicht.

(Stand: 1. Dezember 2022)

Mercedes eCitan: Ab 2. Halbjahr 2022

Mercedes eCitan (2022) mit geschlossener Schiebetür auf der Beifahrerseite

Und noch ein kleiner Elektro-Transporter aus Stuttgart: Der Mercedes eCitan ist die Version für Gewerbetreibende und basiert wie der EQT auf dem Renault Kangoo. Das Auto soll in der zweiten Jahreshälfte starten und bekommt einen 75 kW starken Frontantrieb. Die 44-kWh-Batterie soll für 285 km Reichweite sorgen. Neben der etwa 4,50 Meter langen Version auf unserem Bild ist auch noch eine Variante mit langem Radstand angekündigt. Bislang ist der eCitan aber noch nicht auf der Mercedes-Website zu finden.

(Stand: 1. Dezember 2022)

MG5 Electric: Seit Frühjahr 2022

MG 5 Electric (2022)

Die zu SAIC gehörende Marke MG brachte im März 2022 den MG5 auf den Markt. Den recht schlicht gestalteten Elektro-Kombi gibt es in zwei Motor-Akku-Kombinationen: als 130-kW-Version, mit der man 320 km schaffen soll, und als 115-kW-Variante, deren Reichweite mit 400 Kilometern angegeben wird. Die Preise beginnen bei 35.490 Euro. Wir haben bereits einen Test zum MG5 Electric veröffentlicht.

(Stand: 4. Oktober 2022)

MG4 Electric: Ab Ende 2022

MG4 Electric (2023): Das Exterieur

Die zweite Neuheit von MG für das Jahr 2022 ist der MG4 Electric. Der VW-ID.3-Rivale hat in der Einstiegsversion einen 125-kW-Motor im Heck und 350 km Reichweite. Außerdem gibt es eine 150-kW-Version mit bis zu 450 km Reichweite. Aufgeladen wird mit bis zu 135 kW. Während sich die technischen Daten erkennbar am VW-Konkurrenten ID.3 orientieren, sind die Preise günstiger; sie beginnen knapp bei 32.000. Außerdem ist die Optik nicht so schlicht, sondern eher sportlich. Bei unserem Test des MG4 Electric gefiel uns das Auto, abgesehen von den Assistenzsystemen und einigen Anzeigeproblemen. Die ersten Auslieferungen sollen noch 2022 erfolgen.

(Stand: 1. Dezember 2022) 

Nio ET7: Seit Oktober 2022

Nio ET7

Der Nio ET7 ist seit 7. Oktober in Deutschland bestellbar, die Auslieferung begann noch im selben Monat, allerdings nur bei den abonnierten Autos. Der Allradantrieb bietet stolze 480 kW, damit sprintet der Wagen in 3,8 Sekunden auf 100. Wählen darf man zwischen einem Akku mit 75 kWh (für 445 Kilometer WLTP-Reichweite) und 100 kWh (für stolze 580 km). Ein Festkörperakku mit 150 kWh für 1.000 km Reichweite (nach chinesischer CLTC-Norm) ist für 2023 angekündigt. 

Den ET7 kann man abonnieren oder kaufen. Die Monatsraten beginnen bei 1.199 Euro, beim Kauf hat man die Wahl, ob man den Akku nur mieten oder ebenfalls erwerben will. Inklusive Batterie zahlt man mindestens 82.850 Euro.

(Stand: 1. Dezember 2022)

Nissan Ariya: Seit September 2022

Nissan Ariya: Das Exterieur

Der bereits Anfang 2020 als Studie präsentierte Nissan Ariya wirkt wie ein alter Bekannter, doch er kam erst im September auf den Markt. Das 4,60 Meter lange Elektro-SUV tritt gegen den VW ID.5 und das Tesla Model Y an. In der Preisliste stehen nun zwei Fronttriebler mit 160 und 180 kW und ein Allradler mit 225 kW. Ob die vor zwei Jahren angekündigten Allradler mit 205 und 290 kW noch folgen, wissen wir nicht. Die Akkus speichern 63 bzw. 87 kWh. Am meisten Reichweite hat der 178 kW-Fronttriebler mit der großen Batterie; er ist mit bis zu 533 km angegeben. Die Preise beginnen bei gut 47.000 Euro.

(Stand: 6. Oktober 2022) 

Renault Megane E-Tech Electric: Seit Juni 2022

Renault Megane E-Tech Electric (2021)

Der elektrisch angetriebene Renault Megane E-Tech Electric hat technisch nichts mit dem Verbrenner-Megane zu tun, er beruht auf einer reinen Elektro-Plattform namens CMF-EV – das ist die gleiche Basis, auf der auch der Nissan Ariya aufsetzt. 

Allradantrieb bleibt dem Ariya vorbehalten, der Elektro-Megane hat stets einen Frontmotor, der 96 oder 160 kW leistet. Die Namen EV40 und EV60 stehen für die Speicherkapazität der Akkus in kWh, die Reichweiten liegen bei bis zu 450 km. Aufgeladen wird nun serienmäßig mit 22 kW AC und 85 oder 130 kW DC. Die anfangs angebotene "Standard Charge"-Version mit kümmerlichen 7 kW AC-Ladeleistung wird nicht mehr offeriert. Marktstart war im Juni; damals begannen die Preise noch bei 35.200 Euro; inzwischen werden gleich 42.000 Euro verlangt.

(Stand: 6. Oktober 2022) 

Skoda Enyaq Coupé: Seit Februar 2022

Skoda Enyaq Coupé RS; Das Exterieur

Das Skoda Enyaq Coupé bietet trotz der nach hinten absinkenden Dachlinie erstaunlich viel Kopfraum im Fond, und auch der Kofferraum scheint (bis auf die geringe Höhe durch das abfallende Dach) gut nutzbar zu sein.

Nach wie vor gibt es das Coupé-SUV aber nur in der Topversion RS mit 220 kW und Allradantrieb. Der Preis lag im März noch bei 57.700 Euro, inzwischen stehen 61.550 Euro im Konfigurator. Kollege Manu hat diese Variante des Enyaq Coupé schon getestet. Angekündigt sind noch die bekannten Motorisierungen 60, 80 und 80x; die 50er-Einstiegsmotorisierung mit dem kleinen 45-kWh-Akku und 109 kW wird es im Coupé aber wohl nicht geben.

(Stand: 6. Oktober 2022) 

Smart #1: Ab Ende 2022

smart #1 Launch Edition

Das neue Smart-SUV ist seit 16. Oktober bestellbar. Das 4,27 Meter lange Auto heißt Smart #1 und ist die Serienversion der Designstudie Concept #1, die im Herbst 2021 auf der IAA zu sehen war. Der Neuling basiert auf der SEA-Plattform von Geely und wird von einem 200 kW starken E-Motor im Heck angetrieben. Alternativ gibt es einen 315 kW starken Brabus-Allradler, den wir bereits getestet haben. Beide Varianten erhalten einen 61-kWh-Akku (netto). Die Reichweite liegt bei bis zu 440 km und ist damit deutlich größer als zum Beispiel beim Peugeot e-2008. Die Preise beginnen bei 41.490 Euro.

(Stand: 1. Dezember 2022) 

Ssangyong Korando e-Motion: Seit Anfang 2022

SsangYong Korando e-Motion (2022)

Seit Anfang 2022 ist der Ssangyong Korando e-Motion auf dem Markt, das erste Elektroauto des koreanischen Herstellers. Mit 4,45 Metern ist das Elektro-SUV etwa so lang wie ein Mercedes EQA. 

Für den Antrieb sorgt ein 140 kW starker Frontmotor. Der 62-kWh-Akku soll Strom für etwa 340 WLTP-Kilometer liefern, aufgeladen wird mit maximal 6,6 kW Wechselstrom oder bis zu 80 kW Gleichstrom. Laut Konfigurator beginnen die Preise bei 40.490 Euro.

(Stand: 6. Oktober 2022)

Subaru Solterra: Ab Ende Oktober 2022

Subaru Solterra (2023)

Der Subaru Solterra ist seit Mitte November 2022 im Handel. Mit 4,69 Metern tritt das Elektro-SUV gegen den Ford Mustang Mach-E und das Tesla Model Y an. Er wurde gemeinsam mit Toyota entwickelt und ist praktisch baugleich mit dem bZ4X. 

Während es den Toyota aber auch mit Frontantrieb gibt, wird bei Subaru nur Allradantrieb angeboten – so jedenfalls die aktuelle Preisliste. Das System bietet zwei 80-kW-Motoren und kommt so auf 160 kW. Mit 150 kW Gleichstrom soll die Batterie in etwa einer halben Stunde auf 80 Prozent aufgeladen werden können. Mit Wechselstrom sind nur 7 kW möglich, in Deutschland wegen der Schieflastverordnung nur 4,6 kW. Die Preise beginnen bei 57.490 Euro. Wir haben bereits einen ersten Test des Solterra.

(Stand: 1. Dezember 2022)

Toyota bZ4X: Seit Juni 2022

Toyota bZ4X (Exterieur in Rot)

Der Toyota bZ4X ist der Subaru Solterra in Grün, aber wie gesagt, gibt es hier auch einen Fronttriebler. Der ist seltsamerweise mit 150 kW kaum schwächer als der 160 kW starke Allradler. Wie der Solterra ist auch der bZ4X 4,69 Meter lang und sieht recht kantig aus. Beide Versionen werden mit einer 71-kWh-Batterie ausgestattet, die beim Fronttriebler für bis zu 513 WLTP-Kilometer reicht.

Sowohl der Toyota wie der Subaru bekommen optional ein Solardach, das die Reichweite vergrößern soll. Aufgeladen wird hier wie dort mit bis zu 150 kW über einen CCS-Anschluss. Auch hier ist der Bordlader ein Schwachpunkt. Er verträgt derzeit nur 6,6 kW Wechselstrom; 11 kW sollen ab Ende 2022 verfügbar sein. Die Preise beginnen bei 47.490 Euro. Wir haben das Auto bereits getestet.

(Stand: 6. Oktober 2022)

Vinfast VF 8: Ab Ende 2022

VinFast VF e35

Der vietnamesische Hersteller Vinfast will 2022 gleich zwei neue Elektroautos in Deutschland einführen. Mit etwa 4,75 Meter Länge tritt das kleinere Modell VF 8 (früher e35 genannt) gegen das Tesla Model Y an. Beide Autos erhalten einen 300 kW starken Allradantrieb; die Reichweite liegt bei bis zu 471 km. Die Preise beginnen bei rund 46.000 Euro plus Batteriemiete oder 61.700 Euro mit Batterie. Zu den Highlights des neuen Modells gehört die zehnjährige Garantie (bis 200.000 km).

(Stand: 6. Oktober 2022) 

Vinfast VF 9: Ab Ende 2022

Mit über 5,20 Meter Länge gehört der Vinfast VF 9 (früher e36) zu den größten Elektro-SUVs auf dem Markt. Anders als der kleine Bruder VF8 ist er ein Siebensitzer, der Allradantrieb mit 300 kW ist jedoch der gleiche. Wählen kann man zwischen einer 92-kWh-Batterie und einem riesigen Akku mit 123 kWh, die WLTP-Reichweiten liegen bei bis zu 594 km. Für sein Flaggschiff verlangt Vinfast 62.250 Euro plus Batteriemiete oder 82.250 Euro inklusive Batterie. 

(Stand: 6. Oktober 2022)  

VW ID.5: Seit Mai 2022

VW ID.5 GTX: Das Exterieur

Der VW ID.5 startete im Mai 2022. Der Basispreis für die coupéhafte Variante des ID.4 liegt bei 47.935 Euro; dafür bekommt man einen Hecktriebler mit 128 kW und 544 km Reichweite. Alternativ gibt es noch einen zweiten Hecktriebler mit 150 kW und den Allradler ID.5 GTX mit 220 kW. Alle derzeit konfigurierbaren ID.5-Versionen bekommen die große 77-kWh-Batterie.

(Stand: 6. Oktober 2022)

VW ID. Buzz: Seit 15. November 2022

VW ID. Buzz in Limonengelb: Das Exterieur

Neben dem ID.5 brachte VW im Jahr 2022 noch ein weiteres Elektroauto auf Basis des Modularen Elektrobaukastens (MEB) auf den Markt, und das ist deutlich interessanter. Denn der ID. Buzz hat eine völlig neue Karosserie und erstmals einen größeren Radstand als die anderen MEB-Fahrzeuge. Zum Start gibt es nur den 150 kW-Heckantrieb mit 77-kWh-Akku für 64.581 Euro. Andere Varianten folgen, darunter auch eine Version mit größerem Radstand und wohl auch größerer Batterie, wie wir bei der Testveranstaltung erfuhren. Der erste Buzz wurde am 15. November ausgeliefert – allerdings die hinten verblechte Cargo-Version. 

(Stand: 15. November 2022)

Die Elektroauto-Neuheiten 2023

Auch für 2023 sind schon jede Menge neue Elektroautos angekündigt. Modelle wie den Polestar 4, den es bisher nur in verhüllter Form zu sehen gab, haben wir erstmal weggelassen; sobald es vernünftige Bilder gibt, aktualisieren wir diese Übersicht.

Audi Q6 e-tron: Ab 2023

Audi Q6 e-tron (Rendering von Motor.es)

Das Highlight aus Ingolstadt im Jahr 2023 ist der Audi Q6 e-tron. Das SUV basiert wie der Elektro-Macan von Porsche auf der Premium Platform Electric (PPE) und wird in Ingolstadt gebaut. Laut Donaukurier startete die Vorserienproduktion bereits Anfang November 2021. Danach soll die Serienproduktion im vierten Quartal anlaufen, Marktstart ist dann 2023.

(Stand: 28. März 2022)

Audi Q8 e-tron: Ab Februar 2023

Audi Q8 e-tron (2023): Das Exterieur

Die Facelift-Version des Audi e-tron heißt Audi Q8 e-tron. Neben dem neuen Namen und der neuen Optik bekommt das Oberklasse-SUV vor allem mehr Reichweite: Die kleine 64-kWh-Batterie entfällt, die größere bekommt ein höhere Netto-Kapazität (89 statt 86 kWh); sie ist nun die Einstiegsbatterie. Die beiden stärkeren varianten erhalten eine neue 106-kWh-Akku, mit dem der Sportback 600 Kilometer schafft. Die Preise beginnen bei 74.400 Euro. Bestellbar ist der Neuling ab Mitte November, Marktstart ist jedoch erst Ende Februar 2023.

(Stand: 9. November 2022)

Citroen e-C4 X: Ab Anfang 2023

Citroen e-C4 X: Das Exterieur

Der im Juni präsentierte e-C4 X sieht aus wie ein relativ normaler Crossover, doch er hat eine Besonderheit: Statt einer großen Heckklappe besitzt er nur einen kleinen Kofferraumdeckel. Damit ist das Auto eher etwas für konservative Freunde von Stufenheck-Limousinen. Die Plattform für das 4,60 Meter lange Auto gibt die Kleinwagenplattform eCMP ab, dazu kommen die bekannte 50-kWh-Batterie und der 100-kW-Frontantrieb aus Opel Corsa-e & Co. Die Preise sind noch nicht bekannt, doch laut Website soll man das Auto ab Ende 2022 bestellen können.

(Stand: 21. Oktober 2022) 

Jeep Avenger: Ab Anfang 2023

Der elektrische Jeep Avanger

Jeep bringt ein 4,08 Meter langes Elektro-SUV unterhalb des Renegade. Technische Basis ist nicht die von Opel Mokka-e & Co bekannte Plattform eCMP, sondern bereits STLA Small. So sind Reichweiten bis zu 400 km möglich. Die 54-kWh-Batterie und der 115-kW-Antrieb sind jedoch die gleichen wie im DS 3, der noch auf eCMP beruht. Öffentlich präsentiert wurde der Wagen am 17. Oktober auf dem Pariser Autosalon; Marktstart ist Anfang 2023.

(Stand: 19. Oktober 2022)     

Kia EV9: Ab 2023

Kia Concept EV9 (2022)

Unser Bild zeigt den EV9 noch die Studie, doch dieses Fünf-Meter-SUV soll schon im Jahr 2023 auf den Markt kommen. Der große Kia basiert auf der Konzernplattform E-GMP und hat damit auch ein 800-Volt-System für schnelles Laden. Die Reichweite soll bei 540 km liegen. Dazu dürfte er eine größere Batterie brauchen als den 77-kWh-Akku, den die bisherigen E-GMP-Topmodelle besitzen.

(Stand: 29. März 2022)

Lexus RZ 450e: Ab Januar 2023

Lexus RZ 450e (2022)

Nach dem kleinen UX ist der RZ 450e das zweite Elektroauto von Lexus. Das 4,80 Meter lange SUV basiert wie der Toyota bZ4X auf der Elektroplattform e-TNGA und hat ebenfalls eine 71-kWh-Batterie, der Allradantrieb ist jedoch mit 230 kW deutlich stärker als beim bZ4X. Marktstart in Deutschland ist im Januar 2023, die Preise sind noch nicht bekannt.

(Stand: 20. April 2022) 

Lexus UX 300e Upgrade: Ab Mai 2023

Lexus UX 300e (2023)

Der Lexus UX 300e erhält im Frühjahr 2023 ein technisches Update. Dazu gehört vor allem eine deutlich größere Batterie (73 statt 54 kWh). Damit steigt die Reichweite des elektrischen Kompakt-SUVs von 315 auf 450 km. Aufgeladen wird offenbar nach wie vor über den in Europa nicht sehr häufigen CHAdeMO-Gleichstrom-Port. Der Antrieb besteht nach wie vor aus einem 150 kW starken Frontmotor. Die neuen Preise wurden noch nicht angegeben.

(Stand: 14. Oktober 2022)

Lotus Eletre: Ab 2023

Lotus Eletre in Silber (Exterieur)

Der Lotus Eletre (gesprochen "Elettra") ist ein 5,10 Meter langes Elektro-SUV, das 2023 in China und Europa auf den Markt kommen soll. Zwei E-Motoren mit zusammen etwa 445 kW sowie eine 100-kWh-Batterie sorgen für das Vorankommen, die Reichweite soll bei etwa 600 km liegen. Ist der Akku leer, hilft das 800-Volt-System beim schnellen Aufladen- Die Preise und das genaue Datum des Marktstarts sind noch nicht bekannt.

(Stand: 30. März 2022)

Maserati GranTurismo Folgore: Ab 2023

Maserati GranTurismo Folgore vorne 3/4

Im zweiten Quartal 2023 soll der zweitürige Maserati GranTurismo Folgore starten, das erste Elektroauto der Marke. Der Wagen wird in Turiner Werk Mirafiori gebaut. Für den Antrieb sorgen drei 300-kW-Motoren; die beiden Aggregate an der Hinterachse ermöglichen dabei ein Torque Vectoring. Die Batterie begrenzt die Systemleistung auf 560 kW. Damit ist der Wagen genauso stark wie die Topversion des Porsche Taycan. Das auf dem GranTurismo basierende GranCabrio soll ebenfalls 2023 als Elektroauto starten.

(Stand: 4. Oktober 2022)

Maserati Grecale Folgore: Ab 2023

Maserati Grecale Folgore (2023)

Zwei Verbrenner-Versionen des 4,75 Meter langen Maserati Grecale starten schon 2022, doch die Elektroversion mit der Zusatzbezeichnung Folgore (italienisch für "Blitz") folgt erst ein Jahr später. Bisher bekannt ist nur, dass der Akku 105 kWh speichert und dass das Drehmoment bei 800 Nm liegt. Demnach dürfte die Reichweite des neuen Elektro-SUV bei etwa 500 km liegen und die Systemleistung bei etwa 350 kW. Basis ist angeblich die Verbrenner-Plattform Giorgio, auf der auch der Alfa Romeo Stelvio und der/die Alfa Giulia basieren.

(Stand: 23. März 2022)

Mercedes EQE SUV: Ab Anfang 2023

Mercedes EQE SUV: Das Exterieur

Die SUV-Version des EQE wurde am 16. Oktober vorgestellt, die Produktion im amerikanischen Tuscaloosa soll im Dezember 2022 beginnen. Kurz danach dürften die Auslieferungen beginnen, aber da das Auto in den USA gebaut wird, dürften die ersten Autos erst Anfang 2023 bei uns eintreffen. Antreten wird das 4,86 Meter lange SUV gegen den Audi e-tron und den BMW iX. Alle Versionen bekommen eine 91-kWh-Batterie. Neben drei bürgerlichen Motorisierungen gibt es zwei AMG-Varianten. Die Palette beginnt mit einem 215 kW starken Hecktriebler.

(Stand: 17. Oktober 2022)

Microlino: Ab 2023

Microlino Pioneer Series

Der Opel Rocks-e kam in Deutschland schon 2021 auf den Markt, und so ist der Microlino das kleinste Elektroauto in dieser Übersicht. Das nur 2,52 Meter lange Fahrzeug wird von einem gerade mal 13 kW starken E-Motor angetrieben. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 90 km/h. Je nach Batteriegröße beträgt die Reichweite 95, 175 oder 230 Kilometer.

Die deutschen Preise beginnen laut Konfigurator bei 14.500 Euro für die Version Urban. Diese soll aber erst ab 3. Quartal 2023 ausgeliefert werden. Zum Start gibt es 999 Stück einer Pioneer Series, von der in der Schweiz schon Exemplare ausgeliefert wurden.

(Stand: 17. Oktober 2022)

Nio EL7: Ab Januar 2023

Nio EL7

Beim Nio EL7 (alias ES7, wie das Auto in China heißt) handelt es sich um einen Konkurrenten des Audi e-tron. Das 4,91 Meter lange SUV soll ab Januar 2023 in Deutschland ausgeliefert werden. Wie beim ET7 gibt es zwei Batterie-Optionen; mit 75 kWh schafft der Wagen knapp 400 km, mit 100 kWh aber 513 km. Auch der 480-kW-Antrieb ist der gleiche wie beim ET7, und wie diesen gibt es den EL7 ausschließlich im Abonnement. 

(Stand: 8. Oktober 2022) 

Nio ET5: Ab März 2023

Nio ET5 (2023): Exterieur

Zweiter Nio-Neuling für das Jahr 2023 ist der ET5. Die 4,79 Meter lange Limousine soll ab März gegen das Tesla Model 3 antreten. Mit seinen 360 kW soll der Wagen den Tempo-100-Sprint in 4,0 Sekunden schaffen. Wie bei den anderen Nio-Modellen werden Akkus mit 75 und 100 kWh angeboten; die maximal-Reichweite liegt bei 580 WLTP-Kilometern. Die Abo-Raten beginnen bei 999 Euro; zum Kauf wird der Wagen nicht angeboten.   

(Stand: 8. Oktober 2023)

Opel Astra Electric: Ab 2023

Opel Astra Electric (2023) und Opel Astra Sports Tourer Electric (2023)

Der Elektro-Astra heißt nicht Astra-e wie erwartet, sondern Astra Electric. Bestellbar ist das Auto ab Frühjahr 2023; wann die Auslieferung beginnt, hat Opel nicht verkündet.

Der Wagen basiert auf einer aktualisierten Version der altbekannten Plattform EMP2, auf der der Peugeot 308 und 508 beruhen, aber auch Elektroautos wie der Opel Combo-e oder Zafira-e. Wie bei der Vorstellung des Astra Electric verkündet, wird ein ein 115 kW starker Elektromotor eingesetzt, der sich den Strom aus einer 54 kWh großen Batterie holt. Damit erhält der Wagen die gleichen Elektrokomponenten wie der Peugeot E-308, der DS 3 und der Jeep Avenger aus dem gleichen Konzern. Die Preise sind noch nicht bekannt.

(Stand: 1. Dezember 2022) 

Peugeot E-308: Ab 2023

Peugeot E-308: : Das Exterieur

Wie Opel, so Peugeot: Auch die Löwenmarke bringt 2023 eine Elektroversion ihres Kompaktwagens. Der neue e-308 oder E-308 (da ist sich Peugeot noch nicht ganz sicher) startet als Schrägheckauto und als Kombi SW. Basis ist wie beim Opel Astra-e die Plattform EMP2. Akku und E-Motor wurden gegenüber dem e-208 verbessert: Es gibt einen Akku mit 54 kWh (statt 50 kWh) und 115 kW Antriebsleistung (statt 100 kW). Die maximale Reichweite steigt auf über 400 km.

(Stand: 13. September 2022)

Peugeot e-408: Etwa ab Mitte 2023

Peugeot 408 (2023)

Neben dem e-308 steht uns auch ein e-408 in s Haus; das gab Peugeot Ende Juni 2022 bekannt. Der Elektro-Crossover basiert ebenfalls auf EMP2, dürfte mit 4,69 Metern aber deutlich länger sein. Zum Start Anfang 2023 gibt es nur Verbrenner und Plug-in-Hybride, doch die Elektroversion soll einige Monate später folgen. Man darf wohl davon ausgehen, dass es sich um den bekannten Stellantis-Antrieb mit 50-kWh-Akku und einem 100 kW starken Elektromotor vorne handeln wird. Allerdings haben wir von einem Insider auch erfahren, dass Stellantis auch an Batterien mit mehr Speicherkapazität arbeitet. 

(Stand: 1. Juli 2022)

Polestar 3: Ab 4. Quartal 2023

Polestar 3

Der 4,90 Meter lange Polestar 3 startet im vierten Quartal 2023. Zum Anfang gibt es einen 360 kW starken Allradler mit einer 107-kWh-Batterie, die für 610 km Reichweite sorgt. Mit einem Performance-Paket kann man die Leistung auf 380 kW erhöhen. Die Preise beginnen bei 89.900 Euro. Gebaut wird das Auto zunächst in China, später zudem in den USA. Bestellbar ist der Polestar 3 seit der Enthüllung am 12. Oktober 2022.

(Stand: 14. Oktober 2022)

Renault 5: Ab Ende 2023

Renault 5 (Designstudie, 2021)

Einer der attraktivsten Elektro-Neulinge ist der für 2023 angekündigte R5. Als Studie wurde der Kleinwagen im Retro-Design schon im Januar 2021 vorgestellt. Ein Renault-Manager verriet, dass das Auto einen 100-kW-Antrieb bekommen soll, offenbar eine modifizierte Version des Basismotors aus dem Elektro-Megane mit 96 kW. Danach ist auch eine Alpine-Variante mit 160 kW ist geplant; sie soll jedoch erst 2024 starten.

(Stand: 28. März 2022) 

Rolls-Royce Spectre: Ab 2023

Rolls-Royce Spectre (2023)

Das erste Elektroauto von Rolls-Royce startet Ende 2023. Die Karosserieform des zweitürigen Spectre gleicht dem des V12-Verbrennermodells Wraith wie ein Ei dem anderen. Für den Antrieb sorgt offenbar eine etwas schwächere Variante des Allradantriebs aus dem BMW iX M60: Das Auto wird etwa 430 kW und 900 Nm haben, die Reichweite wird mit 520 km angegeben, so die vorläufigen Daten, die am 18. Oktober 2022 verraten wurden. Der Nettopreis wird bei . 

(Stand: 19. Oktober 2022)

Sono Sion: Ab Ende 2023

Sono Sion: Das Exterieur

Der Sono Sion soll ab dem zweiten Quartal 2023 beim finnischen Partner Valmet Automotive produziert werden, die Auslieferungen sollen Ende 2023 beginnen. Die 54-kWh-Batterie ermöglicht nur 305 WLTP-Kilometer, doch dazu kommt vom Auto selbst produzierter Strom: Bis zu 245 km (durchschnittlich 112 km) pro Woche sollen die integrierten Solarzellen ermöglichen. Die Preise für das 4,47 Meter lange, Van-artige Auto beginnen bei 29.900 Euro. 

(Stand: 4. November 2022)

Tesla Cybertruck: Ab 2023

Tesla Cybertruck bei Giga Texas

In den Tesla Cybertruck haben sich sogar Leute verliebt, die eigentlich gar kein Auto haben wollen – einfach, weil er so ungewöhnlich aussieht. Das für europäische Maßstäbe riesige Pick-up sollte ursprünglich schon ab Anfang 2022 produziert werden, doch bei seiner Rede in Grünheide sagte Tesla-Chef Musk, das Auto käme 2023.

Zur Motorisierung hieß es ursprünglich, es werde Versionen mit einem, zwei und drei E-Motoren geben. Kürzlich sprach Elon Musk von einer Variante mit vier E-Motoren, die den Anfang machen soll. Sie sehen schon: Sehr konkret sind die Angaben zum Cybertruck noch nicht.

(Stand: 28. März 2022)

Volvo EX90: Ab 2023

Volvo EX90

Als Nachfolger des XC90 bringt Volvo den siebensitzigen EX90, der am 9. November vorgestellt wurde. Das Auto ähnelt dem XC90, bietet aber auch neue Elemente wie die pixelartigen Scheinwerfer und die planen Türgriffe. Technische Basis ist die Nachfolge-Plattform von SPA namens SPA II. Für den Antrieb sorgen zwei Allradantriebe mit 300 bzw. 380 kW; beide Varianten erhalten eine 111-kWh-Batterie für bis zu 600 km Reichweite.

(Stand: 9. November 2022)  

VW ID. Aero Limousine: Ab 2023

2023 VW ID. Aero Concept

Der Elektro-Passat alias VW ID. Aero soll im April 2023 vorgestellt werden, unser Bild zeigt die im Juni 2022 vorgestellte Studie. Die Produktion beginn 2023, gebaut wird das Auto im VW-Werk Emden. Wie VW ID.3 bis 6 und ID. Buzz basiert die Mittelklasse-Limousine auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB). Antreten wird sie wohl gegen Tesla Model 3, Hyundai Ioniq 6 und BMW i4. 

Die Serienversion wird wohl ID. Aero heißen und sehr ähnlich aussehen wie die Studie. Diese maß fast fünf Meter und hatte die bekannte 77-kW-Batterie. Die Reichweite soll bei etwa 600 km liegen. Der Limousine wird 2024 ein Kombi folgen.

(Stand: 1. Dezember 2022) 


Die Elektroauto-Neuheiten 2024

Auch für das Jahr 2024 sind bereits Elektroautos angekündigt. Das gilt zumindest für den Hyundai Ioniq 7; das ist wohl nicht das einzige Modell, wird werden die Übersicht an dieser Stelle Schritt für Schritt erweitern.

Audi A6 e-tron: Ab 2024

Audi A6 e-tron

Als Studie wurde der A6 e-tron bereits im April 2021 gezeigt; wann der Marktstart ist, hat Audi noch nicht verraten, doch wir vermuten, dass es 2024 so weit ist. Die Limousine (oder wie Audi sagt: der Sportback) hat die Form und die Größe eines Audi A7 Sportback; sie scheint auch eine große Heckklappe zu haben. Warum Audi das Auto dann nicht A7 nennt, wissen wir auch nicht.

Jedenfalls basiert das neuen Modell wie der Q6 e-tron und der Elektro-Macan von Porsche auf der Plattform PPE und hat damit eine 800-Volt-Batterietechnik. Der 100-kWh-Akku der Studie soll für 700 km Reichweite sorgen und kann wie beim Audi e-tron GT und Taycan mit bis zu 270 kW aufgeladen werden. Die Studie hatte einen 350 kW starken Allradantrieb.

(Stand: 28. März 2022) 

Audi A6 e-tron Avant: Ab 2024

2022 Audi A6 e-tron Avant Concept

Im März 2022 stellte Audi die Studie vor und nannte auch schon den Termin für den Serienstart: Die Kombi-Version des A6 e-tron Avant kommt 2024 auf den Markt. Wie die Sportback-Version (die angeblich schon 2023 startet) basiert der Wagen auf der Premium Platform Electric (PPE). Auch Optik und Technik sind ähnlich. So bekommt der Kombi ebenfalls eine rund 100 kWh große Batterie für etwa 700 km Reichweite. Ein 800-Volt-System erlaubt das schnelle Aufladen mit bis zu 270 kW. Die Studie hatte einen 350 kW starken Allradantrieb, doch es wird auch Hecktriebler geben.

(Stand: 28. März 2022) 

Hyundai Ioniq 7: Ab 2024

Hyundai Seven Concept

2021 war das Jahr des Hyundai Ioniq 5 und 2022 ist das Jahr des Ioniq 6. 2023 macht Hyundai offenbar Pause, aber 2024 geht es mit dem Ioniq 7 weiter, wie bereits offiziell verkündet wurde. Als Studie wurde das große, Van-artige SUV bereits vorgestellt. Basis ist die Plattform E-GMP, ein 800-Volt-System für schnelles DC-Laden wird also an Bord sein.

Die Studie hat einen Radstand von 3,20 Metern, also 20 Zentimeter mehr als beim Ioniq 5. Ist die Länge ebenfalls 20 Zentimeter größer, dann würde der Ioniq 7 etwa 4,84 Meter messen. Die Studie wirkt eher noch größer. Vermutlich hat die Serienversion sieben Sitze. Außerdem spricht die Gerüchteküche von 100-kWh-Akkus – bisher gibt es bei den E-GMP-Autos maximal 77 kWh.

(Stand: 6. März 2022) 

Jeep Recon: Ab 2024

Jeep Recon (2024)

Sichtbar vom Wrangler inspiriert ist der Jeep Recon; das neue Elektro-SUV soll ab 2024 in Nordamerika produziert werden, kommt aber auch zu uns nach Europa. Zu den technischen Daten machte Jeep bei der ersten Vorstellung im September noch keine Angaben, versprach aber abnehmbare Türen und ein elektrisch bedientes Verdeck.

(Stand: 12. September 2022)

Jeep Wagoneer "S": Ab 2024

Jeep Wagoneer S (2024)

Auch eine Elektroversion des in den USA angebotenen Wagoneer hat Jeep für 2024 angekündigt. Die endgültige Modellbezeichnung wurde noch nicht genannt, die Bezeichnung "S" ist nur ein Codename. Ein 441 kW starken Allradantrieb mit "All-Terrain-Management" soll das große SUV in etwa 3,5 Sekunden auf Tempo 100 bringen, und mit einer Batterieladung werden 650 Kilometer möglich sein.

(Stand: 12. September 2022)

Porsche Elektro-Macan: Ab 2024

Porsche Macan EV als Rendering

Den Porsche Macan mit Elektroantrieb sollte es eigentlich schon ab 2023 geben, aber im Juli sagte Markenchef Blume gegenüber Automotive News, der Start verzögere sich bis 2024. Das Verbrennermodell auf der bekannten MLB-Plattform (das aber bereits 2024 verschwinden soll) soll neben dem Elektromodell angeboten werden, wobei der Elektro-Macan auf der neuen Plattform PPE beruht. Er bietet angeblich Hinterradlenkung, Luftfederung, Torque Vectoring und 800-Volt-Technk (wie der Taycan). Technisch baugleich ist der Audi Q6 e-tron. Unser Bild zeigt ein Rendering.

(Stand: 8. Oktober 2022)